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SIS-Modell

Index SIS-Modell

Als SIS-Model bezeichnet man in der mathematischen Epidemiologie, einem Teilgebiet der Theoretischen Biologie, einen semi-realistischen Ansatz zur Beschreibung der Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten ohne Immunitätsbildung.

Inhaltsverzeichnis

  1. 9 Beziehungen: Basisreproduktionszahl, Dynamisches System, Epidemiologie, Mathematische Modellierung der Epidemiologie, Partialbruchzerlegung, SEIR-Modell, SI-Modell, SIR-Modell, Theoretische Biologie.

Basisreproduktionszahl

Die Basisreproduktionszahl (R_0; „R Null“ gesprochen), gelegentlich auch BasisreproduktionsrateDiese Bezeichnung ist insofern nicht korrekt, als die Reproduktionszahl R0 eine dimensionslose Zahl ist und somit formal keine auf eine bestimmte Zeiteinheit bezogene Rate; vgl.

Sehen SIS-Modell und Basisreproduktionszahl

Dynamisches System

Ein (deterministisches) dynamisches System ist ein mathematisches Modell eines zeitabhängigen Prozesses, der homogen bezüglich der Zeit ist, dessen weiterer Verlauf also nur vom Anfangszustand, aber nicht von der Wahl des Anfangszeitpunkts abhängt.

Sehen SIS-Modell und Dynamisches System

Epidemiologie

Die Epidemiologie (von altgriechisch νόσος ጐπιδÎźμιος, nósos epidēmios „Epidemie, Volkskrankheit“, und -logie wörtlich „die Lehre von dem, was über das Volk kommt“) ist jene wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Verbreitung sowie den Ursachen und Folgen von gesundheitsbezogenen Zuständen und Ereignissen in Bevölkerungen oder Populationen beschäftigt.

Sehen SIS-Modell und Epidemiologie

Mathematische Modellierung der Epidemiologie

Als mathematische Modellierung der Epidemiologie bezeichnet man die mathematische Modellierung einer Infektionskrankheit innerhalb einer Population, um den epidemiologischen Verlauf zu quantifizieren oder die künftige Entwicklung zu prognostizieren.

Sehen SIS-Modell und Mathematische Modellierung der Epidemiologie

Partialbruchzerlegung

Die Partialbruchzerlegung oder Partialbruchentwicklung ist eine standardisierte Darstellung rationaler Funktionen.

Sehen SIS-Modell und Partialbruchzerlegung

SEIR-Modell

Latenzzeit von 1 bis 4 Tagen. Im Vergleich dazu gestrichelt der Verlauf im SIR-Modell. Die Abweichung vom SIR-Modell vergrößert sich mit steigender Latenzzeit. Die Kurven zeigen die Neuinfektionen pro Tag in Abhängigkeit der Zeit in Tagen, relativ zur Populationsgröße. Parameter: Basisreproduktionszahl 2,0, infektiöse Zeit von 4 Tagen, 100 Infektiöse pro Mio.

Sehen SIS-Modell und SEIR-Modell

SI-Modell

Das SI-Modell stellt in der mathematischen Epidemiologie, einem Teilgebiet der theoretischen Biologie, einen besonders einfachen Ansatz zur Beschreibung der Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten dar, wobei alle Gesunden letztendlich infiziert werden.

Sehen SIS-Modell und SI-Modell

SIR-Modell

Zeitlicher Verlauf der drei Gruppen ''S'', ''I'' und ''R'' mit den Startwerten S(0).

Sehen SIS-Modell und SIR-Modell

Theoretische Biologie

Phasenraumtrajektorien eines Räuber-Beute-Systems. Einer der ersten mathematischen Gegenstände der Theoretischen Biologie. Die theoretische Biologie entwickelt formale Modelle zur Beschreibung biologischer Phänomene.

Sehen SIS-Modell und Theoretische Biologie