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Linoxin

Index Linoxin

Als Linoxin (auch Linoxyn, Linoxid oder getrocknetes Leinöl) bezeichnet man ein Stoffgemisch, das durch oxidative Polymerisierung von Leinöl entsteht.

Inhaltsverzeichnis

  1. 35 Beziehungen: Acylglycerine, Ölfarbe, Ölmalerei, Bindemittel, Copal (Baumharz), Eberhard Karls Universität Tübingen, Farbstoffe, Füllstoff, Fettsäuren, Frederick Walton, Gemisch, Glycerin, Holzmehl, Infrarotspektroskopie, Jute, Kolophonium, Kork, Leinöl, Leinölfarbe, Leinölfirnis, Linkrusta, Linoleum, Linolsäure, Malmittel, Naturkautschuk, Oxidation, Pigmente, Polymer, Polymerisation, Radikal (Chemie), Sauerstoff, Sikkativ, Ungesättigte Verbindungen, Verdickungsmittel, Verseifung.

Acylglycerine

Acylglycerine (früher als Glyzeride, Glyceride oder Neutralfette bezeichnet) sind organische chemische Verbindungen des dreiwertigen Alkohols Glycerin und maximal drei organischen oder anorganischen Säuren, die durch eine Esterbindung miteinander verknüpft sind.

Sehen Linoxin und Acylglycerine

Ölfarbe

Ölfarben sind Malfarben (farbgebende Beschichtungsstoffe), die aus trocknenden Ölen als Bindemittel und Pigmenten bestehen.

Sehen Linoxin und Ölfarbe

Ölmalerei

Jan Vermeer: ''Ansicht von Delft'', 1660/61 Theo van Doesburg: ''Composition I'', Öl auf Leinwand Paul Cézanne: ''Selbstporträt mit Palette'', um 1890, Stiftung Sammlung E. G. Bührle, Zürich Bei der Ölmalerei werden Pigmente mit einem trocknenden Öl als Bindemittel zu Ölfarbe angerieben und auf einen Bildträger (über einer Grundierung) aufgetragen.

Sehen Linoxin und Ölmalerei

Bindemittel

Bindemittel sind Stoffe, die an Phasengrenzen anderer Stoffe chemische Bindungen herstellen oder begünstigen oder Effekte wie Kohäsion, Adsorption und Adhäsion bzw.

Sehen Linoxin und Bindemittel

Copal (Baumharz)

Madagaskar-Copal Kolumbianischer Kopal in typischer Fließform Copal oder Kopal ist eine Sammelbezeichnung für Baumharze verschiedener botanischer Herkunft, die als Räucherwerk und für hochwertige Farben und Lacke verwendet werden.

Sehen Linoxin und Copal (Baumharz)

Eberhard Karls Universität Tübingen

Die Eberhard Karls Universität Tübingen ist eine Universität des Landes Baden-Württemberg in Tübingen.

Sehen Linoxin und Eberhard Karls Universität Tübingen

Farbstoffe

Farbstoffe sind Farbmittel, die im Gegensatz zu Pigmenten in Anwendungsmedien wie Wasser oder anderen Lösungsmitteln löslich sind.

Sehen Linoxin und Farbstoffe

Füllstoff

Füllstoffe sind unlösliche Zusatzstoffe, die, in hohem Gehalt zum Grundmaterial (der Matrix) zugegeben, u. a.

Sehen Linoxin und Füllstoff

Fettsäuren

veresterte Glycerin erkennbar. Fettsäuren sind aliphatische Monocarbonsäuren mit zumeist unverzweigter Kohlenstoffkette, die entweder gesättigt oder ungesättigt sind.

Sehen Linoxin und Fettsäuren

Frederick Walton

Frederick Walton (1834–1928) Frederick Edward Walton (getauft 19. Mai 1834 in Sowerby Bridge bei Halifax, Yorkshire; † 16. Mai 1928 in Nizza) war ein englischer Unternehmer und Erfinder des Linoleums sowie des Linkrusta.

