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Codex Gisle

Index Codex Gisle

Nonne Gisle (Codex Gisle, f. 70r) Der Codex Gisle ist ein Graduale, das kurz nach 1300 für das Zisterzienserinnenkloster Rulle bei Osnabrück erstellt wurde und die Gesänge enthält, die die Nonnen in den Gottesdiensten anstimmten.

Inhaltsverzeichnis

  1. 39 Beziehungen: Bistum Osnabrück, Buchmaler, Buchschrift, Diözesanarchiv Osnabrück, Eberhard König (Kunsthistoriker), Faksimile, Fleuronné, Gisela von Kerssenbrock, Gottesdienst, Graduale (Liturgisches Buch), Harald Wolter-von dem Knesebeck, Heiligenkalender, Initiale, Introitus (Gesang), Judith H. Oliver, Karl Klemens von Gruben, Kirchenjahr, Kloster Rulle, Kodex, Kreuzerhöhung, Kyriale, Lage (Buch), Nonne, Osnabrück, Ostern, Ostersonntag, Palmette, Passionszeit, Pergament, Proprium (Liturgie), Quadratnotation, Renate Kroos, Sequenz (Liturgie), Skriptorium, Sonntage der Osterzeit, Textura, Udo Kühne, Weihnachten, Zisterzienserinnen.

Bistum Osnabrück

Das Bistum Osnabrück (lat. Dioecesis Osnabrugensis) ist eine römisch-katholische Diözese in Deutschland.

Sehen Codex Gisle und Bistum Osnabrück

Buchmaler

Ein Buchmaler ist ein Künstler, der Manuskripte und Bücher mit Bildern, Ornamenten und Initialen illustriert.

Sehen Codex Gisle und Buchmaler

Buchschrift

Lombarden, 14. Jahrhundert Eine Buchschrift oder Leseschrift bezeichnet in der Paläografie eine handgeschriebene Schrift mit formalem, statischem Charakter, die für das Schreiben von Büchern (Schriftrollen, Kodizes, Prachtbände) und ähnlichen hochwertigen Schriftwerken verwendet wurde.

Sehen Codex Gisle und Buchschrift

Diözesanarchiv Osnabrück

Das Diözesanarchiv Osnabrück ist das zentrale Archiv der Kirchen in der Diözese Osnabrück.

Sehen Codex Gisle und Diözesanarchiv Osnabrück

Eberhard König (Kunsthistoriker)

Roland Friedrich Werner Eberhard König (* 17. Juni 1947 in Grebenstein bei Kassel) ist ein deutscher Kunsthistoriker.

Sehen Codex Gisle und Eberhard König (Kunsthistoriker)

Faksimile

Faksimile eines Manuskriptes von Friedrich Nietzsche (Schluss der Vorrede zur zweiten Auflage von ''Menschliches Allzumenschliches'', zweiter Band). Faksimile des St. Galler Klosterplanes Das Faksimile (lat. fac simile „mache es ähnlich“; Plural: Faksimiles oder Facsimilia) ist eine originalgetreue Nachbildung oder Reproduktion einer Vorlage, häufig im Falle historisch wertvoller gedruckter oder handschriftlich erstellter Dokumente.

Sehen Codex Gisle und Faksimile

Fleuronné

Einfache Fleuronnée-Initialen und rote Rubrizierungen waren für die gesamte gotische Zeit typisch (englische Handschrift, spätes 14. Jahrhundert)Bibelübersetzung John Wyclifs; Glasgow, University Library, Ms. Hunter 191. Als Fleuronné (auch Fleuronnée, französisch für „geblümt“) wird ein Ornament der Buchmalerei bezeichnet, das die Initialen einer Handschrift schmückt.

Sehen Codex Gisle und Fleuronné

Gisela von Kerssenbrock

Codex Gisle, f70r. Gisela von Kerssenbrock (* um 1250; † 10. Januar 1300 oder 1301) war eine Zisterziensernonne im Kloster Rulle.

Sehen Codex Gisle und Gisela von Kerssenbrock

Gottesdienst

Ein Gottesdienst ist eine Zusammenkunft von Menschen mit dem Zweck, mit Gott in Verbindung zu treten, mit ihm Gemeinschaft zu haben, Opfer zu bringen, Sakramente zu empfangen oder eine auferlegte religiöse Pflicht zu erfüllen.

Sehen Codex Gisle und Gottesdienst

Graduale (Liturgisches Buch)

''Graduale Ecclesiae Parisiensis'' (1669) im Format 80 × 57 cm Innentitel des ''Graduale Novum'' (2011) Als Graduale (auch Gradualis) bezeichnet man in der römisch-katholischen Liturgie ein liturgisches Buch.

