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Raffke

Index Raffke

Der umgangssprachliche Ausdruck Raffke mit der für den berlinischen Dialekt typischen Diminutiv-Endung -ke (wie in Steppke oder Piefke) bezeichnet einen raffgierigen Menschen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 12 Beziehungen: Berliner Dialekt, Diminutiv, Dr. Mabuse, der Spieler, Erster Weltkrieg, Fritz Lang, Gründerzeit, Habgier, Mittelhochdeutsche Sprache, Parvenü, Peter Schlobinski, Piefke, Steppke.

Berliner Dialekt

Der Berliner Dialekt (auch als Berliner Mundart, Berlinisch oder Berliner Jargon bezeichnet) ist der Dialekt, der im Großraum Berlin gesprochen wird.

Sehen Raffke und Berliner Dialekt

Diminutiv

Das Diminutiv (auch Deminutiv, Diminutivum, Deminutivum von, zu deminuere „verringern, vermindern“, vgl. minus) ist die Verkleinerungsform eines Substantivs mit grammatischen Mitteln.

Sehen Raffke und Diminutiv

Dr. Mabuse, der Spieler

Dr.

Sehen Raffke und Dr. Mabuse, der Spieler

Erster Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg war ein bewaffneter Konflikt, der von 1914 bis 1918 in Europa, in Vorderasien, in Afrika, Ostasien und auf den Ozeanen geführt wurde.

Sehen Raffke und Erster Weltkrieg

Fritz Lang

Fritz Lang mit dem Kameramann Curt Courant (Mitte) bei den Dreharbeiten zum Stummfilm ''Frau im Mond'' (1929) Die Familie Lang wohnte seit 1900 nachweislich im Haus Zeltgasse 1 (zugleich Piaristengasse 28 und Neudeggergasse 23), womit die Gedenktafel fehlerhaft ist. Friedrich „Fritz“ Christian Anton Lang (* 5.

Sehen Raffke und Fritz Lang

Gründerzeit

Als Gründerzeit wird im weiteren Sinne eine Phase der Wirtschaftsgeschichte im Deutschen Reich und in Österreich-Ungarn des 19. Jahrhunderts bezeichnet, die mit der breiten Industrialisierung einsetzte und etwa bis zum „Gründerkrach“ 1873 andauerte.

Sehen Raffke und Gründerzeit

Habgier

Hieronymus Bosch: ''Der Heuwagen'' (Mittelflügel), um 1500Ein flämisches Sprichwort sagt: ''„Die Welt ist ein Heuhaufen – ein jeder pflückt davon, soviel er kann.“'' Habgier, Raffgier, Habsucht oder Raffsucht ist das übersteigerte Streben nach materiellem Besitz, unabhängig von dessen Nutzen, und eng verwandt mit dem Geiz, der übertriebenen Sparsamkeit und dem Unwillen zu teilen.

Sehen Raffke und Habgier

Mittelhochdeutsche Sprache

Als mittelhochdeutsche Sprache oder Mittelhochdeutsch (Abkürzung Mhd.) bezeichnet man sprachhistorisch jene Sprachstufe des Deutschen, die in verschiedenen Varietäten zwischen 1050 und 1350 im ober- und mitteldeutschen Raum gesprochen wurde.

Sehen Raffke und Mittelhochdeutsche Sprache

Parvenü

Ein Parvenü (auch: Parvenu, von französisch: parvenir „zu etwas gelangen“) oder Emporkömmling ist eine in der ersten Generation zu Reichtum gekommene (bzw. in einen höheren gesellschaftlichen Stand/Status aufgestiegene) Person, der die Unfähigkeit unterstellt wird, sich an die Umgangsformen und Konventionen sogenannter besserer Kreise (Milieus der Mittel- oder Oberschicht) anzupassen, von der also behauptet wird, teils noch den Umgangsformen ihres Herkunftsmilieus verhaftet zu sein und somit „in der Bedürftigkeit nicht mehr und im Überfluss noch nicht zu Hause“ zu sein.

Sehen Raffke und Parvenü

Peter Schlobinski

Peter Schlobinski, 2014 Peter Schlobinski (* 22. Januar 1954 in Berlin) ist ein deutscher Sprachwissenschaftler.

Sehen Raffke und Peter Schlobinski

Piefke

Das Wort Piefke ist in Österreich (dort Plural die Piefke statt die Piefkes), Südtirol und Oberbayern ein Ethnophaulismus, also eine umgangssprachlich verwendete, meist abwertend gemeinte Bezeichnung für Deutsche mit entsprechender Sprachfärbung.

Sehen Raffke und Piefke

Steppke

Steppke (niederdeutsche Verkleinerungsform von Stopfen) bezeichnet im Berliner Dialekt mit positivem Beiklang einen pfiffigen kleinen Jungen.

Sehen Raffke und Steppke

Auch bekannt als Raffzahn.