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Metonymie

Index Metonymie

Die Metonymie (von altgriechisch μετωνυμία metonymía „Vertauschung des Namens, das Setzen eines Wortes für das andere“; im Lateinischen als Fremdwort metonymia bzw. rein lateinisch immutatio, denominatio oder transnominatio) ist eine rhetorische Stilfigur, bei der ein sprachlicher Ausdruck nicht in seiner eigentlichen wörtlichen Bedeutung, sondern in einem nichtwörtlichen, übertragenen Sinn gebraucht wird: Zwischen der wörtlich und im übertragenen Sinn bezeichneten Sache besteht dann eine Beziehung der Kontiguität, das heißt der Nachbarschaft oder realen sachlichen Zusammengehörigkeit (proximitas).

32 Beziehungen: Alkuin, Altgriechische Sprache, Bedeutungswandel, Bildende Kunst, David E. Wellbery, Erbwort, Etymologiae, Europäische Union, Fremdwort, Hannibal, Harald Weinrich, Heinrich Lausberg, Hypallage, Isidor von Sevilla, Johann Georg Sulzer, Karl Ernst Georges, Kontiguität (Linguistik), Latein, Lexikalische Semantik, Literalsinn, Markus Egg (Anglist), Metapher, Metaphorik.de, Onomasiologie, Pars pro toto, Quintilian, Rhetorik, Rhetorisches Stilmittel, Synekdoche, Totum pro parte, Tropus (Rhetorik), Wilhelm Pape.

Alkuin

Heiligen Martin, Erzbischof von Tours, (rechts) sein Werk ''De laudibus sanctae crucis''. Darstellung in einem Manuskript aus Fulda um 830/40 (Wien, ÖNB cod. 652, fol. 2v) Kunsthistorischen Museums, Wien Alkuin (angelsächsisch Ealhwine, auch Alhwin, Alchoin, inschriftlich ALCHVVINVS, latinisiert Albinus mit Beinamen Flaccus; * 735 in der Nähe von York in Northumbria; † 19. Mai 804 in Tours?) war ein frühmittelalterlicher Gelehrter und der wichtigste Berater Karls des Großen.

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Altgriechische Sprache

Altgriechisch (Eigenbezeichnung: ἡ Ἑλληνικὴ γλῶσσα, hē Hellēnikḗ glṓssa, „die griechische Sprache“) ist die antike Sprachstufe der griechischen Sprache, einer indogermanischen Sprache im östlichen Mittelmeerraum, die einen eigenen Zweig dieser Sprachfamilie darstellt, möglicherweise über eine balkanindogermanische Zwischenstufe.

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Bedeutungswandel

Bedeutungswandel ist neben Wortbildung und Entlehnung eines der drei Hauptverfahren des Bezeichnungswandels, des Gegenstands der Historischen Onomasiologie.

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Bildende Kunst

Allegorie der Malerei'', 1666–1667 Dǒng Qíchāng (1555–1636) Der Begriff bildende Kunst hat sich seit dem frühen 19.

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David E. Wellbery

David E. Wellbery (* 17. Januar 1947) ist Professor für deutsche Literatur an der University of Chicago.

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Erbwort

Erbwort ist die Bezeichnung für ein Wort, das sich aus einem schon in vorigen Sprachstufen einer Sprache enthaltenen Wort entwickelt hat.

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Etymologiae

Die Etymologiae (sive origines) sind eine Enzyklopädie von Isidor von Sevilla (ca. 560 bis 636).

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Europäische Union

Die Europäische Union (EU) ist ein Verbund von derzeit 28 Mitgliedstaaten.

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Fremdwort

Fremdwörter sind Wörter, die entweder aus altsprachlichen („fremden“) Wortelementen (bes. Griechisch und Latein) „bei Bedarf neu gebildet“, aus antiken Schriftquellen entlehnt oder im Zuge des Sprachkontakts vor kurzer Zeit aus anderen (lebenden) Sprachen übernommen wurden, sodass sie der Zielsprache hinsichtlich Lautstand, Betonung, Flexion, Wortbildung oder Schreibung wenig angepasst sind und im Gegensatz zu einem integrierteren Lehnwort als „fremd“ empfunden werden.

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Hannibal

Antike Münze vorgeblich mit dem Abbild Hannibals (in Gestalt des punischen Gotts Melkart, der Herakles entspricht)Patrycja Matusiak: ''Obraz Hannibala w literaturze antycznej''. Dissertation an der Schlesischen Universität Kattowitz, Katowice 2009. S. 122Vgl. http://hannibal-barca-carthage.blogspot.de/2012/02/portraits-of-hannibal.html ''Portraits of Hannibal''. Am 15. Februar 2012 auf hannibal-barca-carthage.blogspot.de, abgerufen am 7. März 2017 Hannibal Barkas (punisch: 12px12px12px 12px12px12px12px12px ḥnbʿl brq; der erste Teil des Namens, der eigentliche Personenname, bedeutet wörtlich „Baal ist gnädig“, der zweite Teil, „Blitz“, ist ein Beiname, den schon Hannibals Vater trug; * um 247 v. Chr. in Karthago; † 183 v. Chr. in Bithynien) war ein karthagischer Stratege und Heerführer, der als einer der größten Feldherren der Antike gilt.

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Harald Weinrich

Harald Weinrich (* 24. September 1927 in Wismar) ist ein deutscher Romanist, Germanist, Linguist und Literaturwissenschaftler.

