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Mos italicus

Index Mos italicus

Der mos italicus (lat. italienische Sitte/Gewohnheit) ist eine Methode der italienischen Scholastiker, den von den Glossatoren und Kommentatoren im Mittelalter begründeten Rechtsbetrieb fortzuentwickeln.

Inhaltsverzeichnis

  1. 24 Beziehungen: Auslegung (Recht), Baldus de Ubaldis, Bartolus de Saxoferrato, Corpus Iuris Canonici, Corpus iuris civilis, Frühe Neuzeit, Gewohnheitsrecht, Glossator, Glosse, Herbert Hausmaninger, Isabelle Deflers, Klassik (Jurisprudenz), Kommentatoren, Manfred Landfester, Mittelalter, Mos gallicus, Paul Frederick Grendler, Römisches Recht, Renaissance-Humanismus, Scholastik, Spätantike, Ulrich Manthe, Usus modernus pandectarum, Walter Selb.

Auslegung (Recht)

Auslegung, Exegese oder Interpretation von Texten bezeichnet die Klärung ihrer Bedeutung, in der Rechtswissenschaft die Ermittlung des Sinnes einer Rechtsnorm, eines Vertrages oder sonstiger Willenserklärungen.

Sehen Mos italicus und Auslegung (Recht)

Baldus de Ubaldis

Baldus de Ubaldis Baldus de Ubaldis it.

Sehen Mos italicus und Baldus de Ubaldis

Bartolus de Saxoferrato

Bartolus de Saxoferrato. Bartolus de Saxoferrato, italienisch Bartolo da Sassoferrato (* wohl Ende 1313 im Dorf Venatura bei – heute Ortsteil von – Sassoferrato, Region Marken; † 13. Juli 1357 in Perugia) war einer der bedeutendsten Rechtslehrer des Mittelalters.

Sehen Mos italicus und Bartolus de Saxoferrato

Corpus Iuris Canonici

Der Papst hört Bittsteller und entscheidet Rechtsfragen.Holzschnitt aus einer Ausgabe des ''Liber Sextus'', Antwerpen 1573 Das Corpus Iuris Canonici (CorpIC, C.I.C. oder CICan), auch Corpus iuris canonici, lateinisch für „Korpus des kanonischen Rechts“ (von ius canonicum „kanonisches Gesetz“, „Kirchenrecht“), ist eine Sammlung von Rechtsnormen der lateinischen Kirche (vorreformatorische Westkirche), die von Kanonisten im Mittelalter aus verschiedenen Rechtsquellen zusammengetragen wurde und kurz nach der Reformation ihre vorläufige Endgestalt erreichte.

Sehen Mos italicus und Corpus Iuris Canonici

Corpus iuris civilis

Corpus iuris civilis, 1663 Das Corpus Iuris Civilis (C.I.C. oder, zur besseren Unterscheidung vom kirchlichen Corpus Iuris Canonici, auch CICiv, dt.: „Bestand des zivilen Rechts“) ist eine spätantike Gesetzessammlung des oströmischen Kaisers Justinian aus den Jahren 528 bis 534 n.

Sehen Mos italicus und Corpus iuris civilis

Frühe Neuzeit

Die Begriffe Frühe Neuzeit, Frühneuzeit, Frühmoderne oder Neuere Geschichte bezeichnen in der Geschichte Europas üblicherweise das Zeitalter zwischen dem Spätmittelalter (Mitte 13. Jahrhundert bis Ende 15. Jahrhundert) und dem Übergang zur Moderne um das Jahr 1800.

Sehen Mos italicus und Frühe Neuzeit

Gewohnheitsrecht

Gewohnheitsrecht ist ungeschriebenes Recht, das nicht durch Gesetzgebung zustande kommt, sondern auf lange andauernder Anwendung von Rechtsvorstellungen und Regeln beruht, die die Beteiligten im Rechtsverkehr als verbindlich akzeptieren.

Sehen Mos italicus und Gewohnheitsrecht

Glossator

Dekretalen mit Glossa ordinaria Als Glossator bezeichnet man den Verfasser einer Glosse, das heißt einer erklärenden Anmerkung zu einem Text, oder eines Kommentars, der aus mehreren solchen Anmerkungen besteht.

