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Ablagerungsmilieu

Index Ablagerungsmilieu

Ablagerungsmilieu ist ein Begriff aus der Geologie, der die Umweltbedingungen beschreibt, unter denen ein Sediment abgelagert oder ein Fossil eingebettet wurde („Paläoumwelt“).

39 Beziehungen: Ästuar, Binnenmeer, Brackwasser, Diagenese, Eisschild, Epigenese (Geologie), Evaporit, Fazies, Flussdelta, Fluviatiles Sediment, Fluvioglaziales Sediment, Fossil, Fossilisation, Geologie, Gleithang, Gletscher, Gletscherspalte, Hans Murawski, Kontinentalhang, Lagune, Latein, Marines Sediment, Meer, Mittelmoräne, Moor, Neritisch, Pelagial, Periglazial, Salzsee, Sander, Schelf, Sedimente und Sedimentgesteine, Seebecken, Siliziklastika, Struktur (Geologie), Terrestrisch, Textur (Geologie), Tiefebene, Wilhelm Meyer (Geologe).

Ästuar

Ästuar: die nördliche Amazonasmündung Ein Ästuar („der Flut ausgesetzte Flussmündung“ oder „Bucht“) ist der breite Wasserkörper an der Mündung eines Flusses oder Stroms an einer meist flachgründigen Senkungsküste.

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Binnenmeer

Ein Binnenmeer (‚innen‘) ist ein großes Nebenmeer, das mit einem Meer oder Ozean durch eine Meerenge (Meeresstraße) verbunden ist, an der das gegenüberliegende Ufer mit bloßem Auge zu erkennen ist (Sichtverbindung).

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Brackwasser

Unter Brackwasser versteht man See- oder Meerwasser mit einem Salzgehalt (Salinität) von 0,1 % bis 1 %. Im angelsächsischen Raum wird ein Salzgehalt zwischen 0,05 % und 1,8 %, teilweise auch 3 %, angesetzt.

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Diagenese

Die Diagenese (griechisch δια „durch“ und γένεσις „Entstehung“) ist der geologische Prozess der Verfestigung von Sedimenten und der weiteren Veränderung der dadurch entstandenen Sedimentgesteine unter verhältnismäßig niedrigen Drücken und Temperaturen bis zu ihrer Abtragung.

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Eisschild

Eiskante des antarktischen Eisschildes auf Mather Island in der Prydz Bay. Im Eis sind Sedimentlagen eingeschlossen, davor ist Moränenmaterial abgelagert. Als Eisschild oder Inlandeis bezeichnet man einen ausgedehnten, festes Land bedeckenden Gletscher mit einer Fläche von mehr als 50.000 km² (kleinere, ähnlich geformte Gletscher bezeichnet man als Eiskappen).

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Epigenese (Geologie)

Epigenese (Adjektiv epigenetisch) ist ein Begriff der Allgemeinen Geologie und Geomorphologie und beschreibt die Entstehung von Merkmalen, die fast gleichzeitig, aber nach den Strukturen entstanden sind, zu denen sie gehören.

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Evaporit

Ein salzumkrustetes Geröll vom Toten Meer (Israel), einem kleinen, rezenten Evaporitbecken Panhandle-Texas Sylvinitprobe mit weißem und blauem Halit und kleinen rötlichen Sylvineinsprenglingen aus dem Uralkali-Bergwerk SKRU-2 in Solikamsk, Region Perm, Russland. Evaporit (lat. evaporo, ‚ausdampfen‘‚,ausdünsten‘) bezeichnet ein chemisches Sedimentgestein, das sich in aridem Klima in Meeres- oder Seebecken durch Ausfällung aufgrund einer verdunstungsbedingten Übersättigung des Wassers an gelösten Mineralen bildet.

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Fazies

Unter einer Fazies (‚Gesicht‘, ‚Antlitz‘) werden in der Geologie alle Eigenschaften eines Gesteins verstanden, die aus seiner Entstehungsgeschichte herrühren.

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Flussdelta

Falschfarben-Satellitenaufnahme des 32.000 km² großen Lenadeltas Ein Flussdelta, auch Deltamündung oder Mündungsdelta, ist eine Flussmündung in einen See oder ein Meer, die durch einen annähernd dreieckigen Grundriss und die Gabelung des Hauptstromes in mehrere Mündungsarme gekennzeichnet ist.

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Fluviatiles Sediment

Typisches Sediment, hier Kies Als fluviatile oder fluviale (von „Fluss“, also etwa „von Flüssen verursachte“) Sedimente, umgangssprachlich Flussablagerung, bezeichnet man in den Geowissenschaften von einem Fließgewässer mitgeführtes zerkleinertes Gestein.

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Fluvioglaziales Sediment

Fluvioglaziale Sedimente sind eine Untergruppe der fluviatilen Sedimente, die ihre Bildung dem Zusammenwirken von Gletschern und ihrem Schmelzwasser verdanken.

