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Diathese (Linguistik)

Index Diathese (Linguistik)

Die Diathese (griechisch διάθεσις diáthesis „Aufstellung, Zustand“, auch Handlungsrichtung) ist eine Kategorie des Verbs in der Sprachwissenschaft.

40 Beziehungen: Agens (Linguistik), Aktiv und Passiv im Deutschen, Altgriechische Sprache, Antipassiv, Applikativ, Argument (Linguistik), Deponens, Deutsche Sprache, Ergativsprache, Finite Verbform, Flexion, Griechische Sprache, Hilfsverb, Indogermanische Sprachen, Indogermanische Ursprache, Kausativ, Latein, Lateinische Grammatik, Medium (Grammatik), Morphologie (Linguistik), Neugriechische Sprache, Objekt (Grammatik), Obliquus (Kasus), Passiv in der spanischen Sprache, Patiens, Reflexives Verb, Semantik, Semantische Rolle, Sprachtypologie, Sprachwandel, Sprachwissenschaft, Subjekt (Grammatik), Synchronie, Syntaktische Funktion, Thema-Rhema-Gliederung, Transitivität (Grammatik), Valenz (Linguistik), Valenzalternation, Verb, Vollverb.

Agens (Linguistik)

Das Agens (lat. agere „handeln“) bezeichnet in der Linguistik die semantische Rolle desjenigen Aktanten eines Satzes, der über die vom Verb des Satzes ausgedrückte Handlung Kontrolle ausübt bzw.

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Aktiv und Passiv im Deutschen

Aktiv (Tätigkeitsform) und Passiv (Leideform) sind die beiden Genera verbi in der Grammatik des Deutschen.

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Altgriechische Sprache

Altgriechisch (Eigenbezeichnung: ἡ Ἑλληνικὴ γλῶσσα, hē Hellēnikḗ glṓssa, „die griechische Sprache“) ist die antike Sprachstufe der griechischen Sprache, einer indogermanischen Sprache im östlichen Mittelmeerraum, die einen eigenen Zweig dieser Sprachfamilie darstellt, möglicherweise über eine balkanindogermanische Zwischenstufe.

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Antipassiv

Das Antipassiv ist eine Form der Diathese, gehört also zur Verbmorphologie.

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Applikativ

Der Applikativ (von lat. applicātum (angefügt)) ist die abgeleitete Form eines Verbs, die im Vergleich zum nicht-applikativen Verb einen zusätzlichen nicht selbst agierenden Handlungsteilnehmer besitzt.

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Argument (Linguistik)

Als Argument bezeichnet man in der Linguistik das Gegenstück zu einem Prädikat, wobei beide Begriffe sowohl eine logische als auch eine grammatische Bedeutung haben.

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Deponens

Ein Deponens (Pl. Deponentia, Deponentien oder Deponenzien; vom lat. dēpōnere ‚ablegen, weglegen‘) ist ein Verb, das nur in Passivformen existiert, dabei aber aktive Bedeutung hat.

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Deutsche Sprache

Die deutsche Sprache bzw.

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Ergativsprache

Ergativität (zu Lateinisch erga ‚gegen‘) bedeutet in der Sprachwissenschaft, dass das Agens-Argument (der Handelnde, das „Subjekt“) je nach Konstellation unterschiedlich (gegenläufig) markiert wird.

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Finite Verbform

Als finite Verbform (Gegenbegriff: Infinite Verbform) bezeichnet man Wortformen eines Verbs, die bestimmte grammatische Merkmale ausdrücken und dies mit besonderen syntaktischen Eigenschaften verbinden; im Deutschen besteht die wichtigste Besonderheit finiter Verbformen darin, dass nur sie ein Nominativsubjekt bei sich haben können.

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Flexion

In der Grammatik bezeichnet Flexion (lateinisch flexio „Biegung“) die Änderung der Gestalt eines Wortes (eines Lexems) zum Ausdruck seiner grammatischen Merkmale bzw.

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Griechische Sprache

Die griechische Sprache (bzw. att. ἑλληνικὴ γλῶττα hellēnikḕ glṓtta) ist eine indogermanische Sprache mit einer Schrifttradition, die sich über einen Zeitraum von 3400 Jahren erstreckt.

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Hilfsverb

Als Hilfsverb (auch Auxiliarverb, Auxiliare, Auxiliar, Hilfszeitwort, Hilfswort) bezeichnet man in der Sprachwissenschaft bestimmte Verben, deren Funktion darin liegt, in Kombination mit einem Vollverb bestimmte grammatische Merkmale auszudrücken, z. B.

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Indogermanische Sprachen

Die indogermanischen oder indoeuropäischen Sprachen bilden die heute sprecherreichste Sprachfamilie der Welt mit etwa drei Milliarden Muttersprachlern.

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Indogermanische Ursprache

Die indogermanische Ursprache (oder: indogermanische Grundsprache bzw. Urindogermanisch) ist die nicht belegte, aber durch sprachwissenschaftliche Methoden erschlossene gemeinsame Vorläuferin der indogermanischen Sprachen.

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Kausativ

Als Kausativ (Veranlassungswort) wird in der Sprachwissenschaft eine Form der Diathese bezeichnet.

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Latein

Die lateinische Sprache (lateinisch lingua Latina), kurz Latein, ist eine indogermanische Sprache, die ursprünglich von den Latinern, den Bewohnern von Latium mit Rom als Zentrum, gesprochen wurde.

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Lateinische Grammatik

Die lateinische Grammatik behandelt in systematischer Form die Eigenschaften der lateinischen Sprache.

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Medium (Grammatik)

Das Medium auch Mediopassiv ist ein altes indogermanisches Genus Verbi (auch Diathese), zwischen Aktiv und Passiv. Es drückt aus, dass eine Handlung sich auf den Handelnden unmittelbar auswirkt.

