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Hevajra

Index Hevajra

Hevajra (tib.: kye rdo rje) ist die Hauptgottheit des nach ihm benannten Tantra, des Hevajratantras, das zu den Schriften des Vajrayâna, einer Richtung des Mahayana, gehört.

37 Beziehungen: Adibuddha, Amrita, Anuttarayoga-Tantra, Butön Rinchen Drub, Chakrasamvara, Dakini, Dharma, Gö Lotsawa, Guhyasamaja, Hayagriva, Initiation, Kagyü, Magie, Mahayana, Mamo, Mandala, Mantra, Marpa, Nalanda, Naropa, Nyingma, Phurba, Prajñā, Sadhana, Sakya, Samsara, Sarma, Sexualität, Shakti, Siddhi, Sutra, Taranatha, Tilopa, Umschrift nach Wylie, Vajrayana, Vikramashila, Yamantaka.

Adibuddha

Ein Adibuddha ist ein transzendenter Buddha, der als Verkörperung absoluter Wahrheit gilt (s. a. Dharma-Philosophische Bedeutung).

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Amrita

Amrita (Sanskrit, n., अमृत,, Unsterblichkeit, Ambrosia; von.

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Anuttarayoga-Tantra

Anuttarayoga-Tantra (tibetisch: bla na med pa'i rgyud; „Unübertroffenes Yoga-Tantra“ oder „Höchstes Yoga-Tantra“) ist ein Terminus aus dem Tibetischen Buddhismus in der Kategorie des 'esoterischen Tantra' (Vajrayana) in den buddhistischen Texten, die einen Teil des Kangyur („übersetzte Worte des Buddha“) im buddhistischen Kanon bilden.

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Butön Rinchen Drub

Butön Rinchen Drub (links) und sein Nachfolger Butön Rinchen Drub (* 1290; † 1364) war der elfte Abt des Klosters Shalu bei Xigazê.

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Chakrasamvara

Chakrasamvara/Vajravarahi Chakrasamvara (von Sanskrit: Chakra-Samvara; tibetisch: Korlo Demchok, wylie.: 'khor lo bde mchog; englisch: the binding of the wheels „das Rad der höchsten Wonne“) ist ein zornvoller, von einem Flammenkranz umgebener Yidam des tibetischen Buddhismus.

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Dakini

Vajrayogini Dakini (Tibetische Schnitzerei) Eine Dakini („Himmelstänzerin“; tibetisch: Khandro, wylie: mkha' 'gro ma: „Luft-“ oder „Himmelswandlerin“) ist ein tantrisches Geistwesen des antiken Indiens und Irans, welches nach der Mythologie die Seelen der Toten in den Himmel bringt.

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Dharma

Rad des Dharma (Museum Guimet, Paris) dharmachakramudra''), Museum von Sarnath; unterhalb des Thronsitzes beten seine Schüler das ‚Rad der Lehre‘ an. Dharma (sk: धर्म, dharma; pi: धम्म, dhamma; chin.: 法,fǎ) ist ein zentraler Begriff vieler asiatischer Religionen (u. a. Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus), der religionsabhängig unterschiedliche Bedeutungen hat.

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Gö Lotsawa

Gö Lotsawa Shönnu Pel (tib.: 'gos lo tsā ba gzhon nu dpal; * 1392; † 1481; der Übersetzer Shönnu Pel von den Gö) war ein bedeutender Historiker, Autor und Lama des tibetischen Buddhismus.

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Guhyasamaja

Guhyasamaja (tib.: gsang ba 'dus pa; englisch: Assembly of Secrets) ist die Hauptgottheit des nach ihm benannten buddhistischen Tantras.

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Hayagriva

Hinduistische Darstellung Hayagriva (Sanskrit, m., हयग्रीव,, "der Pferdeköpfige") ist eine pferdeköpfige Gottheit der hinduistischen Mythologie und des tantrischen Buddhismus.

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Initiation

Initiation bezeichnete im Altertum die Zulassung zu den Mysterien, z. B.

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Kagyü

Kagyü ist neben Nyingma, Sakya und Gelug eine der großen Schultraditionen des tibetischen Buddhismus.

