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Gittermodell

Index Gittermodell

Gittermodelle sind im Allgemeinen mathematische Modelle, bei denen die Freiheitsgrade des Systems den Elementen eines Gitters, d. h.

Inhaltsverzeichnis

  1. 38 Beziehungen: Atomkern, Atomorbital, Bandstruktur, Basis (Vektorraum), Dichtefunktionaltheorie (Quantenphysik), Differentialgleichung, Dotierung, Elektronengas, Fermi-Dirac-Statistik, Festkörper, Festkörperphysik, Flory-Huggins-Modell, Freiheitsgrad, Funktional, Gitter (Mathematik), Gittereichtheorie, Hamiltonoperator, Hohenberg-Kohn-Theorem, Hubbard-Modell, Intervall (Mathematik), Ising-Modell, Kontinuum (Physik), Kristall, Ladungsdichte, Lattice-Boltzmann-Methode, Magnetisierung, Mathematisches Modell, Max-Planck-Medaille, Näherung, Phonon, Potts-Modell, Schrödingergleichung, Spin, Stäbchenmodell, Störstelle, Störungstheorie, Tight-Binding-Methode, Zellulärer Automat.

Atomkern

Schematische Darstellung des Atoms (nicht maßstäblich, sonst wäre der untere Pfeil ca. 100 m lang). Der Atomkern ist der innerste, positiv geladene Teil eines Atoms.

Sehen Gittermodell und Atomkern

Atomorbital

^2. Die Isofläche ist jeweils so gewählt, dass sich das Elektron innerhalb des von der Isofläche umschlossenen Volumens mit 90 % Wahrscheinlichkeit aufhält. Ein Atomorbital ist in den quantenmechanischen Modellen der Atome die räumliche Wellenfunktion eines einzelnen Elektrons in einem quantenmechanischen Zustand, meist in einem stationären Zustand.

Sehen Gittermodell und Atomorbital

Bandstruktur

Die Bandstruktur beschreibt die Zustände von Elektronen und Löchern eines kristallinen Festkörpers im Impulsraum und damit die Beschaffenheit dessen elektronischer Struktur.

Sehen Gittermodell und Bandstruktur

Basis (Vektorraum)

In der linearen Algebra ist eine Basis eine Teilmenge eines Vektorraumes, mit deren Hilfe sich jeder Vektor des Raumes eindeutig als endliche Linearkombination darstellen lässt.

Sehen Gittermodell und Basis (Vektorraum)

Dichtefunktionaltheorie (Quantenphysik)

Die Dichtefunktionaltheorie (DFT) ist ein Verfahren zur Bestimmung des quantenmechanischen Grundzustandes eines Vielelektronensystems, das auf der ortsabhängigen Elektronendichte beruht.

Sehen Gittermodell und Dichtefunktionaltheorie (Quantenphysik)

Differentialgleichung

Eine Differentialgleichung (auch Differenzialgleichung, oft durch DGL, DG, DGl. oder Dgl. abgekürzt) ist eine mathematische Gleichung für eine gesuchte Funktion von einer oder mehreren Variablen, in der auch Ableitungen dieser Funktion vorkommen.

Sehen Gittermodell und Differentialgleichung

Dotierung

Eine Dotierung oder das Dotieren (von ‚ausstatten‘) bezeichnet in der Halbleitertechnik das Einbringen von Fremdatomen in eine Schicht oder in das Grundmaterial eines integrierten Schaltkreises.

Sehen Gittermodell und Dotierung

Elektronengas

In der Festkörperphysik bezeichnet der Begriff Elektronengas eine Modellvorstellung für die frei beweglichen Elektronen im Leitungsband bzw.

Sehen Gittermodell und Elektronengas

Fermi-Dirac-Statistik

Die Fermi-Dirac-Statistik (nach dem italienischen Physiker Enrico FermiEnrico Fermi: Zur Quantelung des einatomigen idealen Gases. In: Zeitschrift für Physik. Band 36, 1926, S. 902–912, doi:10.1007/BF01400221. (1901–1954) und dem britischen Physiker Paul Dirac (1902–1984)) ist ein Begriff der physikalischen Quantenstatistik.

