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Kosode-no-te

Index Kosode-no-te

Kosode-no-Te, Illustration aus dem Werk ''Kyōka Hyaku Monogatari'' (狂歌百物語) Kosode-no-Te, wie er in Sekiens Werk ''Konjaku Hyakki Shūi'' (今昔百鬼拾遺) erscheint Der Kosode-no-te (japanisch 小袖の手; wörtlich „Die Hand im Kosode“), auch Kosode-te (小袖手; wörtlich „Kosode-Hand“) genannt, ist ein fiktives Wesen der japanischen Folklore und ein gefürchteter Yōkai.

Inhaltsverzeichnis

  1. 33 Beziehungen: Artefakt (Archäologie), Bake-zōri, Biwa, China, Dämon, Edo-Zeit, Emakimono, Eritate-goromo, Fiktion, Folklore, Japan, Japanische Sprache, Kami, Kimono, Kurtisane, Kyōka, Legende, Manschette (Oberbekleidung), Mönchtum, Meireki-Großbrand, Poet, Prostitution, Saite, Schrein, Stehkragen, Tempel, Tenmei (Ära), Toriyama Sekien, Tsukumogami, Ukiyo-e, Yōkai, Yūrei, Zōri.

Artefakt (Archäologie)

Faustkeile aus Libyen und Algerien Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege Artefakt (aus (ursprünglich) „Bearbeitung“ und făcĕre „machen, herstellen“) bezeichnet in der Archäologie und der Anthropologie einen von Menschen hergestellten Gegenstand.

Sehen Kosode-no-te und Artefakt (Archäologie)

Bake-zōri

Abbildung von Bake-zōri in Ikkus ''Kaidan takara hatsuyume''. Abbildung von Bake-zōri in Ikkus ''Unshidai Izumo engumi''. Der Bake-zōri (化け草履; wörtl. „Spukender Grasschuh“, sinnbildl. „Sandalenkobold“) ist ein fiktives Wesen aus der japanischen Folklore und gehört zur Klasse der Tsukumogami (付喪神; „Artefakt-Geister“) innerhalb der Gruppe der Yōkai (妖怪; „Dämonen“).

Sehen Kosode-no-te und Bake-zōri

Biwa

Verschiedene ''biwa'' in einem japanischen Museum Junko Ueda auf dem Rudolstadt-Festival 2023 Biwa (jap. 琵琶) bezeichnet eine Gruppe von vier- oder fünfsaitigen, birnenförmigen Kurzhalslauten der klassischen japanischen Musik, die mit einem großen hölzernen Plektrum (撥, bachi) angeschlagen werden.

Sehen Kosode-no-te und Biwa

China

China (bundesdeutsches und Schweizer Hochdeutsch:; österreichisches Hochdeutsch sowie süddeutscher Gebrauchsstandard:; nord- und westdeutscher Gebrauchsstandard:; Schweizer Gebrauchsstandard) ist ein kultureller Raum in Ostasien, der seit über 3500 Jahren besteht bzw.

Sehen Kosode-no-te und China

Dämon

Antonius (Darstellung aus dem 15. Jahrhundert von Martin Schongauer) Adelphus-Teppich, ca. 1475 Als Dämon (Plural Dämonen; lateinisch daemōn, von) wird in verschiedenen Mythologien, Religionen und mystischen Lehren zunächst ein „Geist“ (lateinisch spiritus) oder eine Schicksalsmacht (daimónion) als „warnende oder mahnende Stimme (des Gewissens)“ und „Verhängnis“ verstanden.

Sehen Kosode-no-te und Dämon

Edo-Zeit

Tokugawa Ieyasu, erster Shogun des Tokugawa-Shogunats Als Edo-Zeit (japanisch 江戸時代, Edo jidai), genannt auch Jedo-Periode, oder Tokugawa-Zeit wird der Abschnitt der japanischen Geschichte von 1603 bis 1868 bezeichnet, in dem die Tokugawa-Shogune herrschten.

Sehen Kosode-no-te und Edo-Zeit

Emakimono

Schema und Aufbau einer Emaki-Rolle Ein Emakimono („Bilderalbum mit Kurzgeschichten“), kurz Emaki (絵巻; „Bilderalbum“), ist eine Form von illustrierten Erzählungen in Japan, deren Ursprünge bis in die Heian-Zeit zurückreichen.

Sehen Kosode-no-te und Emakimono

Eritate-goromo

Ein ''Eritate-goromo'', wie er in Sekiens ''Gazu Hyakki Tsurezure Bukuro'' erscheint Eritate-goromo (襟立衣; „Hoher Stehkragen“) ist der Name eines fiktiven Wesens der japanischen Folklore.

