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Amrol

Index Amrol

Amrol, Ramesvara-Mahadeva-Tempel (ca. 750); die Kuppel ersetzt die – vielleicht durch Blitzschlag zerstörte – Spitze des Shikhara-Turms und wurde wohl erst im 18. oder 19. Jh. hinzugefügt. Typisch für den Pratihara-Stil sind das Fehlen einer erhöhten Plattform (''jagati'') und einer Säulenvorhalle (''mandapa''); charakteristisch sind die aus übereinander gestellten Fensternischen (''chandrasalas'') bestehenden Dekorpaneele (''udgamas'') oberhalb der Außennischen sowie im Mittelteil des Turmaufbaus.

Inhaltsverzeichnis

  1. 35 Beziehungen: Agni, Amalaka, Antarala, Bateshwar-Tempel, Chaitya, Chandrasala, Gana, Ganesha, Garbhagriha, Gupta-Tempel, Gwalior, Gyaraspur, Indra, Jagati, Kubera, Linga, Lokapala, Madhya Pradesh, Mandapa, Mithuna, Nandi (Mythologie), Naresar, Parvati, Pratihara, Rishi, Shikhara, Shiva, Skanda, Surya, Teli-ka-Mandir, Udgama, Varuna (indische Gottheit), Vayu, Yama, Yoni.

Agni

Agni (Sanskrit m., अग्नि Agni „Feuer“, „Gott des Feuers“) ist im Hinduismus die Feuerform des Göttlichen und ist einer der wichtigsten Götter der Vedischen Religion.

Sehen Amrol und Agni

Amalaka

kalasha'') als oberer Abschluss des Lingaraja-Tempels in Bhubaneshwar (um 1100) Als Amalaka wird in der indischen Architektur eine runde kissenförmige Scheibe mit senkrechten Einkerbungen am äußeren Rand bezeichnet, die – meist zusammen mit einem vasenförmigen Aufsatz (kalasha) – den oberen Abschluss eines nordindischen Tempelpfeilers oder Shikhara-Turms bildet.

Sehen Amrol und Amalaka

Antarala

Kandariya-Mahadeva-Tempel in Khajuraho, 11. Jh. Als Antarala wird in der nordindischen Architektur des Nagara-Stils ein kleinräumiger, beidseitig geschlossener Vorraum, der manchmal auch als Vestibül charakterisiert wird, unmittelbar vor der Cella (garbhagriha) eines Tempels bezeichnet.

Sehen Amrol und Antarala

Bateshwar-Tempel

Die Bateshwar-Tempel oder Batesara-Tempel (Hindi: बटेश्वर मंदिर समूह) sind ein auch in Indien nahezu unbekannter Komplex von über 100 kleineren bis mittelgroßen Hindu-Tempeln im Distrikt Morena im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh.

Sehen Amrol und Bateshwar-Tempel

Chaitya

Firstpfette; vor dem Stupa ein Buddha-Bildnis (ca. 5. Jh.): der im Lehrgestus (''dharmachakra-mudra'') und in europäischer Sitzhaltung gezeigte Buddha wird begleitet von den Bodhisattvas Padmapani und Vajrapani. Die sogenannten Chaitya-Hallen sind Verehrungs- bzw.

Sehen Amrol und Chaitya

Chandrasala

gereihtes ''chandrasala''-Motiv in der Chaitya-Halle der Aurangabad-Höhlen (3. Jh.) zu Dekorpaneelen (''udgamas'') kombinierte ''chandrasala''-Motive am Teli-ka-Mandir in Gwalior (8. Jh.) Als Chandrasalas (vgl. auch kudu) werden in der indischen Architektur kleine – meist in Reihen oder Gruppen angeordnete – Fenster- oder Blendfenstermotive bezeichnet, die hauptsächlich im Norden Indiens verbreitet sind.

Sehen Amrol und Chandrasala

Gana

3D-Ansicht des digitalen Geländemodells Mit dem Namen Burg Gana wird die Hauptburg des slawischen Stammes der Daleminzier bezeichnet.

Sehen Amrol und Gana

Ganesha

Zeitgenössische Ganesha-Statue Ganesha (gaṇa: ‚Gefolge‘, ‚Schar‘, īś: ‚Gebieter‘, also „Herr der Scharen“) ist eine der beliebtesten Formen des Göttlichen im Hinduismus.

Sehen Amrol und Ganesha

Garbhagriha

Kunda, Madhya Pradesh, Gupta-Tempel ohne Fenster, Vorhalle ''(mandapa)'' oder Turmaufbau ''(shikhara)''; Tempel und Garbagriha sind identisch, um 425 Ellora, Maharashtra (Höhle 6), Garbhagriha mit Buddha-Kultbild, um 500 Pattadakal, Karnataka, Shiva-Tempel, Garbhagriha mit Shiva-Lingam, um 700 Jaina-Tirthankara, um 900 Garbhagriha oder garbha griha (Devanagari: गर्भगॄह; in Kerala auch als srikovil bezeichnet) bildet das innerste Heiligtum (Sanctum) eines indischen Tempels, das von Besuchern nicht betreten werden darf.

