Inhaltsverzeichnis
43 Beziehungen: Allegorie, Almohaden, Anthropomorphismus, Aristoteles, Ascher ben Jechiel, Auferstehung, Ayyubiden, Bann (Recht), Barcelona, Bernhard von Clairvaux, Beth Din, David, David Kimchi, Disputation, Dominikaner, Exilarch, Führer der Unschlüssigen, Gaon, Geschichte des Judentums im Jemen, Graeco-Arabica, Halacha, Haskala, Häresie, Inquisition, Jakob ibn Tibbon, Jüdische Diaspora, Jona Gerondi, Judentum, Kabbala, Kreuzzug, Maimonides, Moses Mendelssohn, Nachmanides, Petrus Abaelardus, Polen-Litauen, Provence, Reconquista, Salomo Adret, Samson Raphael Hirsch, Sephardim, Talmud, Tiberias, Tora.
Allegorie
Jan Vermeer, ''Die Malkunst'', Allegorie auf die Malerei Jan Brueghel der Jüngere, ''Allegorie der Tulipomanie'' Die Allegorie (‚andere Sprache‘; von állos ‚anders‘, ‚verschieden‘, ‚auf andere Weise‘ und agoreúo ‚eindringlich sprechen‘, ‚eine öffentliche Aussage machen‘, zu agora ‚Versammlung‘) ist eine Form indirekter Aussage, bei der eine Sache (Ding, Person, Vorgang) aufgrund von Ähnlichkeits- oder Verwandtschaftsbeziehungen als Zeichen einer anderen Sache (Ding, Person, Vorgang, abstrakter Begriff) eingesetzt wird.
Sehen Maimonidesstreit und Allegorie
Almohaden
Almohadenreich (um 1160) Minarett der unter den Almohaden in Marrakesch erbauten Koutoubia-Moschee Portugal) Flagge der Almohaden Die Almohaden (von) waren eine muslimische marokkanische Berber-Dynastie, die zwischen 1147 und 1269 über weite Teile des Maghreb und von al-Andalus herrschte.
Sehen Maimonidesstreit und Almohaden
Anthropomorphismus
Anthropomorphismus (griechisch áŒνθρωπος ánthropos ‚Mensch‘ und μορφÎź morphÄ ‚Form, Gestalt‘) bedeutet das Zuschreiben menschlicher Eigenschaften gegenüber Tieren, Göttern, Naturgewalten und Ähnlichem (Vermenschlichung).
Sehen Maimonidesstreit und Anthropomorphismus
Aristoteles
Aristoteles (Betonung lateinisch und deutsch: Aristóteles; * 384 v. Chr. in Stageira; † 322 v. Chr. in Chalkis auf Euböa) war ein griechischer Universalgelehrter.
Sehen Maimonidesstreit und Aristoteles
Ascher ben Jechiel
Ascher ben Jechiel (geboren um 1250 im Rheinland; gestorben am 24. Oktober 1327 in Toledo), auch unter den Namen Ascheri und Rosch (Akronym) bekannt, war ein mittelalterlicher Talmudist, der in Frankreich, Deutschland und Spanien lebte.
Sehen Maimonidesstreit und Ascher ben Jechiel
Auferstehung
Als Auferstehung wird die Erweckung Verstorbener zu einem ewigen Leben nach oder aus dem Tod bezeichnet.
Sehen Maimonidesstreit und Auferstehung
Ayyubiden
Flagge der Ayyubiden Die Ayyubiden (oder) waren eine sunnitisch-muslimische Dynastie kurdischer Herkunft, die von 1171 bis 1254 in Ägypten herrschte.
Sehen Maimonidesstreit und Ayyubiden
Bann (Recht)
Bann bezeichnet die juristische oder religiös aufgeladene Sanktion des Ausschlusses eines abweichlerischen Individuums oder einer Gruppe zum Zwecke der Aufrechterhaltung einer als legitim angesehenen Ordnung.
Sehen Maimonidesstreit und Bann (Recht)
Barcelona
Barcelona (katalanisch; okzitanisch; spanisch; deutsch oder) ist die Hauptstadt Kataloniens und nach Madrid die zweitgrößte Stadt Spaniens.
