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Eispunkt

Index Eispunkt

Der Eispunkt (auch Gefrierpunkt des Wassers oder Schmelzpunkt des Wassers) ist die Temperatur, bei der luftgesättigtes aber sonst reines flüssiges Wasser unter einem Druck von einer Atmosphäre (1013,25 hPa) sowohl mit seinem Eis als auch mit seinem Dampf im Gleichgewicht steht.

Inhaltsverzeichnis

  1. 26 Beziehungen: Clausius-Clapeyron-Gleichung, Eis, Gefrierpunktserniedrigung, Gemisch, Grad Celsius, Kelvin, Kolligative Eigenschaft, Kryoskopische Konstante, Lösung (Chemie), Luft, Molalität, P-T-Diagramm, Physikalische Atmosphäre, Reinstoff, Sauerstoff, Sättigungsdampfdruck, Schmelzenthalpie, Siedepunkt, Stickstoff, Stoffmengenanteil, Taupunkt, Temperatur, Tripelpunkt, Unterkühlung (Thermodynamik), Wasser, Wasserdampf.

Clausius-Clapeyron-Gleichung

Die Clausius-Clapeyron-Gleichung wurde 1834 von Émile Clapeyron entwickelt und später von Rudolf Clausius aus den Theorien der Thermodynamik abgeleitet.

Sehen Eispunkt und Clausius-Clapeyron-Gleichung

Eis

Eis ist der dritte Aggregatzustand, die feste Phase von Wasser.

Sehen Eispunkt und Eis

Gefrierpunktserniedrigung

Gefrierpunktserniedrigung (GPE) (auch Schmelzpunktserniedrigung (SPE) bzw. Schmelzpunktdepression (SPD)) bezeichnet das Phänomen, dass der Schmelzpunkt von Lösungen niedriger liegt als der Schmelzpunkt der reinen flüssigen Lösungsmittel.

Sehen Eispunkt und Gefrierpunktserniedrigung

Gemisch

Unter einem Gemisch (Stoffgemisch) versteht man eine Substanz, die aus mindestens zwei Reinstoffen besteht.

Sehen Eispunkt und Gemisch

Grad Celsius

Das Grad Celsius ist eine Maßeinheit der Temperatur, die nach Anders Celsius benannt wurde.

Sehen Eispunkt und Grad Celsius

Kelvin

Das Kelvin (Einheitenzeichen: K) ist die SI-Basiseinheit der thermodynamischen Temperatur und zugleich gesetzliche Temperatureinheit in der EU, der Schweiz und fast allen anderen Ländern.

Sehen Eispunkt und Kelvin

Kolligative Eigenschaft

Als kolligative Eigenschaft (von lateinisch colligere „sammeln“) wird in der physikalischen Chemie verdünnter Lösungen eine Stoffeigenschaft bezeichnet (z. B. der Dampfdruck), die nur von der Teilchenzahl (d. h. dem Stoffmengenanteil) der gelösten Komponente abhängt, nicht aber von der Art der Teilchen oder ihrer chemischen Zusammensetzung.

Sehen Eispunkt und Kolligative Eigenschaft

Kryoskopische Konstante

Absolutes Beckmann-Thermometer Die kryoskopische Konstante E_n (von Kryoskopie, s. u.) ist eine Messgröße aus der physikalischen Chemie.

Sehen Eispunkt und Kryoskopische Konstante

Lösung (Chemie)

Lösen von Kochsalz in Wasser Lösung bezeichnet in der Chemie und Pharmazie ein homogenes Gemisch aus mindestens zwei chemischen Stoffen.

Sehen Eispunkt und Lösung (Chemie)

Luft

Gaszusammensetzung der Luft in Vol.-% Als Luft bezeichnet man das Gasgemisch der Erdatmosphäre.

Sehen Eispunkt und Luft

Molalität

Die Molalität (Formelzeichen: b, teilweise auch m) ist gemäß DIN 1310 eine sogenannte Gehaltsgröße, also eine physikalisch-chemische Größe zur quantitativen Beschreibung der Zusammensetzung von Lösungen.

Sehen Eispunkt und Molalität

P-T-Diagramm

p-T-Diagramm eines „gewöhnlichen“ Stoffes und des Wassers Ein p-T-Diagramm ist die am weitesten verbreitete Form eines Phasendiagramms, bei der der Druck p eines Systems gegen die Temperatur T aufgetragen wird.