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Magie

Der Begriff Magie (auch Zauber, früher auch „Zauberkunst“) ist über lateinisch magia abgeleitet von dem altgriechischen Wort magos (mάγος) ‚magisch‘, das altpersischer Herkunft ist und ursprünglich einen persischen Priester und Traumdeuter (vgl. Mager) bezeichnet.

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Mahayana

Avalokiteshvara, umgeben von zahlreichen Bodhisattvas (Huzhou, China) Mahayana („mahā“ bedeutet „groß“ „yāna“ heißt „Fahrzeug“ oder „Weg“, also Großes Fahrzeug bzw. Großer Weg) ist eine der Hauptrichtungen des Buddhismus.

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Mamo

Mamo ist der Familienname folgender Personen.

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Mandala

''Garbhadhatu Mandala'' (Japan) Detail eines Sandmandalas Mandala (Sanskrit, n., मण्डल, maṇḍala, „Kreis“, tib.: དཀྱིལ་འཁོར།, dkyil 'khor) ist ein figurales oder in der Form des Yantra geometrisches Schaubild, das im Hinduismus und Buddhismus in der Kultpraxis eine magische oder religiöse Bedeutung besitzt.

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Mantra

Om mani padme hum, das Mantra von Avalokiteshvara, daneben in rot ''Om Vajrasattva Hum'', das Mantra von Vajrasattva Tibetische Buddhisten ritzen Mantras als eine Form der Meditation oft in Steine. Mantra (Sanskrit: मन्त्र, mantra m. ‚Spruch, Lied, Hymne‘) bezeichnet eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder einen heiligen Vers.

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Marpa

Marpa Lotsawa Marpa Chökyi Lodrö – der Übersetzer (tib.: mar pa lo tsa ba; * Lhodrag 1012; † 1097) war ein bedeutender Lama des tibetischen Buddhismus.

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Nalanda

Nalanda (Hindi: नालन्दा, Nālandā) ist eine 15 km nördlich von Rajgir (im heutigen indischen Bundesstaat Bihar) gelegene Ruinenstadt.

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Naropa

Naropa Naropa (auch: Nāropa, Nāro oder Nārotapa; tib. ནཱ་རོ་པ་, Wylie.: nA ro pa; * 1016; † 1100) war ein buddhistischer Meister und einer der 84 Mahasiddhas.

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Nyingma

Samye – das älteste Kloster in Tibet Die Nyingma-Tradition des tibetischen Buddhismus ist die älteste der vier großen Traditionen Nyingma, Kagyü, Sakya und Gelug.

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Phurba

Personifizierter Vajrakila (Phurba), Tibet 16.–17. Jahrhundert (Museum Guimet) Ein Phurba (Auch: phurpa, phurbu oder phurpu; Sanskrit: kila(ya)) ist ein dreiseitiger, einem Dolch oder Nagel ähnelnder Ritualgegenstand, der in schamanistischen Traditionen der Himalayaregion sowie im Buddhismus in Tibet und im Bön verwendet wird.

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Prajñā

Das Sanskrit­wort Prajñā (Pali: paññā; Tib.: shes rab) beschreibt die große umfassende Weisheit, die alle Dinge und Phänomene im ganzen Universum durchdringt.

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Sadhana

Sadhana (Sanskrit, साधन,, von der Wurzel 'sadh', 'geradewegs auf ein Ziel zugehen, erfolgreich sein') bezeichnet eine spirituelle Disziplin, die unternommen wird, um ein bestimmtes geistiges Ziel zu erreichen.

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Sakya

Teile des zwischen 1960 und 1970 völlig zerstörten Nordklosters von Sakya Sakya („Graue Erde“) ist neben Nyingma, Kagyü und Gelug eine der „vier großen Schulen“ des tibetischen Buddhismus.

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Samsara

Kreislauf des Lebens im leidhaften Samsara Samsara (Sanskrit, n., संसार,; Pali:; wörtlich: „beständiges Wandern“) ist die Bezeichnung für den immerwährenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen oder den Kreislauf der Wiedergeburten in den indischen Religionen Hinduismus, Buddhismus und Jainismus.

