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Spitzgroschen

Index Spitzgroschen

Rückseite mit dem typischen Spitzdreipass auf allen Groschen Spitzgroschen ist die volkstümliche Bezeichnung für einen sächsischen Silbergroschen, der unter Kurfürst Ernst (1464/85–1486), seinem Bruder Herzog Albrecht dem Beherzten (1464/85–1500) und ihrem Onkel Herzog Wilhelm III.

Inhaltsverzeichnis

  1. 20 Beziehungen: August (Sachsen), Beiwähr, Friedrich II. (Sachsen), Friedrich III. (HRR), Goldgulden (Groschenzeit Sachsen), Gulden, Guldiner, Horngroschen, Leipzig, Margaretha von Österreich (1416–1486), Münzfuß, Münzstätte Colditz, Münzstätte Freiberg, Münzstätte Leipzig, Münzstätte Zwickau, Moritz (Sachsen), Oberwähr, Sächsische Münzgeschichte, Seigniorage, Silbergroschen.

August (Sachsen)

150px August (* 31. Juli 1526 in Freiberg; † 11. Februar 1586 in Dresden), der sich selbst Augustus nannte und unter Bezug auf seine landesväterliche Stellung im Volksmund auch Vater August hieß, war von 1553 bis zu seinem Tod Kurfürst von Sachsen aus der albertinischen Linie des Hauses Wettin.

Sehen Spitzgroschen und August (Sachsen)

Beiwähr

beschnitten) Die Beiwähr oder Beiwähre war der geringer wertige Teil der aus Oberwähr und Beiwähr bestehenden spätmittelalterlichen Doppelwährung der sächsischen Groschenzeit.

Sehen Spitzgroschen und Beiwähr

Friedrich II. (Sachsen)

Kurfürst Friedrich II. von Sachsen, genannt ''der Sanftmütige'' Friedrich II.

Sehen Spitzgroschen und Friedrich II. (Sachsen)

Friedrich III. (HRR)

Hans Burgkmair d. Ä., Kunsthistorisches Museum Wien) Monogramm Friedrichs Friedrich III. (* 21. September 1415 in Innsbruck; † 19. August 1493 in Linz) aus dem Hause Habsburg war als Friedrich V. ab 1424 Herzog der Steiermark, von Kärnten und Krain, ab 1439 Herzog von Österreich, als Friedrich III.

Sehen Spitzgroschen und Friedrich III. (HRR)

Goldgulden (Groschenzeit Sachsen)

Goldgulden Albrechts des Beherzten, Vorderseite (Durchmesser 23 mm, 3,31 g) Rückseite – erstmals mit Hinweis auf die Münzstätte Leipzig Goldgulden der Groschenzeit Sachsens sind die ab 1454 bis 1500 nach dem Vorbild des rheinischen Guldens geprägten Goldmünzen der Wettiner mit einem Reichsapfel im Dreipass und dem stehenden Johannes dem Täufer.

Sehen Spitzgroschen und Goldgulden (Groschenzeit Sachsen)

Gulden

Der Gulden bezeichnete ursprünglich eine Goldmünze, später aber auch eine Recheneinheit und eine Silbermünze.

Sehen Spitzgroschen und Gulden

Guldiner

Realer Guldiner Guldiner oder Guldengroschen war das silberne Äquivalent des Goldguldens Ende des 15.

Sehen Spitzgroschen und Guldiner

Horngroschen

Mmz. Kreuz, Münzstätte Freiberg (Krug etwa 1361, Durchmesser 28 mm) Der Horngroschen ist ein Meißner Groschentyp, der von 1465 bis 1469 von den Brüdern Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht von Sachsen gemeinsam mit ihrem Onkel Wilhelm III. von Thüringen (1465–1482) als Oberwährgroschen geprägt wurde.

Sehen Spitzgroschen und Horngroschen

Leipzig

Neues Rathaus, seit 1905 Sitz der Stadtverwaltung (2013) Altem Rathaus (2019) Bundesverwaltungsgerichtes (2009) Gewandhaus zu Leipzig am Augustusplatz (2016) City-Hochhaus Richtung Süd-West: rechts Neues Rathaus, links daneben Propsteikirche St. Trinitatis, im Hintergrund Bundesverwaltungsgericht und Leipziger Auwald (2015) Leipziger Hauptbahnhof (2013) Leipzig, (im sächsischen Dialekt auch Leibzsch;Ursula Hirschfeld: Phonetische Merkmale des Sächsischen und das Fach Deutsch als Fremdsprache.