Sehen Amrol und Garbhagriha

Gupta-Tempel

Tigawa (Madhya Pradesh). Der aus einer geschlossenen und vollkommen schmucklosen und ungegliederten Cella ''(garbhagriha)'' mit etwa 1 m dicken Außenwänden und einer – etwas niedrigeren, ehemals auch seitlich offenen – Säulenvorhalle ''(mandapa)'' bestehende Kankali-Devi-Tempel (ca.

Sehen Amrol und Gupta-Tempel

Gwalior

Gwalior (Hindi: ग्वालियर) ist eine Millionenstadt im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh.

Sehen Amrol und Gwalior

Gyaraspur

In Gyaraspur – heute ein Ort von etwa 6.500 Einwohnern im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh – standen ehemals mehrere außergewöhnliche Tempelbauten, von denen jedoch ein Großteil zerstört ist.

Sehen Amrol und Gyaraspur

Indra

Indra mit Donnerkeil (''vajra'') auf dem Elefanten Airavata, Somanathapura (um 1265) Khmer-Tempels von Prasat Ban Phluang, Thailand (um 1170) Banteay-Srei-Tempel, Kambodscha (um 960) Indra und seine Gemahlin Indrani auf Airavata (um 1675) Indra (Sanskrit, m., इन्द्र „mächtig, stark“) ist eine vedische Gottheit, der jedoch im heutigen Glaubensleben des Hinduismus kaum noch Bedeutung zukommt.

Sehen Amrol und Indra

Jagati

Kandariya-Mahadeva-Tempel in Khajuraho Als Jagati werden in der indischen Architektur die erhöht liegenden Plattformen bezeichnet, auf denen die meisten Tempel im Norden Indiens und später alle bedeutenden Grabbauten der Mogulzeit aufruhen.

Sehen Amrol und Jagati

Kubera

Kubera Buddhistischer Kubera von Otgonbayar Ershuu Kubera („der Unförmige“, Pali: Kuvera) ist der vedische Gott des Reichtums, der Kaufleute, der Händler und der Schätze der Erde.

Sehen Amrol und Kubera

Linga

Das Linga oder Lingam (n.,, wörtlich ‚Zeichen‘, ‚Symbol‘,,Ursprung') ist das zumeist anikonische, also nicht bildhafte Symbol der Hindu-Gottheit Shiva.

Sehen Amrol und Linga

Lokapala

Relief eines Lokapala am ''Candi Lara Jonggrang'', eines Shiva-Tempels im Prambanan, Java, Indonesien Koreanische Lokapala-Statue Zwei Lokapala-Statuen der Tang-Dynastie Lokapalas, auch Dikpala (Weltenhüter, auch: königliche Wächter, Caturmaharajas, tibetisch: Jigten Kyong), sind in der Mythologie des Hinduismus und des Buddhismus die Wächter der vier bzw.

Sehen Amrol und Lokapala

Madhya Pradesh

Madhya Pradesh (wörtlich „mittleres Land“) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 308.209 km² und ca.

Sehen Amrol und Madhya Pradesh

Mandapa

Kunda, Madhya Pradesh (um 420) – Tempel ohne Fenster, Vorhalle ''(mandapa)'', Außenwandgliederung oder Turmaufbau (''shikhara)''; der Pfeilerstumpf im Vordergrund könnte auf das ehemalige Vorhandensein einer hölzernen Vorhalle hinweisen. Kankali-Devi-Tempel, Tigawa, Madhya Pradesh (um 420) – Tempel ohne Außenwandgliederung, Fenster oder Turmaufbau ''(shikhara)'' aber mit Vorhalle Navlakha-Tempel beim Dorf Ghumli, Gujarat – zweigeschossige Vorhalle Hoysalesvara-Tempel in Halebidu, Karnataka (um 1120) – Tempel mit weiträumiger, seitlich geschlossener Vorhalle Pattabhirama-Tempel, Hampi, Karnataka (um 1450) – Tempel mit weiträumiger, seitlich offener Vorhalle Der Begriff Mandapa (Sanskrit: मंडप; auch als Mantapa oder Mandapam bekannt) bezeichnet in der indischen Architektur eine seitlich offene Säulenhalle, die der Cella (garbhagriha) eines buddhistischen, hinduistischen oder jainistischen Tempels vorgelagert ist.

Sehen Amrol und Mandapa

Mithuna

buddhistischen Höhlentempels von Karli (2./3. Jh.) Gupta-Zeit (4./5. Jh.) Liebespaar in Khajuraho (11. Jh.) Erotische Szene in Khajuraho(11. Jh.) Erotische Szene in Khajuraho(11. Jh.) Liebespaar aus Orissa (13. Jh.) Als Mithuna oder Maithuna (Sanskrit: मैथुन „Vereinigung“, „Paar“, „Hochzeit“, „Geschlechtsverkehr“) wird in der indischen Kunst ein „Himmlisches Liebespaar“ bezeichnet, das an buddhistischen, jainistischen oder hinduistischen (Höhlen-)Tempeln oder Toranas angebracht ist.