Sehen Maimonidesstreit und Barcelona
Bernhard von Clairvaux
Bernhard von Clairvaux – Darstellung aus einer hochmittelalterlichen Handschrift Der heilige Bernhard von Clairvaux (* um 1090 auf Burg Fontaine-lès-Dijon bei Dijon; † 20. August 1153 in Clairvaux bei Troyes), latinisiert Sanctus Bernardus, war ein mittelalterlicher Abt, Kreuzzugsprediger, Kirchenlehrer und frühscholastischer Mystiker.
Sehen Maimonidesstreit und Bernhard von Clairvaux
Beth Din
Beth Din (Bet Din, Beth Din oder Beit Din, aschkenasisch Beis Din, wörtlich ‚Haus des Rechts‘; pl. Bate Din, Batte Din, Batei Din oder Battei Din) ist eine hebräische Bezeichnung für ein Rechtsprechungsorgan.
Sehen Maimonidesstreit und Beth Din
David
Miniatur König Davids aus dem Egbert-Psalter (10. Jahrhundert) David (und) war laut 1. und 2. Buch Samuel, dem 1. Buch der Könige und dem 1. Buch der Chronik des Tanach und des Alten Testaments der Bibel König von Juda und als Nachfolger Sauls auch von Israel.
Sehen Maimonidesstreit und David
David Kimchi
David ben Josef Kimchi (auch David Qimchi), auch unter dem Akronym Radak (Rabbi David Kimchi) bekannt (geboren 1160 in Narbonne; gestorben 1235 ebenda), war ein jüdischer Grammatiker und Exeget.
Sehen Maimonidesstreit und David Kimchi
Disputation
Die Disputation ist ein wissenschaftliches Streitgespräch, das als Verteidigung eine der Prüfungsformen zur Erlangung von akademischen Graden darstellt.
Sehen Maimonidesstreit und Disputation
Dominikaner
Der katholische Orden der Dominikaner, auch Predigerorden, lat.
Sehen Maimonidesstreit und Dominikaner
Exilarch
Der Exilarch (aramäisch resch galuta, „Haupt der Diaspora“) war der Führer der jüdischen Gemeinde in Babylon, der seine Herkunft auf König David zurückführte.
Sehen Maimonidesstreit und Exilarch
Führer der Unschlüssigen
Ausschnitt aus dem ''Führer der Unschlüssigen'' aus dem Jahr 1200–1400 CE Der Führer der Unschlüssigen (auch Führer der Irrenden) ist das philosophische Hauptwerk des mittelalterlichen jüdischen Gelehrten Maimonides, das, von der jüdisch-kalamitischen Theologie und der peripatetisch-avicennischen Philosophie ausgehend, zu grundlegenden religiösen und philosophischen Fragen Stellung bezieht.
Sehen Maimonidesstreit und Führer der Unschlüssigen
Gaon
Gaon („Herrlichkeit“, Plural: Geonim) ist ursprünglich der Titel der als Talmudinterpreten bekannten Oberhäupter der jüdischen Akademien in Babylonien im siebten bis elften Jahrhundert nach Christus.
Sehen Maimonidesstreit und Gaon
Geschichte des Judentums im Jemen
''Magic Carpet'' (1949–1950) wanderte die gesamte Gemeinde der ''Teimanim-Juden'' aus Jemen nach Israel aus, über 49.000 Personen. Die meisten hatten noch nie ein Flugzeug gesehen, gleichwohl glaubten sie an die biblische Prophezeiung: Gott versprach den Kindern Israels, zurückzukehren, getragen auf ''Adlerflügeln''.
Sehen Maimonidesstreit und Geschichte des Judentums im Jemen
Graeco-Arabica
Als Graeco-Arabica bezeichnet man die im Mittelalter seit dem 8.
Sehen Maimonidesstreit und Graeco-Arabica
Halacha
''Babylonischer Talmud'' Die Halacha (am Ende gesprochen;; abgeleitet vom Verb halach: „gehen“, „wandeln“) ist der rechtliche Teil der Überlieferung des Judentums, im Unterschied zur Aggada.
