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Akrogerie

Index Akrogerie

Die Akrogerie (Gottron-Syndrom) ist eine seltene angeborene Erkrankung mit Atrophie der Haut und des subkutanen Fettgewebes hauptsächlich im Gesicht und an den Akren, Hyperpigmentation und dadurch einem vorgealterten Aussehen (Progerie).

Inhaltsverzeichnis

  1. 36 Beziehungen: Akren, Akromikrie, Aplasia cutis congenita, Archives of Dermatological Research, Atrophie, Autosom, British Journal of Dermatology, Brugsch-Syndrom, Chromosom 2 (Mensch), Dermatologie, Die Dermatologie, Ehlers-Danlos-Syndrom, Epiphysenfuge, Erbkrankheit, Erythem, Exanthem, Fettgewebe, Gen, Genlocus, Gesicht, Haut, Heinrich Gottron, Hyperpigmentierung, Journal of Investigative Dermatology, Kollagen-Typ 3α1, Kortikalis und Spongiosa, Mikrognathie, Mutation, Nageldystrophie, Progerie, Röntgen, Rezessiv, Scharlach, Subkutis, Synonym, Systemische Sklerose.

Akren

Als Akren (griech.-neulat.) werden in der Medizin und der Tiermedizin diejenigen Körperteile bezeichnet, die am weitesten vom Rumpf entfernt sind.

Sehen Akrogerie und Akren

Akromikrie

Die Akromikrie, von und altgriech.

Sehen Akrogerie und Akromikrie

Aplasia cutis congenita

Die Aplasia cutis congenita (ACC) ist eine intrauterin erworbene oder angeborene Erkrankung, eine meist lokal begrenzte kongenitale Aplasie der Kutis, häufig am Kopf.

Sehen Akrogerie und Aplasia cutis congenita

Archives of Dermatological Research

Archives of Dermatological Research, abgekürzt Arch.

Sehen Akrogerie und Archives of Dermatological Research

Atrophie

Die Atrophie oder Atrophia (zu altgriechisch ἀτροφÎŻα, neugriechisch ατροφÎŻα, neulateinisch atrophia „Abmagerung“, „Auszehrung“, „Nahrungsmangel“, „Verkümmerung“) beschreibt als Verkümmerung eine Verkleinerung eines Gewebes, eines Organs oder einer einzelnen Zelle, mit der eine Minderung der Funktion einhergeht.

Sehen Akrogerie und Atrophie

Autosom

Gefärbte und sortiert dargestellte Chromosomen eines Mannes, ein sogenanntes Karyogramm zur übersichtlichen Darstellung des Karyotyps. Rechts unten die Geschlechtschromosomen X und Y, alle anderen Chromosomen sind Autosomen. Als Autosomen werden in der Genetik alle Chromosomen bezeichnet, die keine Gonosomen (Geschlechtschromosomen) sind.

Sehen Akrogerie und Autosom

British Journal of Dermatology

Das British Journal of Dermatology, abgekürzt Br.

Sehen Akrogerie und British Journal of Dermatology

Brugsch-Syndrom

Das Brugsch-Syndrom ist eine erbliche Erkrankung mit einer Akromikrie bei zentralem Diabetes insipidus.

Sehen Akrogerie und Brugsch-Syndrom

Chromosom 2 (Mensch)

Idiogramm des menschlichen Chromosoms 2 Fluoreszenzmarkierte DNA des menschlichen Chromosoms 2 (rechts, grün angefärbt) und im Vergleich dazu die DNA eines Orang-Utan (links). Während beim Menschen nur die beiden Kopien des Chromosoms 2 angefärbt sind, wurden beim Orang-Utan die Kopien der beiden ursprünglichen Chromosomen markiert.

Sehen Akrogerie und Chromosom 2 (Mensch)

Dermatologie

Textur gesunder menschlicher Haut Die Dermatologie (von und „-logie“, von λĎŚγος) ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit dem Aufbau und den Funktionen der Haut sowie der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Haut befasst.

Sehen Akrogerie und Dermatologie

Die Dermatologie

Die Dermatologie (bis Mai 2022 Der Hautarzt) ist eine wissenschaftliche Fachzeitschrift, die vom Springer Medizin Verlag im Auftrag der Deutschen STI-Gesellschaft und der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft (DDL) veröffentlicht wird.

Sehen Akrogerie und Die Dermatologie

Ehlers-Danlos-Syndrom

Das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) zählt zu den seltenen Krankheiten.

