Wir arbeiten daran, die Unionpedia-App im Google Play Store wiederherzustellen
AusgehendeEingehende
🌟Wir haben unser Design fĂŒr eine bessere Navigation vereinfacht!
Instagram Facebook X LinkedIn
Ihre eigene Unionpedia mit Ihrem Logo und Ihrer Domain, ab 9,99 USD/Monat
Mein Unionpedia erstellen

Hufnagelnotation

Index Hufnagelnotation

Unter Hufnagelnotation versteht man in der Geschichte der Notenschrift eine der letzten Entwicklungsstufen der Tonhöhen anzeigenden (diastematischen) Neumen, die vorwiegend für den Gregorianischen Choral Verwendung findet, bevor sich die zusätzlich die Tonlängen anzeigende Modalnotation durchsetzte.

Inhaltsverzeichnis

  1. 41 Beziehungen: Alteration (Musik), B durum, B molle, Bruno Stäblein, Cephalicus, Choralbuch, Codex Gisle, Communio (Liturgie), Custos (Neume), Diastematik, Doppeltonneume, Dreifachtonneume, Einzeltonneume, Epiphonus, Eugène Cardine, Federkiel, Gregorianischer Choral, Gruppenneume, Guido von Arezzo, Halbton, Hilfslinie, Initiale, Intervall (Musik), Kirchenjahr, Liqueszenz, Liturgie, Mehrgruppenneume, Melisma, Modalnotation, Musikgeschichte in Bildern, Neume, Notation (Musik), Notenschlüssel, Quadratnotation, Quilisma, Rhythmus (Musik), Silbe, Stefan Klöckner, Terz (Musik), Tonleiter, Vokal.

Alteration (Musik)

Unter der Alteration (lateinisch alteratio „Umstellung, Veränderung, Bewegung“) versteht man in der klassischen Harmonielehre das chromatische Verändern („Versetzen“) von Tönen innerhalb eines Akkordes.

Sehen Hufnagelnotation und Alteration (Musik)

B durum

B durum Das B durum (lateinisch für ‚hartes b‘) bezeichnet in der Musik des Mittelalters die höhere Variante des Tons b, die in dem auf g errichteten Hexachordum durum verwendet wurde, im Unterschied zum tieferen B molle des von f ausgehenden Hexachordum molle.

Sehen Hufnagelnotation und B durum

B molle

B molle Das B molle (lateinisch für ‚weiches b‘) bezeichnet in der Musik des Mittelalters die tiefere Variante des Tons b, die in dem auf f errichteten Hexachordum molle verwendet wurde, im Unterschied zum höheren B durum des von g ausgehenden Hexachordum durum.

Sehen Hufnagelnotation und B molle

Bruno Stäblein

Bruno Stäblein (* 5. Mai 1895 in München; † 6. März 1978 in Erlangen) war ein deutscher Musikwissenschaftler.

Sehen Hufnagelnotation und Bruno Stäblein

Cephalicus

Der Cephalicus (für zum Kopf gehörig) ist eine Neume in der Notation des Gregorianischen Chorals und stellt die liqueszensierte Form der Clivis dar.

Sehen Hufnagelnotation und Cephalicus

Choralbuch

Introitus ''Viri Galilaei, quid admiramini aspicientes in caelum'') Ein Choralbuch enthält liturgische Gesänge des Kirchenjahres.

Sehen Hufnagelnotation und Choralbuch

Codex Gisle

Nonne Gisle (Codex Gisle, f. 70r) Der Codex Gisle ist ein Graduale, das kurz nach 1300 für das Zisterzienserinnenkloster Rulle bei Osnabrück erstellt wurde und die Gesänge enthält, die die Nonnen in den Gottesdiensten anstimmten.

Sehen Hufnagelnotation und Codex Gisle

Communio (Liturgie)

Communio bezeichnet in der Liturgie der lateinischen Kirche den Gesang zur Kommunion.

Sehen Hufnagelnotation und Communio (Liturgie)

Custos (Neume)

Custos in Form einer halbierten Neume in der Quadratnotation am Ende des Notensystems BWV 1001, 1. Satz) Der Custos (Plural custodes, lateinisch für Wächter) ist ein Hilfszeichen in der Quadratnotation des Gregorianischen Chorals sowie in der weißen und teilweise auch schwarzen Mensuralnotation.

Sehen Hufnagelnotation und Custos (Neume)

Diastematik

Nach dem Brockhaus Riemann Musiklexikon bezeichnet Diastematik „...

Sehen Hufnagelnotation und Diastematik

Doppeltonneume

Doppeltonneumen bestehen aus zwei Einzeltonneumen des Gregorianischen Chorals, die auf beliebiger gleicher oder unterschiedlicher Tonhöhe stehen, und stellen somit die einfachste Form von Gruppenneumen dar.

