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Bouma-Sequenz

Index Bouma-Sequenz

Vollständige Bouma-Sequenz in devonischem Sandstein (Becke-Oese, Rheinisches Schiefergebirge). Bouma - Einheiten A bis E sind eingezeichnet Eine Bouma (sprich: Bauma)-Sequenz (nach Arnold H. Bouma, 1962) ist die typische Sedimentabfolge (typische Sedimente und deren Strukturen) eines Turbidits.

Inhaltsverzeichnis

  1. 15 Beziehungen: Ablagerungsmilieu, Anschwemmung, Erosion (Geologie), Fossil, Kies, Pelagial, Plankton, Rippel, Sand, Schelf, Schluff, Sedimente und Sedimentgesteine, Tellerstruktur, Ton (Bodenart), Turbidit.

Ablagerungsmilieu

Ablagerungsmilieu ist ein Begriff aus der Geologie, der die Umweltbedingungen beschreibt, unter denen ein Sediment abgelagert oder ein Fossil eingebettet wurde (Paläoumwelt).

Sehen Bouma-Sequenz und Ablagerungsmilieu

Anschwemmung

Als Anschwemmung wird in den Geowissenschaften die Ablagerung feiner Sedimente durch Richtungs- oder Strömungsänderung von Flüssen bezeichnet.

Sehen Bouma-Sequenz und Anschwemmung

Erosion (Geologie)

Ausspülungen am Antelope Canyon, die, ähnlich wie bei einem Wadi, durch ein periodisch aktives Fließgewässer gebildet wurden. Die bizarren Formen sind im Zusammenspiel mit dem geologischen Aufbau der Sandsteinfelsen zustande gekommen. Die Erosion (von ‚abnagen‘) ist ein grundlegender Prozess im exogenen Teil des Gesteinskreislaufes.

Sehen Bouma-Sequenz und Erosion (Geologie)

Fossil

Ammoniten („Ammonshörner“) gehören zu den bekanntesten und populärsten Fossilien. Hier ein Vertreter der Spezies ''Perisphinctes wartae'' aus dem Oberjura des Innersteberglandes (südliches Niedersachsen). Ein Fossil ist jedes Zeugnis vergangenen Lebens der Erdgeschichte, das älter als 10.000 Jahre ist und sich somit einem geologischen Zeitalter vor dem Beginn des Holozäns zuordnen lässt.

Sehen Bouma-Sequenz und Fossil

Kies

Kies (von mittelhochdeutsch kis.

Sehen Bouma-Sequenz und Kies

Pelagial

Das Pelagial („Meer“) ist bei Seen und dem Meer der uferferne Freiwasserbereich oberhalb der Bodenzone (Benthal).

Sehen Bouma-Sequenz und Pelagial

Plankton

Marines Mikroplankton und Mesoplankton. Das Bild zeigt verschiedene planktische Organismen, von photosynthetischen Cyanobakterien und Kieselalgen bis zu verschiedenen Arten von Zooplankton, wie Ruderfußkrebse Plankton (griechisch πλαγκτόν „das Umherirrende“, „das Umhergetriebene“) ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der Organismen, die im freien Wasser („schwebend“, ohne oder mit geringer Eigenbewegung) leben und deren Schwimmrichtung von den Wasserströmungen vorgegeben wird.

Sehen Bouma-Sequenz und Plankton

Rippel

Strömungsrippel im Wattenmeer von Borkum bei Niedrigwasser Strömungsrippel am Strand von Spiekeroog Rippel auf Norderney Rippel auch Rippelmarken, Wellenform, Sohlform, Transportkörper, Düne und subaquatische Düne sind von einem strömenden Medium (Fluid, auf der Erde Luft oder Wasser) hervorgerufene wellenartige Oberflächenformen eines sandigen Sediments.

Sehen Bouma-Sequenz und Rippel

Sand

Windrippeln in der marokkanischen Wüste Teufelsmauer bei Weddersleben, Sachsen-Anhalt: Kreidezeitliche Sandsteine verwittern zu einem hellen, sandigen Boden, der in der Umgebung der Klippen, noch kaum von Vegetation bewachsen, gut erkennbar ist. Das sogenannte Hjulström-Diagramm gibt den Zusammenhang von Fließgeschwindigkeit des Transportmediums Wasser und der Korngröße des transportierten Materials wieder.

Sehen Bouma-Sequenz und Sand

Schelf

Scherbewegung entlang der Verwerfungslinien des kontinentalen Grundgebirges. Schelfbereiche der Erde in ''Türkisblau'' Schelf, Kontinentalschelf, Kontinentalsockel, Festlandsockel sind Bezeichnungen für den meist randlichen Bereich eines Kontinentes, der von Meer bedeckt ist.

Sehen Bouma-Sequenz und Schelf

Schluff

Mississippi im Zusammenhang mit dem Hurrikan Katrina betroffen war. Unter Schluff (geologisch auch Silt) versteht man Feinböden unterschiedlicher Abkunft sowie unverfestigte klastische Sedimente, deren mineralische Bestandteile überwiegend (d. h. mehr als die Hälfte) eine Korngröße von 2 bis 63 Mikrometer aufweisen.

Sehen Bouma-Sequenz und Schluff

Sedimente und Sedimentgesteine

Wechsellagerung von dunklen Tonsteinen und helleren, gelblich bis bräunlich angewitterten Kalksteinen, Oslograben (''Ceratopyge''-Serie, Unterordovizium) Sedimente (Einzahl: Das Sediment) im geowissenschaftlichen Sinn sind verschiedene mineralische (anorganische) und/oder organische Lockermaterialien, die – nach einem kürzeren oder längeren Transport durch Schwerkraft oder ein strömendes Medium – auf dem trockenen Land oder am Grund eines Gewässers abgelagert werden (akkumulieren).

Sehen Bouma-Sequenz und Sedimente und Sedimentgesteine

Tellerstruktur

Tellerstruktur in feinkörnigem Sandstein aus Nordkalifornien Eine Tellerstruktur ist eine sekundäre Sedimentstruktur, die durch Verflüssigung oder Fluidisierung im unverfestigten Sediment verursacht wird.

Sehen Bouma-Sequenz und Tellerstruktur

Ton (Bodenart)

Quartärer Ton in Estland Ton ist ein natürlich vorkommendes, vorwiegend anorganisches Material, das hauptsächlich aus Tonmineralen besteht, bei ausreichenden Wassergehalten generell plastisch verformbar ist und spröde wird, wenn es getrocknet oder gebrannt wird.

Sehen Bouma-Sequenz und Ton (Bodenart)

Turbidit

Miozäne Turbiditabfolge in Süditalien Turbidit ist eine in der Geologie gebräuchliche Bezeichnung für ein Sedimentgestein, das auf einen Trübe- oder Suspensionsstrom (englisch „turbidity current“) zurückgeht, d. h.

Sehen Bouma-Sequenz und Turbidit

Auch bekannt als Bouma-Serie, Bouma-Zyklus.