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Sarma

Der Begriff Sarma (tibetisch གསར་མ, Umschrift nach Wylie gsar ma) bezieht sich im tibetischen Buddhismus auf die Schulen der Neuen Übersetzungen (11. Jahrhundert) buddhistischer Schriften aus dem Sanskrit ins Tibetische, im Unterschied zur „Schule der alten Übersetzungen“ (9. Jahrhundert) und dem Bön.

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Sexualität

Sexualität (sinngemäß „Geschlechtlichkeit“, von spätlat. sexualis; aus lat. sexus „Geschlecht“; vgl. Sex) bezeichnet im engeren biologischen Sinne die Gegebenheit von (mindestens) zwei verschiedenen Fortpflanzungstypen (Geschlechtern) von Lebewesen derselben Art, die nur jeweils zusammen mit einem Angehörigen des (bzw. eines) anderen Typus (Geschlechts) zu einer zygotischen Fortpflanzung fähig sind.

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Shakti

Shakti als Durga, die den Büffeldämon, Verkörperung des Übels, besiegt Shakti (Sanskrit शक्ति, wörtl. „Kraft“, „Energie“) steht im Hinduismus für die weibliche Urkraft des Universums − sie stellt eine aktive Energie dar.

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Siddhi

Siddhi (skt. सिद्धि, IAST siddhi, tib. དངོས་གྲུབ་, Wylie dngos grub, „Erfolg, Kunstwerk, Vervollkommnung“) bezeichnen im Buddhismus und Hinduismus besondere übernatürliche Kräfte und Fähigkeiten, die man gemäß der Überlieferung durch spirituelle Praxis erlangt.

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Sutra

Das Sanskrit-Wort Sutra (सूत्र, sūtra, „Faden“, „Kette“) bezeichnet einen kurzen, durch seine Versform einprägsamen Lehrtext des indischen Schrifttums; das entsprechende Pali-Wort Sutta (sūtta, „Lehrrede“) bezieht sich ausschließlich auf bestimmte Teile der buddhistischen Schriften.

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Taranatha

Darstellung Taranathas aus dem 18. Jahrhundert Taranatha (tib.: tA ra nA tha; * 1575 in Drong; † 1634) war ein bedeutender Autor und Lama der Jonang-Schule des tibetischen Buddhismus.

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Tilopa

Tilopa (tib.: ti lo pa; * 988; † 1069) war der bedeutendste indische Vorvater der Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus.

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Umschrift nach Wylie

Die Umschrift nach Wylie ist eine Methode zur Transkription (genauer: Transliteration) der tibetischen Schrift, bei der nur die Zeichen auf einer normalen englischen Tastatur (d. h. ohne Umlaute und Sonderzeichen) verwendet werden.

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Vajrayana

Vajra, Hauptsymbol des Vajrayana Vajrayana ((„Dorje Thegpa“); auch: Lamaismus (lamajiao), Diamantfahrzeug, Wadschrajana, Mantrayana („Mantrafahrzeug“), Tantrayāna („Tantrafahrzeug“) oder esoterischer Buddhismus) ist eine ab dem 4. Jahrhundert in Indien entstandene Strömung des Mahayana-Buddhismus, die insbesondere die buddhistischen Traditionen des Hochlands von Tibet, den Buddhismus in Tibet an sich sowie den Buddhismus in der Mongolei prägte.

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Vikramashila

Ruinen der Vikramashila-Universität Die Vikramashila-Universität (Vikramaśīla Mahavihara) war eine bedeutende buddhistische Klosteruniversität im Indien der Pala-Dynastie (750 bis 1161).

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Yamantaka

''Identification Gottheit Vajrabhairava mit Gefolge'', 18. Jahrhundert von einem unbekannten tibetischen Künstler. Yamantaka (auch: Vajrabhairava, tibetisch: rdo rje 'jigs byed) ist ein büffelköpfiger, zornvoller Yidam des Anuttarayoga-Tantra des tibetischen Buddhismus.

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AusgehendeEingehende
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