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Fossil

Ammoniten („Ammonshörner“) gehören zu den bekanntesten und populärsten Fossilien. Hier ein Vertreter der Spezies ''Perisphinctes wartae'' aus dem Oberjura des Innersteberglandes (südliches Niedersachsen). Ein Fossil (fossilis „ausgegraben“) ist jedes Zeugnis vergangenen Lebens der Erdgeschichte, das älter als 10.000 Jahre ist und sich somit einem geologischen Zeitalter vor dem Beginn des Holozäns zuordnen lässt.

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Fossilisation

Als Fossilisation bezeichnet man die Entstehung von Fossilien.

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Geologie

Die Geologie (gē̂ ‚Erde‘ und λόγος lógos ‚Lehre‘) ist die Wissenschaft von Aufbau, Zusammensetzung und Struktur der Erdkruste, der Eigenschaften ihrer Gesteine und ihrer Entwicklungsgeschichte sowie der Prozesse, welche die Erdkruste formten und bis heute formen.

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Gleithang

Gleithang (rechts) und Prallhang. Als Gleithang bezeichnet man das kurveninnere Ufer eines Flusses, an dem durch die hier geringere Strömung Material abgelagert wird.

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Gletscher

Der Perito-Moreno-Gletscher in Argentinien Ein Gletscher (in Tirol und Süddeutschland auch Ferner, in Österreich auch Kees, in der Schweiz selten auch Firn) ist eine aus Schnee hervorgegangene Eismasse mit einem klar definierten Einzugsgebiet, die sich aufgrund von Hangneigung, Struktur des Eises, Temperatur und der aus der Masse des Eises und den anderen Faktoren hervorgehenden Schubspannung eigenständig bewegt.

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Gletscherspalte

Alpinist neben Gletscherspalte Gletscherspalten des ''Glacier du Géant'' in der Mont-Blanc-Gruppe Eine Gletscherspalte ist eine spaltartige Öffnung in der Gletscheroberfläche, die für Hochtourengeher eine alpine Gefahr darstellen kann, besonders bei Schneebedeckung, wenn sie nicht sichtbar ist.

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Hans Murawski

Hans Murawski (* 12. Februar 1915 im späteren Wuppertal; † 9. Mai 1994 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Geologe.

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Kontinentalhang

Schematisches Profil eines Kontinentalrandes einschließlich des Kontinentalhanges Der Kontinental(ab)hang (auch Kontinentalabfall oder Kontinentalböschung) ist jener Teil des Kontinentalrandes, an dem sich der Ozeanboden von der Kante des Schelfs (100–200 m Tiefe) bis zum Kontinentalfuß in etwa 2000 bis 4000 m Tiefe absenkt.

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Lagune

Lagune von Karavasta in Albanien Eine Lagune ist ein verhältnismäßig flaches Gewässer, das durch Sandablagerungen (Nehrung) oder Korallenriffe – wie zum Beispiel bei einem Atoll – vom Meer weitgehend oder vollständig abgetrennt ist.

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Latein

Die lateinische Sprache (lateinisch lingua Latina), kurz Latein, ist eine indogermanische Sprache, die ursprünglich von den Latinern, den Bewohnern von Latium mit Rom als Zentrum, gesprochen wurde.

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Marines Sediment

Sedimentprobe vom Grönländischen Kontinentalhang Meso- und Mikrofossilien einer 12.000 Jahre alten Sedimentprobe vom antarktischen Kontinentalhang: Radiolarien (aus amorphem SiO2, die gräulichen, eigentlich transparenten Sphäroiden), Schwammnadeln (ebenfalls aus amorphem SiO2) und Foraminiferen (aus CaCO3 und agglutiniertem Silt/Schluff, die größeren und/oder helleren Sphären). Die Breite des Bildausschnittes beträgt etwa 10 mm. Jura-Fossilien zeigt, die überwiegend von Vertretern ausschließlich marin lebender Organismengruppen stammen, u. a. von Seelilien (mitte, groß), † Ammoniten (rechts daneben und rechts oben), † Belemniten (ganz links), Seeigeln (links oben), Korallen und Armfüßern (das rechte obere bzw. linke untere der vier links mittig platzierten Stücke) Satellitenaufnahme eines Teils des Karbonatwatts vor Long Island, Bahamas, mit Ablaufrinnen („Priele“) Erosion aus ca. 40 Millionen Jahre alten (Eozän) Meeressedimenten freigelegter fossiler Wal im Wadi Al-Hitan in Ägypten Trias aufgebaut Als marine Sedimente oder Meeressedimente bezeichnet die Geologie jene Sedimente, die sich in Meeresbecken ablagern bzw.

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Meer

Unter Meer (Niederdeutsch: die See) versteht man die miteinander verbundenen Gewässer der Erde, welche die Kontinente umgeben, auch „die Ozeane“.

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Mittelmoräne

Großen Aletschgletscher Als Mittelmoränen bezeichnet man in der Geologie Moränen, die beim Zusammenfluss zweier Gletscher (Konfluenz) entstehen oder entstanden sind.