Sehen Mos italicus und Glossator

Glosse

Unter einer Glosse (von, „Zunge, Sprache“, über lateinisch glossa) wird ein meist kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung, einer Zeitschrift oder im Fernsehen verstanden.

Sehen Mos italicus und Glosse

Herbert Hausmaninger

Herbert Hausmaninger (* 21. April 1936 in Salzburg) ist ein österreichischer Jurist und Hochschullehrer.

Sehen Mos italicus und Herbert Hausmaninger

Isabelle Deflers

Isabelle Deflers (* 31. Dezember 1972 in Paris) ist eine deutsch-französische Juristin, Historikerin und Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit am Historischen Institut der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr München.

Sehen Mos italicus und Isabelle Deflers

Klassik (Jurisprudenz)

Klassik (auch klassisches Recht) bezeichnet in der Rechtsgeschichte eine Epoche der römischen Jurisprudenz, die etwa vom Beginn des Prinzipats unter Augustus in der zweiten Hälfte des 1.

Sehen Mos italicus und Klassik (Jurisprudenz)

Kommentatoren

Kommentatoren ist die Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Rechtsgelehrten, die sich zwischen dem späten 13. und dem Ende des 15. Jahrhunderts mit den Rechtstexten des Corpus iuris beschäftigten.

Sehen Mos italicus und Kommentatoren

Manfred Landfester

Manfred Landfester (* 4. April 1937 in Wuppertal) ist ein deutscher klassischer Philologe.

Sehen Mos italicus und Manfred Landfester

Mittelalter

Als Mittelalter wird in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit bezeichnet, also etwa die Zeit zwischen dem 6.

Sehen Mos italicus und Mittelalter

Mos gallicus

Der mos gallicus (lat.: die gallische/französische Sitte/Gewohnheit) ist eine kritische Methode des juristischen Humanismus der frühen Neuzeit.

Sehen Mos italicus und Mos gallicus

Paul Frederick Grendler

Paul Frederick Grendler (* 24. Mai 1936 in Armstrong) ist ein US-amerikanischer Historiker.

Sehen Mos italicus und Paul Frederick Grendler

Römisches Recht

Spanische Ausgabe des Corpus Iuris Civilis, Barcelona, 1889 Als römisches Recht wird das Recht bezeichnet, das ausgehend von der Antike, zunächst in Rom und später im ganzen römischen Weltreich galt.

Sehen Mos italicus und Römisches Recht

Renaissance-Humanismus

Renaissance-Humanismus ist die moderne Bezeichnung für eine machtvolle geistige Strömung in der Zeit der Renaissance, die zuerst von Francesco Petrarca (1304–1374) angeregt wurde.

Sehen Mos italicus und Renaissance-Humanismus

Scholastik

Scholastik (von altgriechisch σχολαστικός scholastikós „müßig“, „seine Muße den Wissenschaften widmend“ (hauptwörtlich gebraucht auch „Student“, „Stubengelehrter“, „Pedant“, ‚Scholast‘); latinisiert scholasticus „schulisch“, „zum Studium gehörig“) ist die Denkweise und Methode der Beweisführung, die in der lateinischsprachigen Gelehrtenwelt des Mittelalters entwickelt wurde.

Sehen Mos italicus und Scholastik

Spätantike

Justinian als ''triumphator omnium gentium''. Spätantike ist eine moderne Bezeichnung für das Zeitalter des Übergangs von der Antike zum Frühmittelalter im Mittelmeerraum und dem Vorderen Orient.

Sehen Mos italicus und Spätantike

Ulrich Manthe

Ulrich Manthe (* 8. April 1947 in Homburg/Saar) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Sehen Mos italicus und Ulrich Manthe

Usus modernus pandectarum

Der usus modernus pandectarum, verkürzt usus modernus, bezeichnet in einem vornehmlich auf Deutschland bezogenen und engeren Sinne eine Epoche in der Rechtsentwicklung ab dem 16.

Sehen Mos italicus und Usus modernus pandectarum

Walter Selb

Walter Selb (* 22. Mai 1929 in München; † 2. Juni 1994 in Wien) war Jurist, Hochschullehrer und Rechtshistoriker in Österreich und Deutschland.

Sehen Mos italicus und Walter Selb