Sehen Linoxin und Frederick Walton

Gemisch

Unter einem Gemisch (Stoffgemisch) versteht man eine Substanz, die aus mindestens zwei Reinstoffen besteht.

Sehen Linoxin und Gemisch

Glycerin

Glycerin (von griech. γλυκερός glykerós „süß“, auch Glycerol oder Glyzerin) ist der Trivialname und die gebräuchliche Bezeichnung von Propan-1,2,3-triol.

Sehen Linoxin und Glycerin

Holzmehl

Abtransport von Sägemehl in einem Sägewerk Holzmehl (oder „Sägescharten“ in Österreich) fällt überwiegend als Schleifstaub beim Schleifen von Holz an.

Sehen Linoxin und Holzmehl

Infrarotspektroskopie

Infrarotspektroskopie, kurz IR-Spektroskopie und bis in die 1960er-Jahre Ultrarotspektroskopie genannt, ist ein physikalisches Analyseverfahren, das mit infraroter Strahlung (Wellenlänge: 800 nm bis 1 mm) arbeitet.

Sehen Linoxin und Infrarotspektroskopie

Jute

Jute (ehemals) ist eine einjährige Pflanze (Kraut, Strauch).

Sehen Linoxin und Jute

Kolophonium

Kolophonium in Stücken Kolophonium, genannt auch Geigenharz, ist ein gelbes bis braunschwarzes, durch Destillation aus Baumharz gewonnenes Produkt mit muscheligem Bruch und Glasglanz.

Sehen Linoxin und Kolophonium

Kork

Halb geschälte Korkeiche Schälung von Korkrinde in Aracena, Südspanien Als Kork (auch Phellem, von phellós „Korkeiche, Kork“) wird die äußerste Gewebeschicht der Periderm bezeichnet.

Sehen Linoxin und Kork

Leinöl

Blühendes Leinfeld Alkenylreste (über 90 %) mit einer meist ungeraden Anzahl von Kohlenstoffatomen. Leinöl ist wie andere Öle ein Gemisch von Triestern des Glycerins. Leinöl (Leinsamenöl) ist ein Pflanzenöl, das aus Leinsamen, den reifen Samen des Gemeinen Leins, gewonnen wird.

Sehen Linoxin und Leinöl

Leinölfarbe

Reine Leinölfarbe wird hergestellt aus kalt gepresstem, entschleimtem, sterilisiertem und „gekochtem“ Leinöl, das mit getrockneten und gemahlenen Erdfarben oder Pigmenten verrieben wird. Leinölfarben sind Ölfarben, die im Handwerk zur Konservierung und farblichen Gestaltung von Holz und Eisen und in der Kunst für die Leinwand- und Tafelmalerei verwendet werden.

Sehen Linoxin und Leinölfarbe

Leinölfirnis

Leinölfirnis ist ein Anstrichmittel aus Leinöl, dem Sikkative zugesetzt werden, damit es schneller trocknet als unbehandeltes Leinöl.

Sehen Linoxin und Leinölfirnis

Linkrusta

Lincrusta-Tapete mit floralem Jugendstil-Dekor von 1901 in einer Apotheke in Stuttgart. Linkrusta oder Lincrusta ist ein Kunstwort aus den beiden lateinischen Wortbestandteilen linum ‚Leinen‘ und crusta ‚harte Schale‘.

Sehen Linoxin und Linkrusta

Linoleum

Moderne Farbkollektion und Rückseite von Linoleum Produktpräsentation der ''Linoleum AB Forshaga'' 1923 Linoleum (Deutschland:; Österreich und Schweiz:; Englisch) ist ein von dem englischen Chemiker Frederick Walton 1860 entwickelter faserverstärkter Bodenbelag, der im Wesentlichen aus Leinöl, Korkmehl und Jutegewebe besteht.

