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Deckeldusche

Index Deckeldusche

Die Deckeldusche ist eine Vorrichtung in Kernkraftwerken, die im Falle der Minderung des Wasser-Volumenstroms im primären Kühlkreislauf (zum Beispiel während des Herunterfahrens des Reaktors) den Deckel des Druckbehälters kühlt.

Inhaltsverzeichnis

  1. 8 Beziehungen: Druckbehälter, Kühlmittelverluststörfall, Kernkraftwerk, Kernkraftwerk Brunsbüttel, Nachzerfallswärme, Radiolyse, Reaktorsicherheit, Sicherheitsbehälter.

Druckbehälter

Genieteter Druckbehälter mit Inspektionsöffnung und Armaturen Druckluftspeicher (Windkessel) einer Kleinzeche Reaktordruckbehälter im Kernkraftwerk Shippingport 1956 Druckbehälter sind geschlossene Behälter, deren Druck im Inneren über dem Umgebungsdruck liegt.

Sehen Deckeldusche und Druckbehälter

Kühlmittelverluststörfall

Als Kühlmittelverluststörfall (LOCA) wird in der Kerntechnik ein Störfall bezeichnet, der zum Austreten von Kühlmittel aus dem Kühlkreislauf des Kernreaktors führt.

Sehen Deckeldusche und Kühlmittelverluststörfall

Kernkraftwerk

Kernkraftwerk Leibstadt. Der Kernreaktor befindet sich unter der Kuppel links. Rechts befindet sich der Kühlturm. Ein Kernkraftwerk (KKW), auch Atomkraftwerk (AKW), ist ein Wärmekraftwerk zur Gewinnung elektrischer Energie aus Kernenergie durch kontrollierte Kernspaltung (Fission).

Sehen Deckeldusche und Kernkraftwerk

Kernkraftwerk Brunsbüttel

Das stillgelegte Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB) in Brunsbüttel, Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein liegt an der Mündung der Elbe in die Nordsee etwa 75 km nordwestlich von Hamburg.

Sehen Deckeldusche und Kernkraftwerk Brunsbüttel

Nachzerfallswärme

Nachzerfallswärme als Anteil der Nennleistung berechnet nach zwei verschiedenen Modellen: Retran mit pauschaler Berücksichtigung eines vorherigen Betriebs und Todreas unter Annahme von 2 Jahren Betrieb vor Abschaltung. Mit Nachzerfallswärme – manchmal auch einfach Nachwärme – bezeichnet man in der Kernreaktor-Technik die Zerfallswärmeleistung, die nach dem Beenden der Kernspaltungsreaktion in den Brennelementen noch neu entsteht.

Sehen Deckeldusche und Nachzerfallswärme

Radiolyse

Unter Radiolyse versteht man die Spaltung chemischer Bindungen unter Einwirkung ionisierender Strahlung, wobei hauptsächlich Radikale oder Ionen entstehen.

Sehen Deckeldusche und Radiolyse

Reaktorsicherheit

Sicherheit von Kernkraftwerken soll Mensch und Umwelt vor den schädlichen Auswirkungen ionisierender Strahlung schützen, die von Anlagen zur nuklearen Energieerzeugung ausgehen.

Sehen Deckeldusche und Reaktorsicherheit

Sicherheitsbehälter

Containment während des Baus Als Sicherheitsbehälter, Reaktorsicherheitsbehälter oder auch Containment, früher auch Sicherheitshülle wird die technisch gasdichte und druckfeste Umhüllung um einen Kernreaktor und dessen Kreislauf- und Nebenanlagen bezeichnet, damit – auch nach einem Störfall – keine radioaktiven Stoffe unkontrolliert in die Atmosphäre und Umgebung entweichen können.

Sehen Deckeldusche und Sicherheitsbehälter