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TEX86

Index TEX86

TEX86 (auch Tetraether-Index von 86 Kohlenstoffatomen) ist eine biochemische Methode zur Ermittlung der Meeresoberflächentemperatur früherer Klimata (Paläothermometer).

Inhaltsverzeichnis

  1. 28 Beziehungen: Alkenone, Anaerobe Methanoxidation, Biomembran, Cyclische Verbindungen, Cyclisierung, Cyclohexan, Cyclopentan, Diagenese, Drakestraße, Eozän, Foraminiferen, Gashydrat, Hopanoide, Isomerie, Isoprenoide, James Zachos, Jura (Geologie), Känozoikum, Klima, Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre, Meeresoberflächentemperatur, Mesokosmos, Mesophilie, Mya (Zeitskala), Plankton, Substituent, Thaumarchaeota, Thermoproteota.

  2. Lipid-Methode
  3. Paläoklimatologie

Alkenone

Strukturformel von Butenon Die Alkenone leiten sich namentlich und strukturell direkt von den Alkenen und den Ketonen ab, d. h.

Sehen TEX86 und Alkenone

Anaerobe Methanoxidation

Drei verschiedene Mechanismen der anaeroben Methanoxidation sind bekannt. In der ersten Variante (oben) wird die Methanoxidation von anaeroben methanotrophen (ANME) Archaeen der Stämme 1 und 2a,b,c durchgeführt, in Symbiose mit sulfat-reduzierenden Bakterien (SRB).Shawn E. McGlynn, Grayson L.

Sehen TEX86 und Anaerobe Methanoxidation

Biomembran

Eine Biomembran ist eine Trennschicht, die ein Zellkompartiment umgibt oder als Zellmembran den Innenraum einer Zelle vom Außenraum abgrenzt.

Sehen TEX86 und Biomembran

Cyclische Verbindungen

Actinomycin D, eine makrocyclische Verbindung mit mehreren großen und kleinen, homocyclischen aromatischen und heterocyclischen Ringen Chemische Verbindungen werden als cyclische Verbindungen bezeichnet (von „Kreis“, latinisiert cyclus), wenn zumindest ein Teil der sie bildenden Atome im Molekül so miteinander verknüpft ist, dass einer oder mehrere Ringe ausgebildet werden.

Sehen TEX86 und Cyclische Verbindungen

Cyclisierung

Als Cyclisierung (auch Zyklisierung oder Ringschluss) wird bei chemischen Synthesen die Bildung einer zyklischen, also ringförmigen Verbindung aus ungesättigten Edukten bezeichnet.

Sehen TEX86 und Cyclisierung

Cyclohexan

Cyclohexan (auch Hexahydrobenzol, Hexamethylen, Naphthen) ist eine farblose Flüssigkeit.

Sehen TEX86 und Cyclohexan

Cyclopentan

Cyclopentan ist eine zur Stoffgruppe der Cycloalkane gehörende farblose Flüssigkeit.

Sehen TEX86 und Cyclopentan

Diagenese

Die Diagenese (und de) ist der geologische Prozess der Verfestigung von Sedimenten und der weiteren Veränderung der dadurch entstandenen Sedimentgesteine unter verhältnismäßig niedrigen Drücken und Temperaturen bis zu ihrer Abtragung.

Sehen TEX86 und Diagenese

Drakestraße

Als Drakestraße (Drake-Passage) wird die Meeresstraße zwischen der Südspitze Südamerikas (Kap Hoorn) und der Nordspitze der Antarktischen Halbinsel (Prime Head, nördlichster Punkt der Trinity-Halbinsel) bezeichnet.

Sehen TEX86 und Drakestraße

Eozän

Das Eozän ist in der Erdgeschichte eine chronostratigraphische Serie (.

Sehen TEX86 und Eozän

Foraminiferen

Foraminiferen (Foraminifera), selten auch Kammerlinge genannt, sind einzellige, zumeist gehäusetragende Protisten aus der Gruppe der Rhizaria.

Sehen TEX86 und Foraminiferen

Gashydrat

Bekannte und vermutete Lagerstätten von Gashydrat im Sediment und in Permafrostböden Gashydrate sind in festem Aggregatzustand vorliegende Einschlussverbindungen, die aus einem Gas – etwa den Edelgasen (Argon, Krypton, Xenon), Chlor, Brom, aromatischen Kohlenwasserstoffen oder Alkanen – und Wasser bestehen.

Sehen TEX86 und Gashydrat

Hopanoide

thumb Die Hopanoide (Betonung auf dem vorletzten Vokal: Hopanoide) sind membranverstärkende Moleküle.

Sehen TEX86 und Hopanoide

Isomerie

Isomerie (von den altgr. Wortbildungselementen ἴσος (isos) „gleich“, μέρος (meros) „Anteil, Teil, Stück“) ist das Auftreten von zwei oder mehreren chemischen Verbindungen mit gleicher Summenformel und Molekülmasse, die sich jedoch in der Verknüpfung oder der räumlichen Anordnung der Atome unterscheiden.

Sehen TEX86 und Isomerie

Isoprenoide

Strukturformel von Isopren Isopren als „Pferd“ dargestellt Isoprenoide sind organische Verbindungen, die sich vom Isopren ableiten lassen.