Sehen Linoxin und Linoleum

Linolsäure

Linolsäure, wissenschaftlich (cis,cis)-Octadeca-9,12-diensäure, ist eine zweifach ungesättigte Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen (18:2).

Sehen Linoxin und Linolsäure

Malmittel

Malmittel sind Bindemittel und andere Hilfsstoffe, die bei der Verarbeitung von Öl- und Acrylfarben verwendet werden.

Sehen Linoxin und Malmittel

Naturkautschuk

Kautschukplantage in Malaysia Kautschukplantage in Kerala (Indien) Kautschukgewinnung Naturkautschuk, früher einfach Kautschuk genannt, auch als Gummi elasticum oder Resina elastica bezeichnet, ist ein gummiartiger Stoff im Milchsaft (Latex) vieler verschiedener Kautschukpflanzen.

Sehen Linoxin und Naturkautschuk

Oxidation

Oxidiertes (verrostetes) Eisen Die Oxidation (auch Oxydation) ist eine chemische Reaktion, bei der ein Ion oder ein Atom (als solches oder als Bestandteil eines Moleküls) ein oder mehrere Elektronen abgibt und dadurch seinen Oxidationszustand erhöht.

Sehen Linoxin und Oxidation

Pigmente

Türkis Das Mineralpigment Ultramarin Mennige Chromgelb, Bleichromat Pigmente (lateinisch pigmentum für „Farbe“, „Schminke“) sind Farbmittel, also farbgebende Substanzen.

Sehen Linoxin und Pigmente

Polymer

Ein Polymer (von, polý ‚viel‘ und μέρος, méros ‚Teil‘) ist ein chemischer Stoff, der aus Makromolekülen besteht.

Sehen Linoxin und Polymer

Polymerisation

Polymerisation (auch Polymerbildungsreaktion, nach IUPAC Polymerization genannt) ist eine allgemeine Sammelbezeichnung für Synthesereaktionen, die gleichartige oder unterschiedliche Monomere in Polymere überführen.

Sehen Linoxin und Polymerisation

Radikal (Chemie)

Als Radikale bezeichnet man in der Chemie Atome oder Moleküle mit mindestens einem ungepaarten Valenzelektron.

Sehen Linoxin und Radikal (Chemie)

Sauerstoff

Sauerstoff (historisch auch Oxygenium, kurz Oxygen, genannt; gebildet aus „scharf, spitz, sauer“ und -gen, zusammen „Säureerzeuger, Säurebildner“) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol O.

Sehen Linoxin und Sauerstoff

Sikkativ

Sikkative (von ‚trocken‘) sind Stoffe, die ölhaltigen Farben, Lacken, Halböl und Leinölfirnis zugesetzt werden, um ihr Härten oder Festwerden, meist fälschlich als Trocknung bezeichnet, zu beschleunigen.

Sehen Linoxin und Sikkativ

Ungesättigte Verbindungen

essentiellen Fettsäureresten (d. h. ungesättigte Fettsäurereste) als Fette.Siegfried Hauptmann: ''Organische Chemie'', 2. durchgesehene Auflage, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1985, ISBN 3-342-00280-8, S. 653–654. Als Ungesättigte Verbindungen bezeichnet man organisch-chemische Verbindungen, deren Molekülstruktur eine oder mehrere Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppel- oder Dreifachbindungen enthält.

Sehen Linoxin und Ungesättigte Verbindungen

Verdickungsmittel

Verdickungsmittel (auch Dickungsmittel oder Bindemittel) werden Lösungen – vorzugsweise wässrigen – zugesetzt, um ihre Viskosität zu erhöhen.

Sehen Linoxin und Verdickungsmittel

Verseifung

Unter Verseifung (lat. Saponifikation) versteht man im engeren Sinn die Hydrolyse eines Esters durch die wässrige Lösung eines Hydroxids, wie z. B.

Sehen Linoxin und Verseifung

Auch bekannt als Linoxyn.