Inhaltsverzeichnis
4 Beziehungen: Adlerpult, Ambo, Atzmann (Lesepult), Pluteus (Lesepult).
Adlerpult
Adlerpult in St. Lambertus (Erkelenz), um 1450 Adlerpult in der Maxkirche in Düsseldorf, um 1450 Das Adlerpult war im Mittelalter eine bevorzugte Variante des Lesepultes im Altarraum christlicher Gotteshäuser.
Sehen Lesepult und Adlerpult
Ambo
Kanzelförmiger Ambo aus dem 6. Jh. in Sant’Apollinare Nuovo, Ravenna Der Ambo (auch Ambon; Plural Ambos bzw. Ambonen; von zu de; lateinische Entsprechungen sind gradus und mittellateinisch lectorinum, lectorium und lectrinum) ist in orthodoxen, katholischen und lutherischen Kirchen der erhöhte Ort, von dem aus der Lektor, Diakon oder Priester die biblischen Lesungen oder das Evangelium vorträgt.
Sehen Lesepult und Ambo
Atzmann (Lesepult)
Rüdesheim-Aulhausen St. Kilian in Korbach Ein Atzmann ist eine am Mittelrhein nachweisbare Bezeichnung für eine Pultträgerfigur in Form eines Diakons oder Subdiakons in liturgischen Gewändern, die auf einer Pultplatte in den Händen symbolisch ein Buch zum Gebet oder Gesang reicht.
Sehen Lesepult und Atzmann (Lesepult)
Pluteus (Lesepult)
Bibliotheca Laurenziana, Florenz (16. Jahrhundert); an der Seite der Bänke befinden sich bewegliche Tafeln mit handschriftlichen Bücherverzeichnissen. Als Pluteus (lateinisch, Plural plutei), auch: pluteus grammaticalis, wird das Lesepult bezeichnet, das in den Bibliotheken der Klöster und in den ersten öffentlichen Leseräumen seit dem späten Mittelalter sowohl die Aufbewahrung als auch die Benutzung der gesammelten Handschriften und der frühen gedruckten Bücher erlaubte.

