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Absaufen

Index Absaufen

Abgesoffener Grubenbau im Philippstollen, Grube Eisenberg Als Absaufen, auch Ersaufen oder Ertrinken, bezeichnet man im Bergbau das Anfüllen oder Volllaufen des Grubengebäudes oder einzelner Grubenbaue mit Wasser.

Inhaltsverzeichnis

  1. 24 Beziehungen: Abbau (Bergbau), Bergbau, Bergmann, Bergstadt, Bergwerk, Ertrinken, Grubenbau, Grubengebäude, Grubenwasser, Hangendes, Heinzenkunst, Motorschaden, Risswerk, Sümpfen, Schacht (Bergbau), Stollenbau, Streckenauffahrung, Tag (Bergbau), Tagesöffnung, Tiefbau (Bergbau), Verwerfung (Geologie), Wasserhaltung (Bergbau), Wasserhaltungsmaschine, Wasserspeicher.

Abbau (Bergbau)

Ein früherer Abbaubetrieb mit den einzelnen Tätigkeiten Abbau, Gewinnung, Verladung des herein gewonnenen Rohstoffes sowie Sicherung der Örtlichkeiten (1894) Abbau bezeichnet im Bergbau zum einen eine bergmännische Tätigkeit, zum anderen den Grubenbau, an dem diese Tätigkeit stattfindet.

Sehen Absaufen und Abbau (Bergbau)

Bergbau

Darstellung Georgius Agricolas aus dem Jahre 1556 Symbol des Bergbaus:Schlägel und Eisen Reste vom Gerüst über dem Förderschacht „San Vicente“ in Linares, Spanien Der Bergbau ist ein zur Urproduktion gehörender Wirtschaftssektor und Teil der Montanindustrie, der sich mit dem Abbau, der Aufsuchung, Exploration und der Gewinnung von Bodenschätzen und Rohstoffen aus der oberen Erdkruste befasst.

Sehen Absaufen und Bergbau

Bergmann

Bergmann, der auf dem sogenannten „Arschleder“ einfährt (nach Georgius Agricola) Bergarbeiter, 1952 Bergmann (umgangssprachlich auch Bergarbeiter, Knappe oder Kumpel) ist die Berufsbezeichnung eines Menschen, der in einem Bergwerk Rohstoffe abbaut.

Sehen Absaufen und Bergmann

Bergstadt

Eine Bergstadt ist historisch gesehen eine Siedlung in der Nähe von Rohstofflagerstätten, welche, vor allem zum Zwecke der raschen Ansiedlung von Arbeitskräften und Unternehmen, mit besonderen Rechten, Steuerbefreiungen oder -erlass und Ähnlichem ausgestattet wurde („Freie Bergstadt“).

Sehen Absaufen und Bergstadt

Bergwerk

Tagesanlagen der Zeche Heinrich-Robert in Hamm (2007) Als Bergwerk werden alle über- und untertägigen Betriebseinrichtungen und -anlagen an einem Standort zur Gewinnung, Förderung und Aufbereitung von Bodenschätzen bezeichnet.

Sehen Absaufen und Bergwerk

Ertrinken

Zweiten Burenkrieg (1902) Ertrinken oder Ertrinkungstod ist eine spezielle Form der Asphyxie, eine Unterform des äußeren Erstickens.

Sehen Absaufen und Ertrinken

Grubenbau

Die Bezeichnung Grubenbau, auch einfach nur Bau genannt, ist ein Oberbegriff für alle durch bergmännische Arbeiten geschaffenen Hohlräume.

Sehen Absaufen und Grubenbau

Grubengebäude

Beispiel eines vorindustriellen Grubengebäudes der Schachtanlage Friedrichschacht am Domberg von Suhl/Thüringer Wald. Als Grubengebäude, auch Berggebäude oder einfach nur Gebäude, bezeichnet man im Bergbau die Gesamtheit aller planmäßig zusammenhängenden unterirdischen Hohlräume (Grubenbaue) eines Bergwerks.

Sehen Absaufen und Grubengebäude

Grubenwasser

Mundloch des Wasserlösungsstollens ''Magnet'' bei Schupbach Grubenwasser (auch Schachtwasser) ist alles Wasser, das mit Tief- und Tagebauen in Kontakt steht oder stand und durch die Wasserhaltung zu Tage gefördert wird.

Sehen Absaufen und Grubenwasser

Hangendes

Hangendes ist eine bergmännisch-geologische Lagebezeichnung für Gestein, das eine Bezugsschicht überlagert.