Sehen Amrol und Mithuna

Nandi (Mythologie)

Nandi-Statue in Mysuru Nandi (m., „der Glückliche“), ein Buckelstier der hinduistischen Mythologie, ist das Reittier (Vahana) und der treue Diener des Hindu-Gottes Shiva.

Sehen Amrol und Nandi (Mythologie)

Naresar

Naresar – Tempelteich und 'Seetempel' (6./7. Jh.) mit ungegliederten Außenwänden und gestuften Steindächern ohne ringförmige Schlusssteine (''amalakas''); drei Tempel haben kleine, auf Pfeilern ruhende Vorhallen (''mandapas'').

Sehen Amrol und Naresar

Parvati

Hochzeit von Shiva und Parvati, hinter der ihr Vater Himavat steht (8. Jh.) Uma-Maheshwara (10. Jh.) Parvati mit ihren Söhnen Ganesha und Skanda/Karttikeya (11. Jh.) Parvati (12. Jh.) Parvati (Sanskrit, f., पार्वती, Pārvatī) ist eine hinduistische Muttergöttin, die als die Gattin und Shakti des Shiva und Mutter von Ganesha und Skanda (auch Murugan oder Karttikeya genannt) gilt.

Sehen Amrol und Parvati

Pratihara

Pala Die Pratihara waren eine Dynastie in Nordwestindien (etwa 725–1036), die den Rajputen oder deren Stamm der Gurjara zugerechnet wird, so dass sie auch Gurjara-Pratihara genannt wird.

Sehen Amrol und Pratihara

Rishi

Preah-Ko-Stil Rishi (m.) ist im Hinduismus ein Seher oder mythischer Weiser.

Sehen Amrol und Rishi

Shikhara

Shikhara-Turm mit Begleittürmchen (''urushringas'') über der Cella (''garbhagriha'') des Kandariya-Mahadeva-Tempels (um 1050) in Khajuraho; in der Seitenansicht ähnelt der Tempel der Felslandschaft eines Gebirges. Als Shikhara (Sanskrit: शिखर śikhara; deutsch.

Sehen Amrol und Shikhara

Shiva

Neuzeitliche Shiva-Statue in einem Tempel in Bengaluru (2005): Zwei der Hände sind im Meditationsgestus (''dhyanamudra'') im Schoß der Figur ineinandergelegt; die beiden anderen tragen Dreizack (''trishula'') und Sanduhrtrommel (''damaru'').

Sehen Amrol und Shiva

Skanda

Götterbild Skandas / Murugans bei einer Thaipusam-Prozession in Malaysia Skanda bzw.

Sehen Amrol und Skanda

Surya

Surya auf dem von Pferden gezogenen Sonnenwagen Surya („Sonne“) ist in den ältesten Schriften des Hinduismus, den Veden, die Personifizierung der Sonne, der Wärme und des Lichtes bzw.

Sehen Amrol und Surya

Teli-ka-Mandir

vimana)''. Die ursprünglich riesige Portalzone wurde in späterer Zeit deutlich verkleinert; eine offene Vorhalle ''(mandapa)'' hat nie existiert. Der Teli-ka-Mandir (Sanskrit: मन्दिर, IAST: mɐnd̪ir.

Sehen Amrol und Teli-ka-Mandir

Udgama

Udgama-Dekorpaneele am Teli-ka-Mandir in Gwalior; sie finden sich sowohl oberhalb von Wandnischen, wo sie das Motiv eines Shikhara-Turmes nachahmen, als auch im leicht gekrümmten Dachbereich. An mehreren Stellen der ''udgamas'' finden sich gerippte ''amalaka''-Steine.

Sehen Amrol und Udgama

Varuna (indische Gottheit)

Makara (8. Jh.) Darstellung Varunas aus Rajasthan, um 1680 Varuna (Sanskrit, m., वरुण, Varuṇa „Der Allumfassende“, der „Umhüller“)Gerhard J. Bellinger: Knaurs Lexikon der Mythologie.

Sehen Amrol und Varuna (indische Gottheit)

Vayu

Vayu Vayu (Sanskrit वायु, Vāyu, „Wind“, „Luft“)Gerhard J. Bellinger, Knaurs Lexikon der Mythologie, Knaur, München 1999, Vayu, auch Pavana (Sanskrit पवन „Reinigender“) ist der vedische Gott des Windes, der Luft und des Lebenshauches (Prana) und dessen Personifizierung.

Sehen Amrol und Vayu

Yama

Yama (Sanskrit, m., यम yama, Enthaltung, Selbstkontrolle) ist die 1.

Sehen Amrol und Yama

Yoni

Steinerne Yoni aus Vietnam Lingam und Yoni aus Vietnam Java, Indonesien Die Yoni (f.,, wörtl.: Ursprung) ist der tantrische Begriff für die weiblichen Genitalien (Vulva, Vagina und Uterus) und wird auch im westlichen Neotantra verwendet.

Sehen Amrol und Yoni