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Anefang

Index Anefang

Anefang ist das rechtsförmliche Anfassen einer abhanden gekommenen und wieder gefundenen beweglichen Sache (Fahrnis) unter der Behauptung des besseren Rechts daran, als der aktuelle Besitzer haben soll.

Inhaltsverzeichnis

  1. 27 Beziehungen: Altenglisch, Althochdeutsche Sprache, Ausschlussfrist, Bereicherungsrecht, Besitz, Diebstahl, Eigentumsklage, Fahrnis, Fronbote, Gerhard Köbler, Gewere, Hausmarke, Heinrich Brunner (Rechtshistoriker), Kleidung, Latein, Leihvertrag, Markt, Niederländische Sprache, Oberdeutsche Dialekte, Originärer Eigentumserwerb, Otto von Gierke, Pfand (Recht), Sklaverei, Spurfolgerecht, Trust (Recht), Vindikationslage, 19. Jahrhundert.

Altenglisch

Altenglisch, auch Angelsächsisch (Eigenbezeichnung: Ænglisc, Englisc), ist die älteste schriftlich bezeugte Sprachstufe der englischen Sprache und wurde bis zum 12.

Sehen Anefang und Altenglisch

Althochdeutsche Sprache

Als althochdeutsche Sprache oder Althochdeutsch (abgekürzt Ahd.) bezeichnet man die älteste schriftlich überlieferte Sprachstufe des Deutschen, die etwa zwischen 750 und 1050 gesprochen wurde.

Sehen Anefang und Althochdeutsche Sprache

Ausschlussfrist

Als Ausschlussfrist (auch Verfallsfrist oder Präklusionsfrist genannt) wird im deutschen Privatrecht (Entsprechendes gilt für das Österreichische Zivilrecht, in der Schweiz werden die entsprechenden Fristen Verwirkungsfristen genannt) eine Frist bezeichnet, nach deren Ablauf Ansprüche, aber auch Rechte (auch Gestaltungsrechte) erlöschen bzw.

Sehen Anefang und Ausschlussfrist

Bereicherungsrecht

Das Bereicherungsrecht ist ein Teilgebiet des Zivilrechts.

Sehen Anefang und Bereicherungsrecht

Besitz

Besitz bezeichnet in der juristischen Fachsprache die tatsächliche Herrschaft über eine Sache, abgegrenzt gegenüber Eigentum, das die rechtliche Herrschaftsmacht meint.

Sehen Anefang und Besitz

Diebstahl

Illustration von 1884 Illustration von 1900 Diebstahl ist eine gegen fremdes Eigentum gerichtete Straftat.

Sehen Anefang und Diebstahl

Eigentumsklage

Eigentumsklage ist im österreichischen Sachenrecht der Oberbegriff für privatrechtliche Klagen zum Schutz des Eigentums.

Sehen Anefang und Eigentumsklage

Fahrnis

Fahrnis (auch Fahrhabe) bezeichnet bewegliche Sachen (Mobilien), im Gegensatz zu den unbeweglichen Sachen (Immobilien).

Sehen Anefang und Fahrnis

Fronbote

Fronbote (um 1429) Fronbote (um 1609) Ein Fronbote (vrone bode, bodel, budellus, büttel, praeco usw.) war im Mittelalter zunächst der Vollstreckungsbeamte eines Grafen, dann allgemein der Gerichtsdiener (Büttel, Weibel), der zudem mit Verwaltungsaufgaben betraut war, u. a.

Sehen Anefang und Fronbote

Gerhard Köbler

Gerhard Köbler (* 20. April 1939 in Fürth) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler, Professor für deutsche Rechtsgeschichte, Bürgerliches Recht und Handelsrecht sowie Rechtslinguist.

Sehen Anefang und Gerhard Köbler

Gewere

Gewere (gewere, gewehre, gewäre, gewähre, were, warandia, gewerschafft, von althochdeutsch werjan „bekleiden“) war in der älteren deutschen Rechtssprache der Schutz, welchen der Richter jemandem in Bezug auf Sachen gewährte, oder das von dem Richter geschützte Besitzverhältnis einer Person an einer Sache.

Sehen Anefang und Gewere

Hausmarke

Hausmarken der Fischerhäuser in Vitt auf Rügen Eine Hausmarke (auch Hauszeichen, Hofzeichen, Handgemal) ist ein Eigentumszeichen, später Sippenzeichen, das an Häusern, Gebäuden und Gegenständen sowie geschlagenem Holz zur Kennzeichnung angebracht ist.