Sehen Absaufen und Hangendes

Heinzenkunst

Schematischer Aufbau einer Heinzenkunst Nachbau im Deutschen Museum: Detail Bälle und Rohrtour Deutschen Museum Fußbetriebenes Wasserschöpfwerk Eine Heinzenkunst, auch Taschenkunst oder Hängeseilkunst genannt, ist eine Wasserhebemaschine, die im Bergbau zum Heben des Grubenwassers diente.

Sehen Absaufen und Heinzenkunst

Motorschaden

Vom Ventil durchgeschlagener Kolbenboden Ein Motorschaden ist der Verlust an Funktionsfähigkeit und notwendiger beziehungsweise erwünschter Eigenschaften bei einem Motor.

Sehen Absaufen und Motorschaden

Risswerk

Als Risswerk wird eine Sammlung von Rissen, das heißt Karten, Pläne, Schnitte und sonstigen Projektionen und technischen Darstellungen im Vermessungswesen des Bergbaus (Markscheidewesen) bezeichnet.

Sehen Absaufen und Risswerk

Sümpfen

Als Sümpfen (Substantiv: Sümpfung) bezeichnet man im Bergbau das Entfernen von Wasser aus einem Grubenbau, aus dem Schachtsumpf oder aus dem gesamten Bergwerk.

Sehen Absaufen und Sümpfen

Schacht (Bergbau)

Schacht VIII der Zeche Auguste Victoria in Haltern während der Seilfahrt (2:25 min) Der Schacht ist im Bergbau ein Grubenbau, mit dem die Lagerstätte von der Oberfläche (über Tage) her erschlossen wird.

Sehen Absaufen und Schacht (Bergbau)

Stollenbau

Als Stollenbau bezeichnet man im Bergbau eine Form des Untertagebaus, der bei Lagerstätten, die (z. B. in gebirgigen Gegenden) oberhalb einer Talsohle anstehen, angewendet wird.

Sehen Absaufen und Stollenbau

Streckenauffahrung

Streckenauffahrung Als Streckenauffahrung, Streckenvortrieb oder einfach nur Auffahrung oder Vortrieb bezeichnet man im Bergbau das Erstellen eines horizontalen oder geneigten Grubenbaus.

Sehen Absaufen und Streckenauffahrung

Tag (Bergbau)

Die Bezeichnung Tag steht im Bergbau nicht wie im sonstigen Sprachgebrauch für eine Zeitspanne (siehe Tag), sondern für die dem Tageslicht ausgesetzte Erdoberfläche.

Sehen Absaufen und Tag (Bergbau)

Tagesöffnung

Als Tagesöffnung werden in der Bergmannssprache alle Zugänge eines Bergwerks vom Tage ins Grubengebäude (unter Tage) bezeichnet.

Sehen Absaufen und Tagesöffnung

Tiefbau (Bergbau)

Kohtla ölschiefer bergwerk (Kohtla-Nõmme, Estland) Als Tiefbau bezeichnet man die Form des Untertagebaus, bei dem die Erschließung der Lagerstätte und der Abbau der Rohstoffe in größerer Teufe erfolgen.

Sehen Absaufen und Tiefbau (Bergbau)

Verwerfung (Geologie)

Brandungs­plattform zu sehen. Eine Verwerfung (auch Sprung, Verschiebung oder Störung im engeren Sinne) ist eine tektonische Zerreiß- oder Bruchstelle im Gestein, an der über Distanzen vom Zentimeterbereich bis zu einigen Dutzend bis hundert Kilometern zwei Gesteinsbereiche oder Krustenteile gegeneinander versetzt sind.

Sehen Absaufen und Verwerfung (Geologie)

Wasserhaltung (Bergbau)

Nordfranzösischen Kohlerevier Als Wasserhaltung oder bergmännische Wasserwirtschaft bezeichnet man im Bergbau unter Tage alle Grubenbaue, Räume und technischen Einrichtungen, die dazu dienen, das Grubengebäude von Grubenwasser frei zu halten.

Sehen Absaufen und Wasserhaltung (Bergbau)

Wasserhaltungsmaschine

Als Wasserhaltungsmaschine oder Wasserhebemaschine bezeichnet man im Bergbau eine Maschine, mit deren Hilfe das im Grubengebäude anfallende Grubenwasser abgeführt werden kann.

Sehen Absaufen und Wasserhaltungsmaschine

Wasserspeicher

genieteter Eisenbahn-Wassertank aus der Zeit der Dampfzüge in Bahnhof Hausen i Tal (2018) genieteter Eisenbahn-Wassertank aus der Zeit der Dampfzüge in Seeis, Namibia (2018) Als Wasserspeicher oder Wasserreservoir bezeichnet man natürliche oder künstliche Speicher für Trinkwasser oder Nutzwasser.

Sehen Absaufen und Wasserspeicher