Sehen Gittermodell und Fermi-Dirac-Statistik

Festkörper

Teilchenmodell eines kristallinen Festkörpers Quasiperiodischer Kristall, wie sie der Nobelpreisträger für Chemie (2011) Dan Shechtman untersuchte. Festkörper (auch Feststoff) bezeichnet in den Naturwissenschaften Materie im festen Aggregatzustand.

Sehen Gittermodell und Festkörper

Festkörperphysik

Die Festkörperphysik (häufig abgekürzt: FKP) befasst sich mit der Physik von Materie im festen Aggregatzustand.

Sehen Gittermodell und Festkörperphysik

Flory-Huggins-Modell

Das Flory-Huggins-Modell beschreibt das Verhalten von Polymerlösungen und wurde von Paul Flory und Maurice Loyal Huggins entwickelt.

Sehen Gittermodell und Flory-Huggins-Modell

Freiheitsgrad

bei Fahrzeugen üblichen Bezeichnungen der Rotationsachsen): vor/zurück (''forward/back''), herauf/herunter (''up/down''), links/rechts (''left/right''), gieren (''yaw''), nicken (''pitch''), rollen (''roll'') Freiheitsgrad bezeichnet im engen, mechanischen Sinn jede voneinander unabhängige (und in diesem Sinne „frei wählbare“) Bewegungsmöglichkeit, im weiteren Sinne jeden unabhängigen veränderlichen inneren oder äußeren Parameter eines Systems.

Sehen Gittermodell und Freiheitsgrad

Funktional

Als Funktional bezeichnet man in der Mathematik in der Regel eine Funktion, deren Definitionsmenge als Teilmenge in einem Vektorraum enthalten ist, während ihre Zielmenge in dem zugehörigen Skalarkörper liegt.

Sehen Gittermodell und Funktional

Gitter (Mathematik)

Ausschnitt eines Gitters. Die blauen Punkte gehören zum Gitter. Ein Gitter (engl. lattice) in der Mathematik ist eine diskrete Untergruppe des euklidischen Raums.

Sehen Gittermodell und Gitter (Mathematik)

Gittereichtheorie

Eine Gittereichtheorie ist eine Eichtheorie, die auf einer diskreten Raumzeit definiert wird.

Sehen Gittermodell und Gittereichtheorie

Hamiltonoperator

Der Hamiltonoperator \hat H (auch Hamiltonian) ist in der Quantenmechanik ein Operator, der (mögliche) Energiemesswerte und die Zeitentwicklung angibt.

Sehen Gittermodell und Hamiltonoperator

Hohenberg-Kohn-Theorem

Das Hohenberg-Kohn-Theorem von Pierre Hohenberg und Walter Kohn (1964) besagt in der Quantenmechanik, dass die Eigenschaften eines Systems von Elektronen im Grundzustand (z. B. ein einzelnes Atom, Molekül oder Festkörper) vollständig von der Elektronendichte des Systems bestimmt sind.

Sehen Gittermodell und Hohenberg-Kohn-Theorem

Hubbard-Modell

Das Hubbard-Modell (nach dem britischen Physiker John Hubbard) ist ein grob genähertes Modell eines Festkörpers und ist daher in der Festkörperphysik von großer Bedeutung.

Sehen Gittermodell und Hubbard-Modell

Intervall (Mathematik)

Als Intervall wird in der Analysis, der Ordnungstopologie und verwandten Gebieten der Mathematik eine „zusammenhängende“ Teilmenge einer total (oder linear) geordneten Trägermenge (zum Beispiel der Menge der reellen Zahlen \R) bezeichnet.

Sehen Gittermodell und Intervall (Mathematik)

Ising-Modell

Am kritischen Punkt (mit H.

Sehen Gittermodell und Ising-Modell

Kontinuum (Physik)

Ein Kontinuum (lateinischen: continuus für „zusammenhängend“, Plural: die Kontinua und Kontinuen) bezeichnet etwas, was ununterbrochen (lückenlos) aufeinanderfolgt.

Sehen Gittermodell und Kontinuum (Physik)

Kristall

Nanometer. Ein Kristall ist ein Festkörper, dessen Bausteine – z. B.

Sehen Gittermodell und Kristall

Ladungsdichte

Die elektrische Ladungsdichte ist eine physikalische Größe aus der Elektrodynamik, die eine Ladungsverteilung beschreibt.