Sehen Akrogerie und Ehlers-Danlos-Syndrom

Epiphysenfuge

Längsschnitt durch einen ''ausgewachsenen'' Röhrenknochen. Die verknöcherte Epiphysenfuge befand sich während des Wachstums etwa dort, wo der Übergang zwischen Epi- und Metaphyse liegt. Kernspin-Tomographie: Darstellung der Wachstumsfugen an einem Kniegelenk eines 10-Jährigen.

Sehen Akrogerie und Epiphysenfuge

Erbkrankheit

Als Erbkrankheit (oder genetisch bedingte Krankheit) werden Erkrankungen und Besonderheiten bezeichnet, die entweder durch eine Mutation (Genvariante) in einem Gen (monogen) oder durch mehrere Mutationen (Genvarianten) in verschiedenen Genen (polygen) ausgelöst werden können und die zu bestimmten Erkrankungsdispositionen führen.

Sehen Akrogerie und Erbkrankheit

Erythem

Erythem bei einer Lyme-Borreliose Erythem (Erythema, von ‚Röte‘, ‚Entzündung‘Wilhelm Gemoll, Karl Vretska: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. 9. Auflage. Verlag Hölder-Pichler-Tempsky, ISBN 3-209-00108-1) ist ein dermatologischer Ausdruck für eine Hautrötung (früher auch Röte genannt) bedingt durch eine Mehrdurchblutung aufgrund einer Gefäßerweiterung, gelegentlich auch aufgrund der Nebenwirkung von Arzneimitteln wie z.

Sehen Akrogerie und Erythem

Exanthem

Allergischer Hautausschlag Ein Exanthem (von griechisch exantheo, ‚ich blühe auf‘; ἄνθος anthos, ‚Blume‘) ist ein akut auftretender Hautausschlag.

Sehen Akrogerie und Exanthem

Fettgewebe

Das Fettgewebe ist eine an verschiedenen Stellen des Körpers auftretende Form des Bindegewebes, die aus Fettzellen (Adipozyten) aufgebaut ist.

Sehen Akrogerie und Fettgewebe

Gen

Schematische Darstellung eines Gens. Es ist ein relativ kurzer Abschnitt des durchgängigen DNA-Moleküls, der im Bild verkürzt gezeigt ist und hier aus zwei Exons und einem Intron besteht. Die DNA-Doppelhelix kondensiert mittels Nukleosomen zur Chromatide eines kompakten Chromosoms, wie es bei Eukaryoten in der späten mitotischen Metaphase vorliegt.

Sehen Akrogerie und Gen

Genlocus

Idiogramm Chromosom 22 (Mensch) Genlocus, Genlokus, kurz Lokus oder Locus (Mehrzahl loci) heißt in der Genetik die physische Position eines Gens im Genom, der Genort.

Sehen Akrogerie und Genlocus

Gesicht

Gesicht mit Furchen und Falten, Lage der Knochen und Mundmuskeln Gehirnschädel (oben) und Gesichtsschädel (unten rechts), Stirn gehört nicht zum Gesichtsschädel Das Gesicht (ὤψ ĹŤps) ist der vordere Teil des Kopfes mit Augen, Nase und Mund.

Sehen Akrogerie und Gesicht

Haut

Die Haut (lateinisch cutis; deutsche Fachbegriffe: Kutis, auch Cutis geschrieben, und Derma) ist funktionell das vielseitigste Organ eines menschlichen oder tierischen Organismus.

Sehen Akrogerie und Haut

Heinrich Gottron

Heinrich Adolf Gottron (* 10. März 1890 in Oppenheim; † 23. Juni 1974 in Mainz) war ein deutscher Dermatologe (Hautarzt) und Hochschullehrer.

Sehen Akrogerie und Heinrich Gottron

Hyperpigmentierung

Die Hyperpigmentierung oder das Chloasma oder Melasma (griechisch χλĎŚασμα, chlóasma bzw. μέλασμα, mélasma) bezeichnet in der Medizin allgemein eine übermäßig starke Einlagerung von Melanin in die Haut.

Sehen Akrogerie und Hyperpigmentierung

Journal of Investigative Dermatology

Das Journal of Investigative Dermatology, abgekürzt J. Invest.