Sehen Maimonidesstreit und Halacha
Haskala
'''1.''' Frühe Maskilim: Raphael Levi Hannover • Salomo Dubno • Tobias Kohen • Marcus Elieser Bloch '''2.''' Die Berliner Haskalah: Salomon Jacob Cohen • David Friedländer • Hartwig Wessely • Moses Mendelssohn'''3.''' Österreich: Judah Löb Mieses • Salomo Juda Rapoport • Joseph Perl • Baruch Jeitteles '''4.''' Russland: Abraham Bär Gottlober • Abraham Mapu • Samuel Joseph Fuenn • Isaak Bär Levinsohn Die Haskala (auch,mithilfe des Verstands aufklären‘; von sechel „Vernunft“, „Intellekt“), ab 1831 auch als „jüdische Aufklärung“ bezeichnet, war eine Bewegung, die in den 1770er und 1780er Jahren in Berlin und Königsberg entstand und sich von dort nach Osteuropa ausbreitete.
Sehen Maimonidesstreit und Haskala
Häresie
Verurteilung Galileo Galileis wegen Ketzerei Häresie (von, ‚Anschauung‘, ‚Schule‘) ist im engeren Sinn eine Aussage oder Lehre, die im Widerspruch zu kirchlich-religiösen Glaubensgrundsätzen steht.
Sehen Maimonidesstreit und Häresie
Inquisition
Spanischen Inquisition: Neben dem Kreuz als Symbol für den geistlichen Charakter der Inquisition halten Olivenzweig und Schwert die Waage, wodurch das Gleichgewicht zwischen Gnade und Strafe angedeutet werden sollte. Als Inquisition werden ein juristisches Prozessverfahren (Inquisitionsverfahren) sowie damit arbeitende Institutionen bezeichnet, die im Spätmittelalter und der Frühneuzeit zur Bekämpfung von Häresie dienten.
Sehen Maimonidesstreit und Inquisition
Jakob ibn Tibbon
Jakob ben Machir ibn Tibbon, genannt auch Prophatius Judaeus (* 1236 wahrscheinlich in Marseille; † um 1305 in Montpellier), Enkel von Samuel ibn Tibbon, war ein südfranzösischer Autor, Übersetzer und Astronom aus der jüdisch-provenzalischen Familie Ibn Tibbon.
Sehen Maimonidesstreit und Jakob ibn Tibbon
Jüdische Diaspora
The Jewish Museum, New York. Die jüdische Diaspora (Golus) ist die bis heute anhaltende Zerstreuung (diasporá) der Juden.
Sehen Maimonidesstreit und Jüdische Diaspora
Jona Gerondi
Jona ben Abraham Gerondi (* 1200 in Girona; † 1263 oder 1264 in Toledo) war ein mittelalterlicher spanischer Rabbiner und Moralist.
Sehen Maimonidesstreit und Jona Gerondi
Judentum
Der Davidstern (hebräisch ''magen david'' „Schild Davids“) ist eines der Symbole des Judentums. Unter Judentum (Übersetzung von griechisch ጰουδαÏσμÏς ioudaismos) versteht man einerseits die Religion, die Traditionen und Lebensweise, die Philosophie und meist auch die Kulturen der Juden (Judaismus) und andererseits die Gesamtheit der Juden.
Sehen Maimonidesstreit und Judentum
Kabbala
Paul Riccius (Augsburg, 1516)) Kabbalistisches Gebetbuch aus Italien, 1803, Jüdisches Museum der Schweiz Die Kabbala (auch Kabbalah), übersetzt „das Überlieferte“, ist eine mystische Tradition des Judentums und bezeichnet sowohl bestimmte („kabbalistische“) überlieferte Lehren als auch bestimmte überlieferte Schriften.
Sehen Maimonidesstreit und Kabbala
Kreuzzug
Symbolische Darstellung der Eroberung Jerusalems (12.–14. Jahrhundert) Die Kreuzzüge waren von der lateinischen Kirche sanktionierte, strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege zwischen 1095/99 und dem 13. Jahrhundert.
Sehen Maimonidesstreit und Kreuzzug
Maimonides
Córdoba (Spanien) Maimonides, Abbildung aus dem 18. Jahrhundert Unterschrift von Maimonides Moses Maimonides (geboren zwischen 1135 und 1138 in Córdoba; gestorben am 13. Dezember 1204 in Kairo) war ein jüdischer Philosoph, Rechtsgelehrter, Theologe und Arzt, der vor allem in al-Andalus und Ägypten wirkte.
