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Metadrama

Index Metadrama

Der Begriff des Metadramas (gr. μετά meta: zwischen, hinter, nach) wird als literaturtheoretischer bzw.

Inhaltsverzeichnis

  1. 45 Beziehungen: Affinität (Philosophie), Anachronismus, Aufführung, Aus der Rolle fallen, Autoreflexivität, Bühne (Theater), Chor (Theater), Drama, Epik, Erzählperspektive, Farce (Theater), Fiktion, Gattung (Literatur), Geistliches Spiel, Illusionstheater, Interpretation, Intertextualität, Klassifikation, Komödie, Kriminalkomödie, Literarische Figur, Literarizität, Literaturtheorie, Literaturwissenschaft, Metapher, Milieu (Literatur), Mimesis, Mittelalter, Mysterienspiel, Nachspiel, Operationale Definition, Paratext, Portable Document Format, Postmoderne Literatur, Prolog (Literatur), Rolle (Theater), Schauplatz, Schauspieler, Selbstreferenzialität, Spiel im Spiel (Film), Subtext, Terminus, Text, Theater, West Virginia University.

Affinität (Philosophie)

Der Ausdruck Affinität kann in philosophischer Fachliteratur im Detail in unterschiedlichem Sinne verwendet werden, um eine Nähe, Annäherbarkeit oder Verknüpfbarkeit zweier Objekte, Eigenschaften, Begriffe oder Vorstellungen zu bezeichnen.

Sehen Metadrama und Affinität (Philosophie)

Anachronismus

Menschen (existiert seit ca. 0,2 Mio. Jahren): Cartoon ''Anachronism'' von Gerhard Gepp Ein Anachronismus („Verwechslung der Zeiten“, aus ἀνα- ana- „gegen-“ und chrónos „Zeit“) bezeichnet entweder die absichtliche oder irrtümliche Einordnung von Vorstellungen, Ereignissen, Dingen oder Personen in einen falschen zeitlichen Kontext oder eine in einer bestimmten Zeit nicht oder nicht mehr angemessene Bewertung, ein Sachverhalt oder eine Vorstellung.

Sehen Metadrama und Anachronismus

Aufführung

Der Ausdruck Aufführung bezeichnet in der darstellenden Kunst die Darbietung eines Bühnenwerks oder Konzerts vor einem Publikum.

Sehen Metadrama und Aufführung

Aus der Rolle fallen

Aus der Rolle fallen ist eine Redewendung, die vom Theater stammt.

Sehen Metadrama und Aus der Rolle fallen

Autoreflexivität

Autoreflexivität, wörtlich Selbstbezüglichkeit, ist ein Terminus technicus aus der Literaturwissenschaft und bezeichnet einen Aspekt der Referenz literarischer Texte: Sie intendiert immer einen jenseits des Textes liegenden Gegenstand – Lob des Herrschers, Darstellung von Heldentaten, Anrufung der Geliebten, Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse – und zugleich sich selbst.

Sehen Metadrama und Autoreflexivität

Bühne (Theater)

Blick auf die Bühne des Royal Alexandra Theatre, Toronto Theater Heidelberg Die Bühne (auch Szene) ist der Ort, an dem sich eine Aufführung – zum Beispiel ein Konzert oder eine Theateraufführung – ereignet.

Sehen Metadrama und Bühne (Theater)

Chor (Theater)

Getty Villa – Vase mit einem Chor aus Stelzenläufern – inv. VEX.2010.3.65 Der Chor war in der griechischen Antike zunächst die Bezeichnung für einen umgrenzten Tanzplatz.

Sehen Metadrama und Chor (Theater)

Drama

''Die Musen des Dramas huldigen Goethe''. (Kreidezeichnung: Angelika Kauffmann, 1792) Drama (Handlung‘) ist ein Oberbegriff für Texte mit verteilten Rollen.

Sehen Metadrama und Drama

Epik

Epik („zum Epos gehörend“), auch erzählende Literatur genannt, ist neben Dramatik und Lyrik eine der drei großen Gattungen der Literatur und umfasst erzählende Literatur in Vers- oder Prosaform.

Sehen Metadrama und Epik

Erzählperspektive

Die Erzählperspektive eines erzählenden Textes (Epik) ist eine Antwort auf die Frage „Wo sieht und spricht der Erzähler?“ oder auch „Was kann der Erzähler wissen?“.

Sehen Metadrama und Erzählperspektive

Farce (Theater)

Eine Farce ist eine Komödie, die das Ziel hat, die Zuschauer durch die Darstellung von unwahrscheinlichen oder extravaganten, aber häufig denkbaren Situationen, Verkleidungen und Verwechslungen zu unterhalten.

Sehen Metadrama und Farce (Theater)

Fiktion

Fiktion („Gestaltung“, „Personifikation“, „Erdichtung“ von fingere „gestalten“, „formen“, „sich ausdenken“) bezeichnet die Schaffung einer eigenen Welt durch Literatur, Film, Malerei oder andere Formen der Darstellung sowie den Umgang mit einer solchen Welt.