Sehen Codex Gisle und Graduale (Liturgisches Buch)

Harald Wolter-von dem Knesebeck

Harald Wolter-von dem Knesebeck (* 1964 als Harald Wolter in Hildesheim) ist ein deutscher Kunsthistoriker.

Sehen Codex Gisle und Harald Wolter-von dem Knesebeck

Heiligenkalender

Paulus Als Heiligenkalender wird das in der römisch-katholischen Kirche verwendete kalendarische Verzeichnis der Heiligen bezeichnet, das diesen jeweils einen Gedenktag zuordnet.

Sehen Codex Gisle und Heiligenkalender

Initiale

Eine Initiale oder ein Initial (‚Anfang‘, ‚Beginn‘; Plural die Initiale → die Initialen oder das Initial → die Initiale) ist ein schmückender Anfangsbuchstabe, der in einer Inkunabel, einem handgeschriebenen Text oder im Werksatz als erster Buchstabe von Kapiteln oder Abschnitten verwendet wird.

Sehen Codex Gisle und Initiale

Introitus (Gesang)

Seite aus einem ''Graduale Cisterciense'' mit dem Introitus des ersten Adventssonntags ''Ad te levavi'' Der Introitus (für ‚Einzug‘), Einzugspsalm oder Einzugsgesang ist ein Gesang des Propriums zum Einzug bei einer Heiligen Messe.

Sehen Codex Gisle und Introitus (Gesang)

Judith H. Oliver

Judith Hathaway Oliver ist eine amerikanische Kunsthistorikerin.

Sehen Codex Gisle und Judith H. Oliver

Karl Klemens von Gruben

Karl Klemens von Gruben Karl Klemens Freiherr von Gruben (* 23. November 1764 in Bonn; † 4. Juli 1827 in Hildesheim) war Weihbischof in Köln und Osnabrück und Administrator des Bistums Hildesheim.

Sehen Codex Gisle und Karl Klemens von Gruben

Kirchenjahr

Als Kirchenjahr (oder annus liturgicus; auch liturgisches Jahr oder Herrenjahr) bezeichnet man seit dem ausgehenden 16.

Sehen Codex Gisle und Kirchenjahr

Kloster Rulle

Das Kloster Rulle (früher auch Kloster Marienbrunn) ist eine ehemalige Zisterzienserinnenabtei in Rulle, einem Ortsteil der Gemeinde Wallenhorst in Niedersachsen.

Sehen Codex Gisle und Kloster Rulle

Kodex

Ein Kodex oder Codex, Mehrzahl Kodizes bzw.

Sehen Codex Gisle und Kodex

Kreuzerhöhung

Liturgische Kreuzerhöhung (14. September), byzantinische Buchmalerei, Cod. Vat. gr. 1613 (Menologion Basileios’ II.), 11. Jh. Kreuzerhöhung oder Fest der Erhöhung des Heiligen Kreuzes ist der Name eines Festes, das im Kirchenjahr der römisch-katholischen Kirche und der orthodoxen Kirchen am 14.

Sehen Codex Gisle und Kreuzerhöhung

Kyriale

Gregorianischer Choral: Beginn des Kyrie der Messe XI in Neumen Das Kyriale ist ein liturgisches Buch der römisch-katholischen Kirche.

Sehen Codex Gisle und Kyriale

Lage (Buch)

Aus neun Lagen bestehende Handschrift (Gemeindebuch Schrebitz). Eine Lage bezeichnet beim Buch mehrere ineinander gelegte gefalzte Blätter, bei gedruckten Werken sind das die einzelnen, gefalzten Druckbögen.

Sehen Codex Gisle und Lage (Buch)

Nonne

''La Religieuse'' (Henriette Browne, 1859) Als Nonne bezeichnet man ein weibliches Mitglied (eine Ordensfrau, als weibliches Mitglied klösterlicher Genossenschaft auch Klosterfrau genannt) mancher christlicher Ordensgemeinschaften sowie eines buddhistischen Ordens.

Sehen Codex Gisle und Nonne

Osnabrück

Innenstadt Katharinenkirche Westfälischen Friedens Osnabrück (westfälisch Ossenbrügge, älteres Platt Osenbrugge, lateinisch Osnabruga) ist eine Großstadt in Niedersachsen und Sitz des Landkreises Osnabrück.

Sehen Codex Gisle und Osnabrück

Ostern

Auferstehung (Dieric Bouts, um 1455) Verkauf von Osterzweigen am Münchner Viktualienmarkt Zu Ostern (von) feiern die Christen das Fest der Auferstehung Jesu Christi.