Sehen Hufnagelnotation und Doppeltonneume

Dreifachtonneume

Dreifachtonneumen bestehen aus drei Einzeltonneumen beziehungsweise aus einer Einzeltonneume und einer Doppeltonneume des Gregorianischen Chorals, die auf beliebiger gleicher oder unterschiedlicher Tonhöhe stehen, und stellen eine Form von Gruppenneumen dar.

Sehen Hufnagelnotation und Dreifachtonneume

Einzeltonneume

Einzeltonneumen sind Neumen des Gregorianischen Chorals, die aus einem einzigen Ton beliebiger Tonhöhe bestehen.

Sehen Hufnagelnotation und Einzeltonneume

Epiphonus

Der Epiphonus (lateinisches Kunstwort aus den beiden griechischen Wörtern epi und phone für Darüber-Ton) ist eine Neume in der Notation des Gregorianischen Chorals und stellt die liqueszensierte Form des Pes dar.

Sehen Hufnagelnotation und Epiphonus

Eugène Cardine

Eugène Alexandre Cardine OSB (* 11. April 1905 in Courseulles-sur-Mer (Calvados), Frankreich; † 24. Januar 1988 in Solesmes (Sarthe), Frankreich) war Benediktiner und der Begründer der Gregorianischen Semiologie.

Sehen Hufnagelnotation und Eugène Cardine

Federkiel

Federkiele Ein Federkiel ist der mittlere Teil (Steg) einer Vogelfeder.

Sehen Hufnagelnotation und Federkiel

Gregorianischer Choral

Introitus ''Puer natus est'' in gregorianischer Quadratnotation. Choralbuch aus dem Klarissenkloster Bamberg (entstanden um 1500) Gregorianischer Choral (lateinisch cantus choralis sive ecclesiasticus „chormäßiger oder kirchlicher Gesang“) oder gregorianischer Gesang (cantus gregorianus)Franco Alberto Gallo (Hrsg.): Tractatulus de cantu mensurali seu figurativo musice artis (MS.

Sehen Hufnagelnotation und Gregorianischer Choral

Gruppenneume

Gruppenneumen bestehen aus mehreren Neumen des Gregorianischen Chorals, die auf beliebiger gleicher oder unterschiedlicher Tonhöhe stehen.

Sehen Hufnagelnotation und Gruppenneume

Guido von Arezzo

Guido d’Arezzo Guido von Arezzo (auch: Guido d’Arezzo der Ältere, (Guido) Aretinus und Guido Monaco; * um 992 in der Gegend von Paris; † unsicher: 17. Mai 1050 in Avellana) war ein Benediktinermönch, Musiktheoretiker und Lehrer.

Sehen Hufnagelnotation und Guido von Arezzo

Halbton

In der Musiktheorie ist der Halbton (auch griech./lat. hemitonium) das kleinste Intervall des heute verbreiteten zwölfstufigen Tonsystems.

Sehen Hufnagelnotation und Halbton

Hilfslinie

Als Hilfslinien bezeichnet man geradlinige Zeichenhilfen.

Sehen Hufnagelnotation und Hilfslinie

Initiale

Eine Initiale oder ein Initial (‚Anfang‘, ‚Beginn‘; Plural die Initiale → die Initialen oder das Initial → die Initiale) ist ein schmückender Anfangsbuchstabe, der in einer Inkunabel, einem handgeschriebenen Text oder im Werksatz als erster Buchstabe von Kapiteln oder Abschnitten verwendet wird.

Sehen Hufnagelnotation und Initiale

Intervall (Musik)

Als Intervall (von) bezeichnet man in der Musik den Tonhöhenabstand zwischen nacheinander (sukzessiv) oder gleichzeitig (simultan) erklingenden Tönen.

Sehen Hufnagelnotation und Intervall (Musik)

Kirchenjahr

Als Kirchenjahr (oder annus liturgicus; auch liturgisches Jahr oder Herrenjahr) bezeichnet man seit dem ausgehenden 16.

Sehen Hufnagelnotation und Kirchenjahr

Liqueszenz

Liqueszenzen (lateinisch für schmelzen) sind in der Notation des Gregorianischen Chorals spezielle Formen von Neumen, die bei bestimmten Buchstabenfolgen als Aussprachezeichen für den zu singenden Text benutzt werden können.

Sehen Hufnagelnotation und Liqueszenz

Liturgie

eucharistischen Gestalten Feier der Firmung in Hildesheim Liturgisches Kaddisch-Gebet in Jerusalem zum Totengedenken am Grab Als Liturgie (von „öffentlicher Dienst, Gemeindedienst“; aus laós/leƍs/leitós „Volk, Volksmenge“ und érgon „Werk, Dienst“) wird die Ordnung und Gesamtheit der religiösen Zeremonien und Riten des jüdischen und des christlichen Gottesdienstes bezeichnet.