Sehen Anefang und Hausmarke

Heinrich Brunner (Rechtshistoriker)

Heinrich Brunner Heinrich Brunner (* 21. Juni 1840 in Wels, Oberösterreich; † 11. August 1915 Bad Kissingen, Unterfranken) war ein österreichischer Rechtshistoriker.

Sehen Anefang und Heinrich Brunner (Rechtshistoriker)

Kleidung

Model Renée Gunter präsentiert Haute Couture um 1970 Als Kleidung (auch Bekleidung, in Süddeutschland, Österreich und Südtirol Gewand, umgangssprachlich auch Klamotten) wird in einem umfassenden Sinn die Gesamtheit aller Materialien bezeichnet, die als künstliche Hülle den Körper des Menschen mehr oder weniger eng anliegend umgibt (Gegensatz: Nacktheit).

Sehen Anefang und Kleidung

Latein

Die lateinische Sprache (lateinisch lingua Latina), kurz Latein oder Lateinisch, ist eine indogermanische Sprache, die ursprünglich von den Latinern, den Bewohnern von Latium mit Rom als Zentrum, gesprochen wurde.

Sehen Anefang und Latein

Leihvertrag

Ein Leihvertrag liegt vor, wenn eine Sache unentgeltlich zum Gebrauch auf Zeit überlassen wird (vgl. deutsches Recht: BGB, österreichisches Recht: ABGB).

Sehen Anefang und Leihvertrag

Markt

Hauptmarkt in Nürnberg Der Begriff Markt (von ‚Handel‘, zu ‚Ware‘) bezeichnet allgemeinsprachlich einen Ort, an dem Waren regelmäßig auf einem meist zentralen Platz gehandelt werden.

Sehen Anefang und Markt

Niederländische Sprache

Die niederländische Sprache (niederländisch Nederlandse taal), kurz Niederländisch (Aussprache), ist eine westgermanische Sprache, die weltweit von etwa 30 Millionen Menschen gesprochen wird und 25 Millionen Menschen als Muttersprache dient.

Sehen Anefang und Niederländische Sprache

Oberdeutsche Dialekte

Oberdeutsche Dialekte nach 1945 Die oberdeutschen Dialekte sind die im Süden des deutschen Sprachraumes (Oberdeutschland) gesprochenen hochdeutschen Mundarten.

Sehen Anefang und Oberdeutsche Dialekte

Originärer Eigentumserwerb

Der originäre Eigentumserwerb (auch: Okkupation) ist in der Rechtswissenschaft der Eigentumserwerb durch Gesetz oder Hoheitsakt.

Sehen Anefang und Originärer Eigentumserwerb

Otto von Gierke

Otto von Gierke Otto Friedrich Gierke, ab 1911 von Gierke (* 11. Januar 1841 in Stettin; † 10. Oktober 1921 in Berlin), war ein deutscher Rechtswissenschaftler und Rechtshistoriker.

Sehen Anefang und Otto von Gierke

Pfand (Recht)

Unter Pfand versteht man im Pfandrecht Rechtsobjekte, die dem Gläubiger als Sicherheit für seine Forderung zur Verfügung gestellt werden.

Sehen Anefang und Pfand (Recht)

Sklaverei

Gordon, ein ehemals versklavter Mann mit Spuren grausamer Misshandlung in Louisiana, USA, 1863 Sklaverei ist ein soziales System der Unfreiheit und Ungleichheit, in dem Menschen als Eigentum anderer behandelt werden.

Sehen Anefang und Sklaverei

Spurfolgerecht

Das Spurfolgerecht (auch verkürzt engl. „following“ / „tracing“) ist das Recht, Vermögen, unter Umständen auch den daraus erworbenen Gewinn, zu (1) verfolgen und (2) den Verbleib festzustellen.

Sehen Anefang und Spurfolgerecht

Trust (Recht)

Ein Trust ist im juristischen Sinn eine von einer Person unter Lebenden oder für den Todesfall geschaffene Rechtsbeziehung, wenn Vermögen zugunsten eines Begünstigten oder für einen bestimmten Zweck abgesondert und der gebundenen Verwaltung eines Trustees unterstellt worden ist.

Sehen Anefang und Trust (Recht)

Vindikationslage

Die Vindikationslage (von lat. rei vindicatio) bezeichnet eine spezifische Situation des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses im Zivilrecht, bei der ein Eigentümer gegenüber einem nicht zum Besitz berechtigten Besitzer einen Herausgabeanspruch hat (vgl. BGB).

Sehen Anefang und Vindikationslage

19. Jahrhundert

Die Welt um 1815 Die Welt um 1898 Das 19.

Sehen Anefang und 19. Jahrhundert