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Morphologie (Linguistik)

Die Morphologie (von morphé ‚Gestalt‘, ‚Form‘, und λόγος lógos ‚Wort‘, ‚Lehre‘, ‚Vernunft‘), auch: Morphematik oder Morphemik, ist eine linguistische Teildisziplin, deren Untersuchungsobjekt das Wort als größte und das Morphem als kleinste Einheit ist.

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Neugriechische Sprache

Neugriechisch (neugriechisch Νέα Ελληνικά Néa Elliniká), die heutige Sprache der Griechen, ist die Amtssprache Griechenlands (ca. 10,5 Millionen Muttersprachler) und Zyperns (ca. 0,7 Mio.) und somit eine der 24 Amtssprachen der Europäischen Union.

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Objekt (Grammatik)

Ein Objekt (traditionell auch Satzergänzung genannt) ist in der Grammatik eine Ergänzung, die vom Prädikat gefordert wird und diesem (normalerweise) näher steht als das Subjekt.

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Obliquus (Kasus)

Als Obliquus (eigentlich lat.: casus obliquus „schiefer Kasus“, „schiefer Fall“) wird in der griechischen Grammatiktradition der Stoa jeder Kasus bezeichnet, der üblicherweise nicht in der Subjekt-Position eines Satzes auftritt.

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Passiv in der spanischen Sprache

Das Passiv oder Leideform, voz pasiva, ist eine der Diathesen.

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Patiens

Patiens (von lateinisch pati „leiden“) bezeichnet in der Linguistik die semantische Rolle, die nicht aktiv handelt, sondern etwas erleidet.

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Reflexives Verb

Ein reflexives Verb drückt die Tätigkeit eines Subjektes (Sprechers) aus, die sich auf es (ihn) selbst bezieht.

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Semantik

Semantik (von), auch Bedeutungslehre, nennt man die Theorie oder Wissenschaft von der Bedeutung der Zeichen.

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Semantische Rolle

Semantische Rollen – auch thematische Rollen genannt – sind ein Konzept der Linguistik, mit dem die Bedeutungseigenschaften erfasst werden sollen, die den Ergänzungen eines Prädikats dadurch zukommen, dass sie in Verbindung mit diesem Prädikat interpretiert werden.

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Sprachtypologie

Die Sprachtypologie ist ein Forschungsfeld der Linguistik, das sich mit dem Vergleich und der Klassifikation von Sprachen anhand struktureller Eigenschaften befasst.

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Sprachwandel

Sprachwandel oder Sprachdynamik bezeichnet die Veränderung oder Entwicklung einer Sprache und wird in der historischen Linguistik und der Soziolinguistik erforscht.

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Sprachwissenschaft

Sprachwissenschaft, auch Linguistik (‚Sprache‘, ‚Zunge‘), ist eine Wissenschaft, die in verschiedenen Herangehensweisen die menschliche Sprache untersucht.

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Subjekt (Grammatik)

Subjekt bezeichnet in der Sprachwissenschaft eine grammatische Funktion eines Satzteils für den Gesamtsatz.

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Synchronie

Synchronie (syn „zusammen mit“ und χρόνος chronos „Zeit“) ist in der Sprachwissenschaft die Bezeichnung für eine Methode der Sprachbetrachtung, die sich strikt auf die Analyse der zu einer bestimmten Zeit bestehenden Erscheinungsformen beschränkt, also im Gegensatz zur diachronen Betrachtung, die mehrere Zeitebenen vergleicht.

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Syntaktische Funktion

Mit dem Oberbegriff syntaktische Funktion (auch: grammatische Funktion bzw. Relation) bezeichnet man in der Sprachwissenschaft Kategorien wie Subjekt, Objekt, Prädikat, Adverbial und Attribut.

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Thema-Rhema-Gliederung

Thema-Rhema-Gliederung (TRG) wird in der Linguistik die Gliederung einer Äußerung in schon Bekanntes (Thema) und neue Information (Rhema) genannt, also ob und wie in einer Äußerung ein Neuigkeitsaspekt versprachlicht wird.

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Transitivität (Grammatik)

Transitivität (von lat. trānsitiō, hinübergehen, Übergang, auch: zielend) ist eine grammatische Eigenschaft, die einem Verb oder insgesamt einer Konstruktion oder einem Satz zugeschrieben werden kann.

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Valenz (Linguistik)

Der Fachausdruck Valenz (Wertigkeit) bedeutet in der Sprachwissenschaft (Linguistik) die Eigenschaft eines Wortes, andere Wörter „an sich zu binden“, Ergänzungen zu „fordern“ oder „Leerstellen zu eröffnen und die Besetzung dieser Leerstellen zu regeln“.

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Valenzalternation

Unter Valenzalternation versteht man in der Syntax (Teilgebiet der Linguistik) die Beziehung zwischen zwei Verben (oder Verbformen) mit demselben Stamm, die eine unterschiedliche Valenz aufweisen.

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Verb

Verb ((zeitliches Wort) oder kurz verbum (Wort)), auch Verbum, Zeitwort oder Tätigkeitswort, ist ein fachsprachlicher Ausdruck der traditionellen Grammatik für eine Wortart, die eine Tätigkeit, ein Geschehen oder einen Zustand ausdrückt, und erfasst Wörter wie gehen, denken, segeln, schlendern und wandern.

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Vollverb

Ein Vollverb ist ein Verb (Tätigkeitswort), das den inhaltlichen Kern eines Satzes bildet und allein als Prädikat eines Satzes dienen kann.

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Leitet hier um:

Genus Verbi, Genus verbi, Handlungsrichtung.

AusgehendeEingehende
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