Sehen Akrogerie und Journal of Investigative Dermatology

Kollagen-Typ 3α1

Kollagen Typ III, alpha 1, auch bekannt als Alpha-1-Typ-III-Kollagen, ist ein Skleroprotein, das im menschlichen Organismus vom Gen COL3A1 codiert wird.

Sehen Akrogerie und Kollagen-Typ 3α1

Kortikalis und Spongiosa

Schematischer Knochenquerschnitt Schema eines Röhrenknochens Substantia corticalis (kurz Kortikalis, von) und Substantia spongiosa (kurz Spongiosa, von) sind die zwei makroskopischen Bauformen des Knochengewebes im Knochen.

Sehen Akrogerie und Kortikalis und Spongiosa

Mikrognathie

Die Mikrognathie (von mikrós ‚klein‘, ‚eng‘ und γνάϑος gnathos ‚Kiefer‘) gehört zu den Dysgnathien und bezeichnet einen zu kleinen Ober- oder Unterkiefer.

Sehen Akrogerie und Mikrognathie

Mutation

Rote Tulpe mit halbem gelben Blütenblatt aufgrund einer Mutation Mutation einer Hummel-Ragwurz mit Doppelblüte im Naturschutzgebiet Langheck bei Nittel Blaue Mutante des in der Wildform grünen Halsbandsittichs (''Psittacula krameri'') Als Mutation (von lateinisch mutatio, von mutare „ändern/verändern, verwandeln“) wird in der Biologie eine spontan auftretende, dauerhafte Veränderung des Erbgutes bezeichnet.

Sehen Akrogerie und Mutation

Nageldystrophie

Eine Nageldystrophie, auch Onychodystrophie (von) ist ein Symptom für eine Vielzahl an Erkrankungen, bei denen Finger- oder Fußnägel eine Wachstums- oder Ernährungsstörung (Dystrophie) zeigen.

Sehen Akrogerie und Nageldystrophie

Progerie

Beim Hutchinson-Gilford-Syndrom (links) führt eine Mutation zu einer Deformation des Zellkerns (rechts unten). Zum Vergleich ein normaler Zellkern (rechts oben) Progerie, auch Progeria und vorzeitige Alterung (hergeleitet von pró ‚vor‘ und τὸ γῆρας, -ως gêras ‚Alterung‘, ‚Seneszenz‘ (von lat.

Sehen Akrogerie und Progerie

Röntgen

Steril abgedeckter Bildwandler bei einer Knochenoperation Röntgen (benannt nach dem Physiker Wilhelm Conrad Röntgen), genannt auch Röntgenuntersuchung, ist ein weit verbreitetes bildgebendes Verfahren, bei dem ein Körper unter Verwendung eines Röntgenstrahlers durchstrahlt wird.

Sehen Akrogerie und Röntgen

Rezessiv

Erbgang Rezessiv (von lateinisch recedere „zurücktreten, zurückweichen, in den Hintergrund treten“) bedeutet in der Genetik „zurücktretend“ oder auch „nicht in Erscheinung tretend“.

Sehen Akrogerie und Rezessiv

Scharlach

Himbeerzunge''Pschyrembel – Klinisches Wörterbuch''. 266. Auflage. De Gruyter, Berlin 2014, S. 1897 (auch ''Erdbeerzunge'') mit weißem Belag Der Scharlach oder Scarlatina ist eine plötzlich auftretende (akute) Kinderkrankheit mit einem Hautausschlag, die vor allem im Alter von vier bis sieben Jahren auftritt.

Sehen Akrogerie und Scharlach

Subkutis

Schichten der Haut Die Subkutis (lat. Subcutis, dt. Unterhaut; auch Subdermis, Hypoderm, Tela subcutanea oder Subkutangewebe) ist die untere Schicht der Haut.

Sehen Akrogerie und Subkutis

Synonym

Synonyme oder Synonyma (von ‚von gleichem Namen‘ zu syn ‚gemeinsam‘ und onoma ‚Name, Begriff‘) sind sprachliche Ausdrücke oder Zeichen, die zueinander in der Beziehung der Synonymie stehen – einer der grundlegenden Typen von Bedeutungsbeziehungen bzw.

Sehen Akrogerie und Synonym

Systemische Sklerose

Die systemische Sklerose (abgekürzt SSc) oder systemische Sklerodermie (von und), früher auch progressive (systemische) Sklerodermie (abgekürzt PSS) und kurz Sklerodermie genannt, ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, eine Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen).

Sehen Akrogerie und Systemische Sklerose