Sehen Spitzgroschen und Leipzig

Margaretha von Österreich (1416–1486)

Margaretha von Österreich, Kurfürstin von Sachsen. Kurfürstin Margarethes Anzeige der Geburt eines Prinzen (Friedrich), vom 28. August 1439 Margaretha von Österreich (* um 1416 in Innsbruck, Tirol; † 12. Februar 1486 in Altenburg, Sachsen (heute Thüringen); in der dortigen Schlosskirche begraben) war die Tochter des Erzherzogs Ernst I.

Sehen Spitzgroschen und Margaretha von Österreich (1416–1486)

Münzfuß

Der Münzfuß (in der Numismatik auch kurz Fuß genannt) ist eine offizielle Bestimmung eines Münzherrn, wie viele Münzen einer Sorte aus einer Gewichtseinheit Edelmetall („Münzgrundgewicht“) geschlagen werden sollen.

Sehen Spitzgroschen und Münzfuß

Münzstätte Colditz

Aus einer Münzstätte Colditz (Kolditz) sind Brakteaten der Burggrafschaft Colditz aus dem 13. Jahrhundert bekannt.

Sehen Spitzgroschen und Münzstätte Colditz

Münzstätte Freiberg

Markgrafschaft Meißen, Otto der Reiche, Markgraf von Meißen (1156–1190), Brakteat (Hohlpfennig) Die Münzstätte Freiberg wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit, ebenso wie die Münzstätte Leipzig, während der Regierungszeit Otto des Reichen (1156–1190) gegründet, ist jedoch erst 1244 urkundlich nachweisbar.

Sehen Spitzgroschen und Münzstätte Freiberg

Münzstätte Leipzig

Münztor 1865 Die Münzstätte Leipzig ließ Otto der Reiche, Markgraf von Meißen (1156–1190), errichten.

Sehen Spitzgroschen und Münzstätte Leipzig

Münzstätte Zwickau

Die in der Regierungszeit des Kurfürsten Friedrich II. (1428–1464) und seines Bruders Sigismund (ab 1440 Bischof von Würzburg) im Jahre 1440 gegründete Münzstätte Zwickau war mit Unterbrechungen bis 1493 in Betrieb.

Sehen Spitzgroschen und Münzstätte Zwickau

Moritz (Sachsen)

128px Moritz von Sachsen (* 21. März 1521 in Freiberg; † 11. Juli 1553 bei Sievershausen) war ein aus dem Hause der albertinischen Wettiner stammender Fürst.

Sehen Spitzgroschen und Moritz (Sachsen)

Oberwähr

Judenkopfgroschen, von 1444 bis etwa 1451 als Oberwährgroschen geprägt, aus der Münzstätte Freiberg (Silber, 2,82 g, Durchmesser 28 mm, Krug 764) Die Oberwähr, auch als Oberwähre bezeichnet, ist ein Begriff der spätmittelalterlichen Doppelwährung, der in das Münzsystem Sachsens und Thüringens mit der Münzreform von 1444 eingeführt wurde.

Sehen Spitzgroschen und Oberwähr

Sächsische Münzgeschichte

Ausbeutetaler (Konventionsspeciestaler) von Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen von 1768 aus der Dresdner Münze – DER SEGEN DES BERGBAUES / X EINE FEINE MARCK Die sächsische Münzgeschichte oder auch meißnisch-sächsische Münzgeschichte umfasst drei große Perioden: die hochmittelalterliche regionale Pfennigperiode (Brakteatenzeit), die spätmittelalterliche Groschenperiode und die Talerperiode bis zur Einführung der Markwährung 1871/72.

Sehen Spitzgroschen und Sächsische Münzgeschichte

Seigniorage

Als Seigniorage (ausgesprochen) oder Geldschöpfungsgewinn, Münzgewinn, Münzeinnahmen, Schlagschatz oder Schlagsatz wird der von der Zentralbank erzielte Gewinn bezeichnet, der durch die Emission von Zentralbankgeld entsteht.

Sehen Spitzgroschen und Seigniorage

Silbergroschen

Silbergroschen ist der Name für drei verschiedene deutsche Münztypen aus unterschiedlichen Epochen: sächsischer, schlesischer und preußischer Silbergroschen.

Sehen Spitzgroschen und Silbergroschen