Sehen Kosode-no-te und Eritate-goromo

Fiktion

Fiktion („Gestaltung“, „Personifikation“, „Erdichtung“ von fingere „gestalten“, „formen“, „sich ausdenken“) bezeichnet die Schaffung einer eigenen Welt durch Literatur, Film, Malerei oder andere Formen der Darstellung sowie den Umgang mit einer solchen Welt.

Sehen Kosode-no-te und Fiktion

Folklore

Majstång Die Folklore (von englisch folk „Volk“, und lore „Überlieferung“ oder „Wissen“) ist der sichtbare Ausdruck des immateriellen kulturellen Erbes einer ethnischen oder religiösen Gemeinschaft.

Sehen Kosode-no-te und Folklore

Japan

Japan (amtlicher deutscher Name; japanisch 日本, ausgesprochen als Nihon oder Nippon) ist ein 14.125 Inseln umfassender ostasiatischer Staat im Pazifik, der indirekt im Norden und Nordwesten an Russland, im Westen an Nord- und Südkorea und im Südwesten an Taiwan und China grenzt, flächenmäßig der viertgrößte und bevölkerungsmäßig der zweitgrößte Inselstaat der Welt.

Sehen Kosode-no-te und Japan

Japanische Sprache

Japanisch (Nihongo, IPA,; selten auch Nippongo) ist die Amtssprache Japans.

Sehen Kosode-no-te und Japanische Sprache

Kami

Die Kami Amaterasu verlässt ihre Höhle – eine der seltenen bildlichen Darstellungen von Kami in der japanischen Kunst, hier von Kunisada. Kami bezeichnet in erster Linie im japanischen Shintō (Shintoismus) verehrte Geister oder Götter.

Sehen Kosode-no-te und Kami

Kimono

Männer- (mit Haori-Jacke und Hakama-Beinkleid) und Frauen-Kimono (Uchikake) Japanerin mit Kimono, ca. 1870 比翼仕立て), bei dem die Stofflagen gut sichtbar sind Kimono (dt. „Anziehsache“ von kiru.

Sehen Kosode-no-te und Kimono

Kurtisane

Städel, Frankfurt Die Bezeichnung Kurtisane für eine in adligen oder hochbürgerlichen Kreisen für Liebesdienste zur Verfügung stehende Frau stammt, wie der Name (über) schon sagt, ursprünglich aus dem höfischen Bereich.

Sehen Kosode-no-te und Kurtisane

Kyōka

Als Kyōka (狂歌; wörtl. „Wilde Poesie“) bezeichnet man in der japanischen Literatur und Kunst eine parodistische Form der erzählenden Poesie.

Sehen Kosode-no-te und Kyōka

Legende

Umkreis Paul Bril – Wilhelm Tell Die Legende ist eine mit dem Märchen und der Sage verwandte Textsorte bzw.

Sehen Kosode-no-te und Legende

Manschette (Oberbekleidung)

Manschette (‚Ärmelchen‘; abgeleitet von ‚Hand‘)Ludmila Kybalová, Olga Herbenová, Milena Lamarová: Das große Bilderlexikon der Mode - Vom Altertum zur Gegenwart, übersetzt v. Joachim Wachtel, Bertelsmann, 1967 /1977: S. 435.

Sehen Kosode-no-te und Manschette (Oberbekleidung)

Mönchtum

Das Mönchtum ist die Gesamtheit der von Mönchen und Nonnen praktizierten geistlich geprägten Lebensformen.

Sehen Kosode-no-te und Mönchtum

Meireki-Großbrand

Flucht über die Mauern Erinnerung an den Meireki-Großbrand Der Meireki-Großbrand (Meireki taika, auch 振袖火事, Furisode kaji) brach nach dem japanischen Kalender am 18. Tag des 1. Monats im Jahr Meireki 3, nach westlicher Zählung am 2. März 1657 aus und dauerte drei Tage, bis er unter Kontrolle war.

Sehen Kosode-no-te und Meireki-Großbrand

Poet

Carl Spitzweg: ''Der arme Poet'' (1839) Als Poet bezeichnete man einen Verfasser von poetischen Texten bzw.

Sehen Kosode-no-te und Poet

Prostitution

Prostituierte in Deutschland (1999)Prostitution (von lateinisch prostituere „nach vorn/zur Schau stellen, preisgeben“) bezeichnet die Zurverfügungstellung sexueller Handlungen gegen Entgelt.