Sehen Eispunkt und P-T-Diagramm

Physikalische Atmosphäre

Die physikalische Atmosphäre ist eine nicht SI-konforme Einheit des Drucks.

Sehen Eispunkt und Physikalische Atmosphäre

Reinstoff

Als Reinstoff bezeichnet man in der Chemie einen Stoff, der einheitlich aus nur einer chemischen Verbindung oder einem chemischen Element zusammengesetzt ist; der Begriff steht im Gegensatz zu einem Gemisch.

Sehen Eispunkt und Reinstoff

Sauerstoff

Sauerstoff (historisch auch Oxygenium, kurz Oxygen, genannt; gebildet aus „scharf, spitz, sauer“ und -gen, zusammen „Säureerzeuger, Säurebildner“) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol O.

Sehen Eispunkt und Sauerstoff

Sättigungsdampfdruck

Der Sättigungsdampfdruck (auch Gleichgewichtsdampfdruck) eines Stoffes ist der Druck, bei dem der gasförmige Aggregatzustand sich mit dem flüssigen oder festen Aggregatzustand im Gleichgewicht befindet.

Sehen Eispunkt und Sättigungsdampfdruck

Schmelzenthalpie

Die Schmelzenthalpie \textstyle H_\text (engl. enthalpy of fusion, veraltet auch Schmelzwärme oder Schmelzenergie, wobei letzter Begriff genaugenommen etwas anderes bedeutet, s. u.) bezeichnet die Energiemenge, die benötigt wird, um eine Stoffprobe an ihrem Schmelzpunkt bei konstantem Druck (isobar) zu schmelzen, also vom festen in den flüssigen Aggregatzustand zu überführen.

Sehen Eispunkt und Schmelzenthalpie

Siedepunkt

Phasendiagramm eines „gewöhnlichen“ Stoffes und des Wassers Der Siedepunkt (Abkürzung: Sdp.), Verdampfungspunkt oder auch Kochpunkt (Abkürzung: Kp.) eines Reinstoffes ist ein Wertepaar in dessen Phasendiagramm und besteht aus zwei Größen: der Sättigungstemperatur (speziell auch Siedetemperatur) und dem Sättigungsdampfdruck (speziell auch Siededruck) an der Phasengrenzlinie zwischen Gas und Flüssigkeit.

Sehen Eispunkt und Siedepunkt

Stickstoff

Stickstoff ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 7 und dem Elementsymbol N. Im Periodensystem steht es in der fünften Hauptgruppe bzw.

Sehen Eispunkt und Stickstoff

Stoffmengenanteil

Der Stoffmengenanteil (Formelzeichen: x, bei Gasgemischen optional y, daneben auch \chi), früher auch als Molenbruch oder fälschlich Molbruch bezeichnet, ist gemäß DIN 1310 eine sogenannte Gehaltsgröße, also eine physikalisch-chemische Größe zur quantitativen Beschreibung der Zusammensetzung von Stoffgemischen/Mischphasen.

Sehen Eispunkt und Stoffmengenanteil

Taupunkt

Der Taupunkt, auch die Taupunkttemperatur, ist der Kondensationspunkt von Wasser in Luft.

Sehen Eispunkt und Taupunkt

Temperatur

Die Temperatur ist eine physikalische Zustandsgröße aus der Thermodynamik.

Sehen Eispunkt und Temperatur

Tripelpunkt

Kritischen Punkts. In der Thermodynamik ist ein Tripelpunkt (auch Dreiphasenpunkt) ein Zustand eines aus einer einzigen Stoffkomponente bestehenden Systems, in dem Temperatur und Druck dreier Phasen im thermodynamischen Gleichgewicht stehen.

Sehen Eispunkt und Tripelpunkt

Unterkühlung (Thermodynamik)

Spontankristallisation unterkühlter Flüssigkeit bei Störung Unterkühlung bezeichnet in der Thermodynamik einen instabilen Zustand nach einer Absenkung der Temperatur, wenn eigentlich durch das Abkühlen ein Phasenübergang, z. B.

Sehen Eispunkt und Unterkühlung (Thermodynamik)

Wasser

--> | Standardbildungsenthalpie.

Sehen Eispunkt und Wasser

Wasserdampf

Dampfblasen und teilkondensierter ''Wasserdampf'' Wasserdampf (hier teilweise sichtbar als Dampfschwaden) In der Umgangssprache versteht man unter Wasserdampf meist die sichtbaren Dampfschwaden von kondensiertem Wasserdampf (Nassdampf).

Sehen Eispunkt und Wasserdampf