Sehen Metadrama und Fiktion

Gattung (Literatur)

Der Begriff der Gattung oder Textgattung ordnet literarische Werke in inhaltlich oder formal bestimmte Gruppen.

Sehen Metadrama und Gattung (Literatur)

Geistliches Spiel

Geistliches Spiel. Darstellung einer Spielszene aus ''Ein zwiefacher poetischer Act und geistliches Spiel'' (1652) Das geistliche Spiel (auch geistliches Drama oder liturgisches Spiel) ist eine Form des europäischen mittelalterlichen Theaters, die ursprünglich als Bestandteil der christlichen Liturgie entstand.

Sehen Metadrama und Geistliches Spiel

Illusionstheater

In der engeren Bedeutung bezeichnet der Begriff Illusionstheater eine Konzeption und Praxis des Theaters, nach der Zuschauer einer Bühnenaufführung auf den fiktiven Charakter der gespielten Handlung nicht aufmerksam gemacht werden und ihn zeitweilig vergessen sollen.

Sehen Metadrama und Illusionstheater

Interpretation

Interpretation („Auslegung, Übersetzung, Erklärung“) bedeutet im allgemeinen Sinne das Verstehen oder die subjektiv als plausibel angesehene Deutung von etwas Gegebenem oder wenigstens von etwas Vorhandenem.

Sehen Metadrama und Interpretation

Intertextualität

Mit Intertextualität wird in der strukturalistisch und poststrukturalistisch geprägten Kultur- und Literaturtheorie das Phänomen bezeichnet, dass innerhalb einer kulturellen Struktur kein Bedeutungselement – kein Text also – ohne Bezug zur Gesamtheit der anderen Texte denkbar ist.

Sehen Metadrama und Intertextualität

Klassifikation

Beispiel einer monohierarchischen Klassifikation Beispiel einer Klassifikation eines zweidimensionalen Merkmalsraums in 5 Klassen und Klassierung eines Objektes Eine Klassifikation, Typifikation oder Systematik (vom altgriechischen Adjektiv de) ist eine planmäßige Sammlung von abstrakten Klassen (auch Konzepten, Typen oder Kategorien), die zur Abgrenzung und Ordnung verwendet werden.

Sehen Metadrama und Klassifikation

Komödie

Italienische Komödianten, dargestellt von Antoine Watteau, 1714 Eine Komödie (im 15. Jahrhundert von gleichbedeutend, dieses von, vermutlich zu kōmōdós „komischer Schauspieler“ und „Lustspieldichter“, ursprünglich „wer am Dionysosfest Spottlieder vorträgt“, zusammengesetzt aus kṓmos „Gelage, Umzug, Festgesang“ und ōdós „Sänger“) ist ein Drama mit oft erheiterndem Handlungsablauf, das für den Helden glücklich endet.

Sehen Metadrama und Komödie

Kriminalkomödie

Eine Kriminalkomödie, häufig kurz Krimikomödie genannt, ist die Darstellung einer Kriminalgeschichte im Theater oder im Film mit den Mitteln der Komödie.

Sehen Metadrama und Kriminalkomödie

Literarische Figur

Eine literarische Figur oder literarische Gestalt ist eine fiktive Gestalt in einem literarischen Text.

Sehen Metadrama und Literarische Figur

Literarizität

Literarizität bezeichnet den Grad eines Werkes, literarisch zu sein.

Sehen Metadrama und Literarizität

Literaturtheorie

Literaturtheorie ist die wissenschaftliche Begründung der Literaturinterpretation, der Literaturkritik, der Literaturgeschichte und des Begriffs der Literatur ('Literarizität', 'Poetizität', das Literarische, ihre Bestimmung als Dichtung, Poesie usf.) im Allgemeinen.

Sehen Metadrama und Literaturtheorie

Literaturwissenschaft

Literaturwissenschaft ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Literatur.

Sehen Metadrama und Literaturwissenschaft

Metapher

Mimose wird metaphorisch für einen sehr empfindlichen und übersensiblen (oder sich von einer Krankheit erholenden) Menschen verwendet. Illustration ''Sensitive'' (Mimose) aus ''Fleurs Animées'' (Beseelte Blumen) des französischen Künstlers Grandville Eine Metapher („Übertragung“) ist ein „(besonders als Stilmittel gebrauchter) sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Wort (eine Wortgruppe) aus seinem eigentlichen Bedeutungszusammenhang in einen anderen übertragen wird, ohne dass ein direkter Vergleich die Beziehung zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem verdeutlicht“.

Sehen Metadrama und Metapher

Milieu (Literatur)

Unter Milieu im engeren Sinne wird in der Literaturwissenschaft und -theorie im Allgemeinen der Schauplatz oder Handlungsort bzw.

Sehen Metadrama und Milieu (Literatur)

Mimesis

Mimesis (von) bezeichnet ursprünglich das Vermögen, mittels einer Geste eine Wirkung zu erzielen.

Sehen Metadrama und Mimesis

Mittelalter

Als Mittelalter wird in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit bezeichnet, also etwa die Zeit zwischen dem 6.

Sehen Metadrama und Mittelalter

Mysterienspiel

Das Mysterienspiel (griechisch mysterion, Geheimnis) ist eine seit dem Altertum praktizierte Form der Darstellung von religiösen Glaubensinhalten.