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Moor

Federsee bei Bad Buchau – eines der bedeutendsten grundwassergespeisten Moorgebiete Süddeutschlands Die Bullenkuhle in Niedersachsen, ein in einem Erdfall entstandenes kleines Kesselmoor Nach starken Regenfällen flutet Wasser aus dem ''Wolfsmoor'' im Stadtwald Flensburg einen Wanderweg mit Erholungseinrichtung Moore sind nasse, mit niedrigen Pflanzen bewachsene Lebensräume.

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Neritisch

Neritisch, abgeleitet von der latinisierten Bezeichnung Nerine für eine Meeresnymphe der griechischen Mythologie (Nereïde), ist das Attribut für die zumeist gut durchlichteten Flachwasserzonen des Meeres auf dem offenen Kontinentalschelf.

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Pelagial

Das Pelagial (pélagos ‚Meer‘) ist bei Seen und dem Meer der uferferne Freiwasserbereich oberhalb der Bodenzone (Benthal).

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Periglazial

Periglazial (zusammengesetzt aus gr. peri, „um, herum“ und lat. glacies, „Eis“) bezeichnet in der Physischen Geographie und Geologie ein unvergletschertes Gebiet, das in seiner geomorphologischen Landschaftsausstattung durch die Wirkungen des Frosts bzw.

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Salzsee

Tote Meer ist einer der bekanntesten Salzseen. Die Satellitenaufnahmen zeigen anthropogene Veränderungen der letzten 40 Jahre. Laguna Miscanti, ein Salzsee in der Atacamawüste in Chile. Die drei Salzseen von Tasitolu, ein wichtiger Lebensraum für Wasservögel Salzsee (auch: Salzwassersee) ist die Bezeichnung für ein Binnengewässer mit Salzwasser ohne Abfluss in einen Ozean, in einer Senke oder einem Becken gelegen.

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Sander

Der Skeiðarársandur in Island Sander (von isländisch sandur), die in Süddeutschland auch als Schotterebene oder Schotterfläche bezeichnet werden, sind breite, schwach geneigte Schwemmkegel, die im Vorfeld des skandinavischen Inlandeises oder der alpinen Vorlandgletscher während des Eiszeitalters gebildet wurden.

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Schelf

Schelf, Kontinentalschelf, Kontinentalsockel, Festlandsockel sind Bezeichnungen für den meist randlichen Bereich eines Kontinentes, der von Meer bedeckt ist.

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Sedimente und Sedimentgesteine

Wechsellagerung von dunklen Tonsteinen und helleren, gelblich bis bräunlich angewitterten Kalksteinen, Oslograben (''Ceratopyge''-Serie, Unterordovizium) Sandstein im Killesbergpark, Stuttgart (Schilfsandstein, Keuper) Wechsellagerung von Sandsteinen und Tonsteinen im Flysch der Niederen Beskiden (auf polnischer Seite) Trias von Utah, USA Sedimente im geowissenschaftlichen Sinn sind verschiedene organische und/oder mineralische (anorganische) Lockermaterialien, die – nicht selten nach einem kürzeren oder längeren Transport durch Schwerkraft oder ein strömendes Medium – auf dem trockenen Land oder am Grund eines Gewässers abgelagert werden (akkumulieren).

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Seebecken

Karte der Seebecken Seebecken oder Meeresbecken sind Teilbecken der großen, zwischen den Kontinenten liegenden Ozeanbecken.

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Siliziklastika

Wechselfolge aus Sand-, Silt- und Tonsteinen im Karbon des Sidi-Bettache-Beckens, Marokko Unter der Bezeichnung Siliziklastika (Mehrzahl, Singular ungebräuchlich) werden in der Sedimentpetrologie jene klastischen Sedimente und Sedimentgesteine zusammengefasst, deren Kornfraktionen vorwiegend aus Silikatmineralen (einschließlich Quarz) bestehen.

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Struktur (Geologie)

Der Begriff Struktur wird in der Geologie als Bezeichnung geometrischer Eigenschaften der einzelnen Gesteinsbestandteile verstanden.

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Terrestrisch

Das Eigenschaftswort terrestrisch beschreibt jene Methoden, Vorgänge, Daten, Systeme, Instrumente, Organismen oder Objekte, die.

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Textur (Geologie)

Die Textur ist in der Geologie die räumliche (dreidimensionale) Anordnung von Gefüge-Elementen eines Gesteins sowie die Verteilung, Raumlage und -ausfüllung der Gesteinsbestandteile.

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Tiefebene

Als Tiefebene (auch Tiefland) wird in der Geographie eine Ebene oder ein breites Flusstal mit einer Höhe über dem Meeresspiegel unter etwa 150 Meter bezeichnet.

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Wilhelm Meyer (Geologe)

Wilhelm Meyer (* 19. Dezember 1932 in Berlin) ist ein deutscher Geologe.

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Leitet hier um:

Aerisch, Deltaisch, Flachmarin, Hypersalinar, Lagebezeichnungen (Geologie), Paläoumwelt, Paralisch, Vollmarin, Ästuarin.

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