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Heinrich Lausberg

Heinrich Lausberg (* 12. Oktober 1912 in Aachen; † 11. April 1992 in Münster) war ein deutscher Romanist und Rhetoriker.

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Hypallage

Die Hypallage (von griechisch ὑπαλλαγή „Verwechselung“) oder Enallage (von griechisch ἐναλλαγή „Vertauschung“) ist eine rhetorische Figur, die darin besteht, dass die grammatische Beziehung eines Wortes zu einem anderen Wort führt als die inhaltliche, semantische Beziehung.

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Isidor von Sevilla

Etymologiae'': Bischof Braulio und Isidor von Sevilla, Buchmalerei des 10. Jahrhunderts, Kloster Einsiedeln Isidor von Sevilla (lateinisch Isidorus Hispalensis; * um 560 in Carthago Nova (Cartagena), Spanien; † 4. April 636 in Sevilla) war Nachfolger seines Bruders Leander im Amt des Bischofs von Sevilla.

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Johann Georg Sulzer

Johann Georg Sulzer, Gemälde von Anton Graff, 1774, Gleimhaus Halberstadt. Johann Georg Sulzer (* 16. Oktober 1720 in Winterthur; † 27. Februar 1779 in Berlin) war ein Schweizer Theologe und Philosoph der Aufklärung.

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Karl Ernst Georges

Karl Ernst Georges. Karl Ernst Georges (* 26. Dezember 1806 in Gotha; † 25. August 1895 ebenda) war ein deutscher Altphilologe, Lehrer und Lexikograf.

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Kontiguität (Linguistik)

Kontiguität („angrenzend“) bezeichnet in der Semantik eine textkonstituierende Relation zwischen Lexemen, die der gleichen semantischen Ebene angehören.

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Latein

Die lateinische Sprache (lateinisch lingua Latina), kurz Latein, ist eine indogermanische Sprache, die ursprünglich von den Latinern, den Bewohnern von Latium mit Rom als Zentrum, gesprochen wurde.

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Lexikalische Semantik

Die lexikalische Semantik (auch Wortsemantik) ist ein Teilbereich der Linguistik.

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Literalsinn

Der Literalsinn (von littera „Buchstabe“) bezeichnet den einfachen bzw.

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Markus Egg (Anglist)

Markus Egg (* 25. Dezember 1963 in Erlangen) ist ein deutscher Linguist.

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Metapher

Mimose wird metaphorisch für einen sehr empfindlichen und übersensiblen (oder sich von einer Krankheit erholenden) Menschen verwendet. Illustration ''Sensitive'' (Mimose) aus ''Fleurs Animées'' (Beseelte Blumen) des französischen Künstlers Grandville Eine Metapher (metaphorá für „Übertragung“) ist ein „(besonders als Stilmittel gebrauchter) sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Wort (eine Wortgruppe) aus seinem eigentlichen Bedeutungszusammenhang in einen anderen übertragen wird, ohne dass ein direkter Vergleich die Beziehung zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem verdeutlicht“.

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Metaphorik.de

metaphorik.de ist eine sprachwissenschaftliche Zeitschrift, in der Forschungsbeiträge zur Metapher und zur Metonymie sowie deren Gebrauch in Sprache, Literatur und Medien erscheinen.

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Onomasiologie

Die Onomasiologie (von ‚benennen‘ zu onoma ‚Name‘) oder Bezeichnungslehre ist ein Teilgebiet der Semantik und untersucht, mit welchen sprachlichen Ausdrücken eine bestimmte Sache bezeichnet wird.

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Pars pro toto

Pars pro toto (lateinisch) bedeutet übersetzt: Ein Teil für das Ganze.

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Quintilian

Quintilians ''Institutio oratoria'' in der Handschrift Florenz, Biblioteca Medicea Laurenziana, Plut. 46.12, fol. 1r, aus dem Jahr 1476 Quintilians ''Institutio oratoria'' in der Handschrift Rom, Biblioteca Apostolica Vaticana, Vaticanus Palatinus lat. 1556, fol. 1r (15. Jahrhundert) Büste Quintilians im Ulmer Münster, um 1470 Idealisierte Darstellung von Quintilian beim Lehren der Redekunst (Kupferstich, 1720) Quintilian (mit vollem Namen Marcus Fabius Quintilianus; * um 35 in Calagurris; † um 96) war ein römischer Lehrer der Rhetorik.

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Rhetorik

freien Künste (Darstellung aus den Mantegna Tarocchi, Norditalien um 1470) Rhetorik (altgriechisch ῥητορική (τέχνη) rhētorikḗ (téchnē) „die Redekunst“), deutsch Redekunst, ist die Kunst der Rede.

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Rhetorisches Stilmittel

Ein rhetorisches Stilmittel, auch als rhetorische Figur oder Stilfigur bezeichnet, ist.

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Synekdoche

Eine Synekdoche ist eine rhetorische Figur aus der Gruppe der Tropen.

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Totum pro parte

Totum pro parte (Latein) bedeutet in das Deutsche übersetzt: ‚Das Ganze (steht) für einen Teil‘.

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Tropus (Rhetorik)

Der Tropus (auch die Trope, Plural Tropen) ist in der Rhetorik ein Überbegriff für bestimmte Klassen rhetorischer Figuren (sprachlicher Stilmittel).

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Wilhelm Pape

Johann Georg Wilhelm Pape (* 3. Januar 1807 in Berlin; † 23. Februar 1854 ebenda) war ein deutscher klassischer Philologe und Lexikograf.

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Leitet hier um:

Metonym, Metonymisch.

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