Sehen Kosode-no-te und Prostitution

Saite

Eine Saite (von ‚Strick‘, ‚Darmsaite‘; im 17. Jahrhundert orthografisch von Seite geschieden) ist ein dünner Strang aus Naturdarm, Pflanzenfasern, Metall, Kunststoff, Tierhaar oder anderem Material, der als Saitenbezug zum Beispiel auf ein Saiteninstrument gespannt wird.

Sehen Kosode-no-te und Saite

Schrein

Karlsschrein im Aachener Dom Der Dreikönigenschrein im Kölner Dom Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn (Ansicht mit abgenommenem Deckel im Jahre 2009 anlässlich der Restaurierung) Als Schrein bezeichnet man in der abendländischen Kunstgeschichte sowohl einen großen, hausförmigen, meist mit Edelmetall verkleideten Behälter für die Gebeine eines Heiligen (Reliquienschrein) als auch das schrankartig sich öffnende Mittelstück eines mit Flügeln verschließbaren Schnitzretabels (Altarschrein).

Sehen Kosode-no-te und Schrein

Stehkragen

Kläppchenkragen Der Stehkragen ist ein Hemdenkragen, der um den Hals aufgestellt getragen wird.

Sehen Kosode-no-te und Stehkragen

Tempel

Kankali-Devi-Tempel bei Tigawa, Nordindien, (um 420) Südindischer Tempel: Brihadisvara-Tempel, Gangaikonda Cholapuram, (um 1030) Nordindischer Tempel: Kandariya-Mahadeva-Tempel, Khajuraho (um 1050) Tempel (über althochdeutsch tëmpal, ‚Heiligtum‘, mit anderen christlichen Wörtern entlehnt von lateinisch templum) ist die deutsche Bezeichnung von Gebäuden, die seit dem Neolithikum in vielen Religionen als Heiligtum dienten.

Sehen Kosode-no-te und Tempel

Tenmei (Ära)

Tenmei ist eine japanische Ära (Nengō) von April 1781 bis Februar 1789 nach dem gregorianischen Kalender.

Sehen Kosode-no-te und Tenmei (Ära)

Toriyama Sekien

Nekomata, wie sie in Sekiens Werk ''Gazu Hyakki Yagyō'' (画図百鬼夜行) von 1776 erscheint Toriyama Sekien (鳥山 石燕; * 1712; † 22. September 1788) war ein japanischer Zeichner, Kyōka-Poet, Autor und Kunstlehrer des Ukiyo-e während der Edo-Zeit im 18. Jahrhundert.

Sehen Kosode-no-te und Toriyama Sekien

Tsukumogami

Holzschnitt, um 1850 Tsukumogami (jap. 付喪神, gelegentlich auch 九十九神; zu deutsch „Artefakt-Geister“) sind Wesen des japanischen Volksglaubens.

Sehen Kosode-no-te und Tsukumogami

Ukiyo-e

Porträt eines Kabuki-Schauspielers von Toshusai Sharaku (1794) ''Die große Welle vor Kanagawa'' von Katsushika Hokusai bijin zu'') von Hishikawa Moronobu (17. Jahrhundert) Ukiyo-e (etwa „Bilder der fließenden Welt“) ist eine Sammelbezeichnung für ein bestimmtes Genre der japanischen Malerei und der japanischen Druckgrafik (illustrierte Bücher und Farbholzschnitte), das das Lebensgefühl und die Weltsicht des aufkommenden Bürgertums und der breiten Bevölkerungsmehrheit in den großen Städten Japans, insbesondere in Edo (Tokio), während der Edo-Zeit widerspiegelt.

Sehen Kosode-no-te und Ukiyo-e

Yōkai

Darstellung eines Shiofuki aus dem ''Bakemono tsukishi emaki''; anonym, Tuschmalerei auf Papier, erste Hälfte 18. Jahrhundert Yōkai (jap. 妖怪) sind Figuren des japanischen Volksglaubens und mit Dämonen vergleichbar.

Sehen Kosode-no-te und Yōkai

Yūrei

Yūrei aus dem ''Gazu Hyakki Yakō'' von Toriyama Sekien, um 1781 Yūrei auf einem Bild von Katsushika Hokusai Yūrei („dunkler, stiller Geist, besser: Seele der Unterwelt“) oder Bōrei (亡霊, „Verstorbenengeist, besser: Totenseele“) sind japanische Gespenster.

Sehen Kosode-no-te und Yūrei

Zōri

Klassische ''Zōri'' aus Reisstroh Zōri (jap. 草履, „Strohsandalen“) sind traditionelle japanische Zehenstegsandalen.

Sehen Kosode-no-te und Zōri

Auch bekannt als Kosode-te, Kosodenote.