Sehen Maimonidesstreit und Maimonides
Moses Mendelssohn
150px Gipsbüste von Moses Mendelssohn von Antoine Tassaert (Original von 1785) Moses Mendelssohn (geboren am 6. September 1729 in Dessau; gestorben am 4. Januar 1786 in Berlin) war ein deutsch-jüdischer Philosoph der Aufklärung.
Sehen Maimonidesstreit und Moses Mendelssohn
Nachmanides
Nachmanides (geb. 1194 in Girona; gest. 1270 in Akko, Königreich Jerusalem), eigentlich Moses ben Nachman, bekannt auch unter dem Akronym RaMBaN (hergeleitet von Rabbi Moshe ben Nahman), war ein herausragender jüdischer Gelehrter des Mittelalters, Arzt, Philosoph und Dichter aus Katalonien.
Sehen Maimonidesstreit und Nachmanides
Petrus Abaelardus
Petrus Abaelardus oder kurz Abaelard, latinisiert aus Pierre Abaillard (* 1079 in Le Pallet bei Nantes; † 21. April 1142 in Saint-Marcel bei Chalon-sur-Saône), war ein französischer Theologe und Philosoph des Mittelalters.
Sehen Maimonidesstreit und Petrus Abaelardus
Polen-Litauen
Polen-Litauen (auch Rzeczpospolita oder Königliche Republik sowie lateinisch Respublica Poloniae genannt) war ein von 1569 bis 1795 bestehender Staat in Mittel- und Osteuropa.
Sehen Maimonidesstreit und Polen-Litauen
Provence
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur in Frankreich Topographische Karte der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur Provincia) in der heutigen Region Provence-Alpes-Côte d’Azur Die Provence (Prouvènço) ist eine Landschaft im Südosten von Frankreich.
Sehen Maimonidesstreit und Provence
Reconquista
Zeitlich-territorialer Verlauf der Reconquista auf der iberischen Halbinsel Reconquista (bzw., kastilisch und portugiesisch für „Rückeroberung “, katalanisch reconquesta bzw., deutsch selten Rekonquista) ist die spanische und portugiesische Bezeichnung für das Entstehen und die Ausdehnung des Herrschaftsbereichs der christlichen Reiche der Iberischen Halbinsel unter Zurückdrängung des muslimischen Machtbereichs (al-Andalus) im Mittelalter.
Sehen Maimonidesstreit und Reconquista
Salomo Adret
Salomo ben Abraham Adret, auch Aderet, nach seinen Initialen auch Raschba genannt (* 1235 in Barcelona; gest. 1310 ebenda) war ein spanischer Rabbiner und einer der bedeutendsten jüdischen Gelehrten seiner Zeit.
Sehen Maimonidesstreit und Salomo Adret
Samson Raphael Hirsch
Samson Raphael Hirsch, Porträt Samson ben Raphael Hirsch (geboren am 20. Juni 1808 in Hamburg; gestorben am 31. Dezember 1888 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Rabbiner.
Sehen Maimonidesstreit und Samson Raphael Hirsch
Sephardim
Sephardim, oder Sefarden, ist die Bezeichnung für Juden und ihre Nachfahren, die sich nach ihrer Vertreibung von der Iberischen Halbinsel (Spanien 1492 und Portugal ab 1496) zum größten Teil im Herrschaftsgebiet des Osmanischen Reiches und in Nordwestafrika (Maghreb) niederließen.
Sehen Maimonidesstreit und Sephardim
Talmud
Wilnaer Ausgabe, 1880 bis 1886, der gebräuchlichsten Ausgabe des Talmud Der Talmud (Studium) ist eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums.
Sehen Maimonidesstreit und Talmud
Tiberias
Tiberias (auch; teilweise auch Tiberius) ist eine Stadt in Galiläa im Staat Israel (Nordbezirk) am Westufer des Sees Genezareth, der nach der Stadt auch „See von Tiberias“ genannt wird.
Sehen Maimonidesstreit und Tiberias
Tora
Toralesen Torarolle mit Jad (Zeigestab) Die Tora (auch Thora, Torah; Betonung auf „a“, in der aschkenasischen Aussprache Tauro, Tauroh, auf Jiddisch Tojre) ist der erste Teil des Tanach, der hebräischen Bibel.
Sehen Maimonidesstreit und Tora