Sehen TEX86 und Isoprenoide

James Zachos

James Zachos James C. Zachos (* 1959) ist ein US-amerikanischer Ozeanograph, dessen Hauptforschungsgebiete die Paläozeanographie und die Paläoklimatologie sind.

Sehen TEX86 und James Zachos

Jura (Geologie)

Der Jura ist in der Erdgeschichte das mittlere chronostratigraphische System (bzw. Periode in der Geochronologie) des Mesozoikums.

Sehen TEX86 und Jura (Geologie)

Känozoikum

Das Känozoikum (von „neu, ungewöhnlich“ und zoon „Tier“), auch als Erdneuzeit bezeichnet, ist das Erdzeitalter, welches innerhalb des Äons Phanerozoikum auf das Mesozoikum (Erdmittelalter) folgt und das bis heute andauert.

Sehen TEX86 und Känozoikum

Klima

Das Klima ist der mit meteorologischen Methoden ermittelte Durchschnitt der dynamischen Prozesse in der Erdatmosphäre: als Zusammenfassung der Wettererscheinungen kleinräumiger Örtlichkeiten (Meso- beziehungsweise Regionalklima) oder bezogen auf kontinentale Dimensionen (Makroklima), einschließlich aller Schwankungen im Jahresverlauf und basierend auf einer Vielzahl von Klimaelementen.

Sehen TEX86 und Klima

Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre

CO2-Fluss aus der Biosphäre im Verlauf des 8. Juli 2006, also im Nordsommer (''NOAA-Carbon Tracker'', 3-Stunden-Schritte), negativer Fluss, durch pflanzliche Photosynthese auf der Tagseite, ist in blauen Farbtönen dargestellt Gleiches am 28. Dezember 2006, nun überwiegt die Aktivität auf der Südhalbkugel Kohlenstoffdioxid (CO2), allgemeinsprachlich Kohlendioxid, ist als Spurengas mit einem Volumenanteil von etwa 0,04 % (etwa 400 ppm) in der Erdatmosphäre enthalten.

Sehen TEX86 und Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre

Meeresoberflächentemperatur

Entwicklung der Meeresoberflächentemperatur 1979–2023. Oberflächentemperatur im westlichen Nordatlantik. Nordamerika erscheint schwarz und dunkelblau (kalt) der Golfstrom rot (warm). Quelle: NASA Die Meeresoberflächentemperatur (engl. sea surface temperature, oft abgekürzt SST) bezeichnet die Wassertemperatur im Bereich von bis zu mehreren zehner Metern der unmittelbaren Meeresoberfläche.

Sehen TEX86 und Meeresoberflächentemperatur

Mesokosmos

Als Mesokosmos (von altgriechisch "μέσος": Mitte; κĎŚσμος: Welt, Ordnung) wird in der Philosophie der Gegenstandsbereich für den Menschen anschaulich erfassbarer Objekte bezeichnet.

Sehen TEX86 und Mesokosmos

Mesophilie

Mesophilie (von altgriechisch μέσος mésos „mittlerer“ sowie φÎŻλος phílos „liebend“) ist die Eigenschaft von Lebewesen, mittlere, nicht extreme Umweltbedingungen zu bevorzugen, insbesondere bei Temperatur und Feuchtigkeit.

Sehen TEX86 und Mesophilie

Mya (Zeitskala)

Die Angabe mya ist ein Akronym und steht für engl.

Sehen TEX86 und Mya (Zeitskala)

Plankton

Marines Mikroplankton und Mesoplankton. Das Bild zeigt verschiedene planktische Organismen, von photosynthetischen Cyanobakterien und Kieselalgen bis zu verschiedenen Arten von Zooplankton, wie Ruderfußkrebse Plankton (griechisch πλαγκτĎŚν „das Umherirrende“, „das Umhergetriebene“) ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der Organismen, die im freien Wasser („schwebend“, ohne oder mit geringer Eigenbewegung) leben und deren Schwimmrichtung von den Wasserströmungen vorgegeben wird.

Sehen TEX86 und Plankton

Substituent

Beispiel: Substituenten (v. l. n. r.: ein Bromatom, eine Methoxygruppe und eine Ethylgruppe, alle drei '''blau''' markiert) am Grundgerüst Octan. Substituent (von lateinisch substituere „ersetzen“) bezeichnet besonders in der organischen Chemie ein Atom oder eine Atomgruppe (Organyl-Rest oder sonstiger Rest), welche(s) in einem Molekül ein Wasserstoffatom ersetzt, dieses also substituiert.

Sehen TEX86 und Substituent

Thaumarchaeota

Die Thaumarchaeota (von de) oder Nitrososphaerota/Nitrososphaeraeota et al. 2015 sind ein Phylum der Archaeen, das 2008 vorgeschlagen wurde, nachdem das Genom von Cenarchaeum symbiosum sequenziert wurde und sich signifikant von anderen Mitgliedern des hyperthermophilen Phylums Crenarchaeota unterschied.

Sehen TEX86 und Thaumarchaeota

Thermoproteota

Die Crenarchaeota (vom griechischen crenos, Ursprung oder Quelle, neuerdings Thermoproteota genannt; veraltet: Eozyten, wissenschaftlich: Eocyta) sind einzellige Lebewesen und gehören zu der Domäne der Archaea.

Sehen TEX86 und Thermoproteota

Siehe auch

Lipid-Methode

Paläoklimatologie