Sehen Codex Gisle und Ostern

Ostersonntag

Die Frauen am leeren Grab (russische Ikone, 17. Jh.) Der Ostersonntag (lat. Dominica paschæ in resurrectione Domini ‚Ostersonntag, zur Auferstehung des Herrn‘; kurz auch: Dominica resurrectionis) ist im Christentum der Festtag der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.

Sehen Codex Gisle und Ostersonntag

Palmette

Antefix in Palmettenform Die Palmette (franz. „Palmbäumchen“) ist ein Schmuckmotiv, das eine symmetrische Abstraktion eines Blattes der Fächerpalme darstellt.

Sehen Codex Gisle und Palmette

Passionszeit

Symbol der Passionszeit – das verhüllte Kruzifix Passionszeit bezeichnet in der katholischen Kirche die zwei Wochen vom 5.

Sehen Codex Gisle und Passionszeit

Pergament

Auf einen Holzrahmen gespanntes Pergament aus Ziegenhaut Pergament ist eine nicht gegerbte, nur leicht bearbeitete Tierhaut, die seit dem Altertum unter anderem als Beschreibstoff verwendet wird.

Sehen Codex Gisle und Pergament

Proprium (Liturgie)

Als Proprium (deutsch: „das Eigene“, „das Eigentümliche“) werden die nach dem Kirchenjahr oder Anlass wechselnden Elemente (Eigentexte) der Liturgie bezeichnet.

Sehen Codex Gisle und Proprium (Liturgie)

Quadratnotation

Proprium vom 3. Mai, an dem das Fest der Kreuzauffindung (in roter Schrift: ''In inventione sanctae crucis'') gefeiert wurde. Unter Quadratnotation versteht man in der Geschichte der Notenschrift die letzte Entwicklungsstufe der Tonhöhen anzeigenden (diastematischen) Neumen vor der Einführung der zusätzlich die Tonlängen anzeigenden Modalnotation, die vorwiegend für den Gregorianischen Choral Verwendung findet.

Sehen Codex Gisle und Quadratnotation

Renate Kroos

Renate Kroos (* 24. Januar 1931; † 9. Oktober 2017 in München) war eine deutsche Kunsthistorikerin.

Sehen Codex Gisle und Renate Kroos

Sequenz (Liturgie)

Eine Sequenz ist ein Teil des Propriums der heiligen Messe an einzelnen Festen.

Sehen Codex Gisle und Sequenz (Liturgie)

Skriptorium

Schreiber in einem Skriptorium (''Miracles de Notre Dame'', fol. 19; nach 1456) Als Skriptorium (lat. scriptorium) bezeichnet man die seit der Spätantike entstehenden, meist in Klöstern befindlichen Schreibstuben, in denen sakrale und teilweise auch profane Texte handschriftlich dupliziert werden.

Sehen Codex Gisle und Skriptorium

Sonntage der Osterzeit

Triptychon des Miraflores-Altars von Rogier van der Weyden Als Sonntage der Osterzeit werden in unterschiedlicher Zählung der christlichen Konfessionen die Sonntage zwischen Ostern und Pfingsten bezeichnet.

Sehen Codex Gisle und Sonntage der Osterzeit

Textura

Textura in einer Handschrift des Sachsenspiegels, frühes 14. Jahrhundert. Heidelberg, Universitätsbibliothek, Cod. Pal. Germ.167, fol. 2r Die Textura (von lateinisch textura „Gewebe“) oder Textualis („Textschrift“), nach ihrem gitterförmigen Aussehen früher auch Gitterschrift genannt, ist eine im Hochmittelalter entstandene nichtkursive Buchschrift.

Sehen Codex Gisle und Textura

Udo Kühne

Udo Kühne (* 7. Juli 1955 in Herne) ist ein deutscher Mittellateinischer Philologe.

Sehen Codex Gisle und Udo Kühne

Weihnachten

Fra Bartolommeo: ''Die Heilige Familie mit dem Johannesknaben'' (um 1490; Alte Pinakothek, München) Video: Warum feiern wir Weihnachten? (ZDF, Terra X) Weihnachts- oder Christbaum Weihnachtskrippe auf dem Petersplatz im Vatikan (2015) Michael Rieser: ''Am Abend vor Christi Geburt'' (1869) Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist im Christentum das Fest der Geburt Jesu Christi.

Sehen Codex Gisle und Weihnachten

Zisterzienserinnen

St. Marienthal in der Oberlausitz Zisterzienserinnen sind Nonnen, die dem Zisterzienserorden (OCist) angehören.

Sehen Codex Gisle und Zisterzienserinnen