Sehen Gittermodell und Ladungsdichte

Lattice-Boltzmann-Methode

Bei der Lattice-Boltzmann-Methode (auch Lattice-Boltzmann-Verfahren oder Gitter-Boltzmann-Methode von engl. lattice ~ Gitter) handelt es sich um eine Ende der 1980er Jahre entwickelten Methode zur numerischen Strömungssimulation.

Sehen Gittermodell und Lattice-Boltzmann-Methode

Magnetisierung

Vereinfachter Vergleich der magnetischen Flussdichte vonferromagnetischen (μf),paramagnetischen (μp) unddiamagnetischen Materialien (μd)zu Vakuum (μ0) Die Magnetisierung M ist eine physikalische Größe zur Charakterisierung des magnetischen Zustands eines Materials.

Sehen Gittermodell und Magnetisierung

Mathematisches Modell

Ein mathematisches Modell ist ein mittels mathematischer Notation erzeugtes Modell zur Beschreibung eines Ausschnittes der beobachtbaren Welt.

Sehen Gittermodell und Mathematisches Modell

Max-Planck-Medaille

Die Max-Planck-Medaille ist eine Auszeichnung, die seit 1929 jährlich von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Theoretischen Physik verliehen wird.

Sehen Gittermodell und Max-Planck-Medaille

Näherung

Näherung steht in der Mathematik für.

Sehen Gittermodell und Näherung

Phonon

Ein Phonon ist die elementare Anregung (Quant) des elastischen Feldes.

Sehen Gittermodell und Phonon

Potts-Modell

Das Potts-Modell ist ein mathematisches Modell, welches das in der statistischen Physik häufig verwendete Ising-Modell verallgemeinert.

Sehen Gittermodell und Potts-Modell

Schrödingergleichung

Erwin Schrödinger, ca. 1914 Schrödinger-Gleichung vor der Warschauer Universität für neue Technologien (''Ochota-Campus'') (oben rechts) Die Schrödingergleichung ist eine der grundlegenden Gleichungen der Quantenmechanik, die ihrerseits eine der Hauptsäulen der modernen Physik ist.

Sehen Gittermodell und Schrödingergleichung

Spin

Spin (von ‚Drehung‘, ‚Drall‘) ist in der Teilchenphysik der Eigendrehimpuls von Teilchen.

Sehen Gittermodell und Spin

Stäbchenmodell

Stäbchen-Modell des Reserpins. Atomfarben: C, O, N Aminosäure Prolin aus Kunststoff. Oxo-Doppelbindung mit Bögen. Das Stäbchenmodell, auch Gittermodell genannt, ist eine dreidimensionale Darstellungsart einer Molekülstruktur, deren (kovalente) Atombindungen in Stabform dargestellt werden.

Sehen Gittermodell und Stäbchenmodell

Störstelle

Als Störstelle wird in der Festkörperphysik und Werkstoffwissenschaft ein fehlendes Atom (Leerstellen) oder ein Substitutionsatom (nulldimensionale Gitterfehler) in einem (hochreinen) Kristall bezeichnet, das heißt, sie sind eine Störung der regulären Kristallgitterstruktur.

Sehen Gittermodell und Störstelle

Störungstheorie

Als Störungstheorie (auch: Störungsrechnung) werden verschiedene mathematische Verfahren in der Physik bezeichnet, die sich durch eine gemeinsame Strategie auszeichnen: ein kompliziertes Problem wird zunächst so lange durch Ignorieren kleiner Einflüsse idealisiert, bis es auf ein Problem mit bekannter Lösung reduziert ist.

Sehen Gittermodell und Störungstheorie

Tight-Binding-Methode

Die Tight-Binding-Methode (engl. enge Bindung; abgekürzt TB oder TBM) dient zum Berechnen der elektronischen Bandstruktur von Festkörpern oder Molekülen.

Sehen Gittermodell und Tight-Binding-Methode

Zellulärer Automat

Beispiel für ein raumzeitliches Muster, das sich in einem zellulären Automaten ausbildetDaniel Dennett, (1995), Darwin's Dangerous Idea, Penguin Books, London, ISBN 978-0-14-016734-4, ISBN 0-14-016734-X Zelluläre oder auch zellulare Automaten dienen der Modellierung räumlich diskreter dynamischer Systeme.

Sehen Gittermodell und Zellulärer Automat