Sehen Metadrama und Mysterienspiel

Nachspiel

Das Nachspiel ist ein kurzes, heiteres und teilweise derbes, possenhaftes Stück, das in der europäischen Theatertradition bis zum Ende des 18. Jahrhunderts nach der Aufführung eines dramatischen Bühnenwerks folgte.

Sehen Metadrama und Nachspiel

Operationale Definition

Die operationale Definition ist in der Logik und Sprachwissenschaft eine Definition, die einem Begriff eine messbare Größe zuordnet.

Sehen Metadrama und Operationale Definition

Paratext

Paratext (von) bezeichnet Textsorten oder Textelemente, die einen Text begleiten oder ergänzen und seine Rezeption steuern, und zwar als Maßnahme des Autors selbst oder fremde Unterstützung seiner Intentionen.

Sehen Metadrama und Paratext

Portable Document Format

Das Portable Document Format (englisch; kurz PDF; deutsch (trans)portables Dokumentenformat) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat, das 1992 vom Unternehmen Adobe Inc. entwickelt und veröffentlicht wurde und aktuell von der PDF Association weiterentwickelt wird.

Sehen Metadrama und Portable Document Format

Postmoderne Literatur

Die Postmoderne Literatur bezeichnet eine Strömung oder gattungsspezifische Form.

Sehen Metadrama und Postmoderne Literatur

Prolog (Literatur)

Der Prolog (griechisch πρόλογος /prólogos/ „das Vor-Wort, die Vor-Rede“) bedeutet so viel wie „Vorwort“.

Sehen Metadrama und Prolog (Literatur)

Rolle (Theater)

Eine Rolle (nach mittellateinisch rotula: „Schriftrolle“) ist der Text, den ein Darsteller innerhalb eines Dramas zu sprechen hat, davon abgeleitet auch eine von ihm gestaltete Figur oder bloß ein Verhaltensmuster.

Sehen Metadrama und Rolle (Theater)

Schauplatz

Ein Schauplatz ist wörtlich ein „Ort, auf den sich die Blicke richten“.

Sehen Metadrama und Schauplatz

Schauspieler

Als Schauspieler (oder Mime) werden Akteure bezeichnet, die bestimmte künstlerische und kulturelle Praktiken beherrschen und mit Sprache, Mimik und Gestik eine Rolle verkörpern oder als (Kunst-)Figur mit dem Publikum interagieren.

Sehen Metadrama und Schauspieler

Selbstreferenzialität

Ob Vandalismus oder Street Art: Dieser Schriftzug an einer Hauswand in Bonn nimmt auf sich selbst Bezug.Die Selbstreferenzialität (von „sich auf etwas beziehen“), auch Autoreferenzialität, Selbstreferenzialität, Selbstreferenz und Selbstbezüglichkeit, ist ein Begriff, der beschreibt, wie ein Symbol, eine Idee oder Aussage (oder ein Modell, Bild oder eine Geschichte) auf sich selbst Bezug nimmt.

Sehen Metadrama und Selbstreferenzialität

Spiel im Spiel (Film)

Spiel im Spiel ist ein deutsches Stummfilm-Lustspiel aus dem Jahre 1916 von Emmerich Hanus mit Friedrich Zelnik in der männlichen Hauptrolle.

Sehen Metadrama und Spiel im Spiel (Film)

Subtext

Unter Subtext versteht man in der Linguistik eine Ebene, die der expliziten Aussage eines Satzes als zusätzliche, implizite Bedeutungs­ebene unterlegt ist.

Sehen Metadrama und Subtext

Terminus

Ein Terminus (auch Fachterminus oder Fachwort, oder der bezeichnete Fachbegriff) ist ein in einer Fachsprache verwendeter Name eines im zugehörigen Fachgebiet definierten Begriffs, oder der damit bezeichnete Fachbegriff selbst.

Sehen Metadrama und Terminus

Text

Text (‚weben‘, ‚flechten‘) bezeichnet im nichtwissenschaftlichen Sprachgebrauch eine abgegrenzte, zusammenhängende, meist schriftliche sprachliche Äußerung, im weiteren Sinne auch nicht geschriebene, aber schreibbare Sprachinformation (beispielsweise eines Liedes, Films oder einer improvisierten Theater­aufführung).

Sehen Metadrama und Text

Theater

Das antike Theater von Epidauros aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Theater (von théatron ‚Schaustätte‘, ‚Theater‘; von θεᾶσθαι theasthai ‚anschauen‘) ist die Bezeichnung für eine szenische Darstellung zwischen Schauspielern, die ihre Rollen auf der Bühne in einem fiktiven Raum, in einer fiktiven Zeit, über einen fiktiven Inhalt hinweg vor dem Publikum verhandeln.

Sehen Metadrama und Theater

West Virginia University

Woodburn Hall Oglebay Hall Die West Virginia University (WVU) ist eine staatliche Universität in Morgantown im US-Bundesstaat West Virginia.

Sehen Metadrama und West Virginia University

Auch bekannt als Metatheater, Spiel im Spiel.