Sehen Hufnagelnotation und Liturgie

Mehrgruppenneume

Mehrgruppenneumen bestehen aus mehreren Gruppenneumen des gregorianischen Chorals.

Sehen Hufnagelnotation und Mehrgruppenneume

Melisma

rahmenlos Das Melisma (von) bezeichnet eine ornamentative Tonfolge oder Melodie, die auf einer Silbe gesungen wird.

Sehen Hufnagelnotation und Melisma

Modalnotation

Pérotin: ''Alleluia nativitas'' Die Modalnotation ist ein System zur Notation mehrstimmiger Musik, die in Westeuropa während der Notre-Dame-Epoche (12. Jahrhundert bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts) gebräuchlich war und sich aus der Quadratnotation entwickelt hat.

Sehen Hufnagelnotation und Modalnotation

Musikgeschichte in Bildern

Musikgeschichte in Bildern ist eine von Heinrich Besseler und Max Schneider begründete musikgeschichtliche und musikethnologische Reihe, die zuletzt von dem Musikwissenschaftler Werner Bachmann herausgegeben wurde.

Sehen Hufnagelnotation und Musikgeschichte in Bildern

Neume

St. Galler Neumen, geschrieben zwischen 922 und 926 n. Chr. Neumen werden graphische Zeichen, Figuren und Symbole genannt, die seit dem 9.

Sehen Hufnagelnotation und Neume

Notation (Musik)

Als Notation bezeichnet man in der Musik das grafische Festhalten von musikalischen Parametern wie Tonhöhe, -dauer und -lautstärke in einer dazu entwickelten, im Wesentlichen aus Noten bestehenden Notenschrift.

Sehen Hufnagelnotation und Notation (Musik)

Notenschlüssel

Der a-Moll-Dreiklang ''a–c′–e′'', notiert in den fünf heutzutage gebräuchlichsten Schlüsseln Notenschlüssel (lateinisch clavis, italienisch chiave, englisch/französisch clef „Schlüssel“) dienen in der Musiknotation dazu, im Notensystem festzulegen, welche Tonhöhe die fünf Notenlinien repräsentieren.

Sehen Hufnagelnotation und Notenschlüssel

Quadratnotation

Proprium vom 3. Mai, an dem das Fest der Kreuzauffindung (in roter Schrift: ''In inventione sanctae crucis'') gefeiert wurde. Unter Quadratnotation versteht man in der Geschichte der Notenschrift die letzte Entwicklungsstufe der Tonhöhen anzeigenden (diastematischen) Neumen vor der Einführung der zusätzlich die Tonlängen anzeigenden Modalnotation, die vorwiegend für den Gregorianischen Choral Verwendung findet.

Sehen Hufnagelnotation und Quadratnotation

Quilisma

Quilisma (St. Gallen) Das Quilisma ist eine Neume der einstimmigen Musik des Mittelalters.

Sehen Hufnagelnotation und Quilisma

Rhythmus (Musik)

Rhythmus (altgriechisch áż„υθμός) ist in der Musik die Akzentuierung (unterschiedliche Betonung) und zeitliche Gliederung (in lange und kurze Notenwerte einschließlich Pausen) von Klangereignissen mit einer gewissen Regelmäßigkeit.

Sehen Hufnagelnotation und Rhythmus (Musik)

Silbe

Die Silbe (von aus „Zusammenfassung, Silbe“) ist ein linguistischer Begriff, der eine Einheit aus einem oder mehreren aufeinanderfolgenden Lauten bzw.

Sehen Hufnagelnotation und Silbe

Stefan Klöckner

Stefan Klöckner (* 4. Dezember 1958 in Duisburg) ist ein deutscher römisch-katholischer Theologe, Musiker und Musikwissenschaftler.

Sehen Hufnagelnotation und Stefan Klöckner

Terz (Musik)

Terz (von: „die Dritte“) bezeichnet in der Musik das Intervall, das drei Stufen einer diatonischen Tonleiter umspannt.

Sehen Hufnagelnotation und Terz (Musik)

Tonleiter

Eine Tonleiter oder (Ton-)Skala ist in der Musik eine Reihe von der Tonhöhe nach geordneten Tönen, die durch Rahmentöne begrenzt wird, jenseits derer die Tonreihe in der Regel wiederholbar ist.

Sehen Hufnagelnotation und Tonleiter

Vokal

Ein Vokal (von ‚tönender ‘; zu Stimme) oder Selbstlaut ist ein Sprachlaut, bei dessen Artikulation der Phonations­strom weitgehend ungehindert durch den Mund ausströmen kann.

Sehen Hufnagelnotation und Vokal