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Althochdeutsch

Index Althochdeutsch

Als Althochdeutsch (abgekürzt Ahd.) bezeichnet man die älteste schriftlich bezeugte Form der hochdeutschen Sprache in der Zeit etwa von 750 bis 1050 n. Chr.

99 Beziehungen: Ablaut, Abrogans, Affrikate, Akkusativ, Alemannische Dialekte, Altbairisch, Althochdeutsche Literatur, Althochdeutscher Isidor, Althochdeutscher Tatian, Altniederländisch, Altsächsische Sprache, Auslautverhärtung, Aussprache der deutschen Sprache, Benrath, Benrather Linie, Bibelübersetzung, Dativ, Düsseldorf, Deklination (Grammatik), Demonstrativpronomen, Dental, Deutsche Sprachgeschichte, Dialekt, Diphthong, Eberhard Gottlieb Graff, Eduard Sievers, Elias von Steinmeyer, Flexion, Futur, Genitiv, Genus, Germanische Sprachen, Hans Eggers (Sprachwissenschaftler), Höflichkeitsform, Hildebrandslied, Hochdeutsche Dialekte, Horst Dieter Schlosser, Indogermanische Sprachen, Indogermanische Ursprache, Ingo Reiffenstein, Instrumentalis, Kasus, Konsonant, Labialisierter stimmhafter velarer Approximant, Langobardische Sprache, Latein, Lateinisches Alphabet, Ludwig Eichinger, Ludwigslied, Makron, ..., Merseburger Zaubersprüche, Mitteldeutsche Dialekte, Mittelhochdeutsch, Mittelniederdeutsche Sprache, Morphem, Nasal (Phonetik), Niederdeutsche Sprache, Niederlande, Niederländische Sprache, Nominativ, Norddeutsches Tiefland, Notker III., Numerus, Oberdeutsche Dialekte, Oberitalien, Otfrid von Weißenburg, Paradigma, Perfekt, Person (Grammatik), Plural, Plusquamperfekt, Präteritopräsens, Präteritum, Primärumlaut, Rückumlaut, Reduplikation (Sprache), Rolf Bergmann, Rudolf Schützeichel, Runen, Sächsisches Taufgelöbnis, Südfränkische Dialekte, Schrift, Singular, Standardsprache, Stefan Sonderegger, Stimmhafter dentaler Frikativ, Straßburger Eide, Synthetischer Sprachbau, Vokalquantität, Voralthochdeutsch, Walther Mitzka, Würzburger Markbeschreibungen, Wessobrunner Gebet, Westgermanische Sprachen, Wilhelm Braune, Wurzelverb, Zirkumflex, Zweite Lautverschiebung, 11. Jahrhundert. Erweitern Sie Index (49 mehr) »

Ablaut

Ablaut (auch Apophonie) wird ein Wechsel des Vokals innerhalb etymologisch zusammengehöriger Wörter oder Wortteile in den indogermanischen Sprachen genannt.

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Abrogans

Erste Seite des St. Galler Codex Abrogans (Stiftsbibl., cod. 911) Überschrift: ''INCIPIUNT CLOSAS EX VETERE TESTAMENTO'' („Hier beginnen die Glossen aus dem Alten Testament“) Als Abrogans, genauer Abrogans deutsch, auch Codex Abrogans, wird ein lateinisch-althochdeutsches Glossar bezeichnet, dessen in der Stiftsbibliothek St. Gallen aufbewahrte Abschrift (Codex Sangallensis 911) als das älteste erhaltene Buch in deutscher Sprache gilt.

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Affrikate

Eine Affrikate (von „anreiben“; auch Affrikata, ein Affrikat; Pl.: Affrikaten, auch Affrikate; deutsch auch Verschlussreibelaut) ist die Bezeichnung für eine derart enge Verbindung eines Plosivs (Verschlusslaut) mit einem homorganen Frikativ (Reibelaut), dass die Plosion direkt in den Frikativ übergeht.

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Akkusativ

Der Akkusativ ist ein grammatikalischer Fall (lateinisch ‚Casus‘), in der traditionellen deutschen Grammatik wird er als 4.

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Alemannische Dialekte

Das traditionelle Verbreitungsgebiet westoberdeutscher (.

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Altbairisch

Altbairisch ist die Sprache der frühesten Texte aus althochdeutscher Zeit (8. Jahrhundert bis um 1050), die im damaligen Herzogtum Bayern sowie von aus diesem Gebiet stammenden Schreibern niedergeschrieben wurden.

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Althochdeutsche Literatur

Zur althochdeutschen Literatur werden alle Textzeugnisse gerechnet, die im hochdeutschen Sprachraum zwischen etwa 750 und 1050 entstanden.

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Althochdeutscher Isidor

Der Althochdeutsche Isidor ist eine Übersetzung lateinischer Schriften des Isidor von Sevilla in die althochdeutsche Sprache.

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Althochdeutscher Tatian

Der Althochdeutsche Tatian ist eine Übersetzung der Evangelienharmonie Tatians ins Althochdeutsche.

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Altniederländisch

Altniederländisch oder Altniederfränkisch ist der Vorläufer des Mittelniederländischen im frühen Mittelalter (ca. 600 bis 1150).

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Altsächsische Sprache

Die altsächsische Sprache oder altniederdeutsche Sprache umfasst die Sprache des alten Siedlungsgebietes der Sachsen und Angeln im altniederdeutschen Sprachraum von den Anfängen der schriftlichen Überlieferung bis ins frühe Mittelalter.

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Auslautverhärtung

Auslautverhärtung ist ein Fachbegriff aus der Sprachwissenschaft, im Speziellen aus der Phonetik und Phonologie, und bezeichnet den Vorgang, dass Geräuschkonsonanten (d. h. Plosive, Affrikaten und Frikative) am Ende einer Silbe (also in ihrem Auslaut) ihre Stimmhaftigkeit verlieren und stimmlos ausgesprochen werden.

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Aussprache der deutschen Sprache

Die Aussprache der deutschen Sprache bezeichnet die Phonetik und Phonologie der deutschen Standardsprache.

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Benrath

Marktplatz Jugendstilbebauung Rathaus Schloss Benrath von Norden mit Schlossweiher Benrath ist einer der südlichen Stadtteile Düsseldorfs und liegt am Rhein und an der Itter (Bachlauf aus dem Bergischen Land; entspringt bei Gräfrath).

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Benrather Linie

hochkant.

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Bibelübersetzung

hebräischen Text: „Wohl dem / der nicht wandelt im Rat der Gottlosen / noch tritt auf den Weg der Sünder / noch sitzt, da die Spötter sitzen / sondern hat Lust zum Gesetz des HERRN / und redet von seinem Gesetz Tag und Nacht!“ 2. Briefs des Apostels Paulus an die Korinther (Kap. 11,33 – 12,9). Eine Bibelübersetzung überträgt die Bibel aus deren antiken Sprachen – Hebräisch oder Aramäisch im Fall des Alten Testaments (Tanach), umgangssprachliches Griechisch (Koine) im Fall des christlichen Neuen Testaments – in eine andere Sprache.

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Dativ

Der Dativ gehört in der Grammatik zu den Kasus.

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Düsseldorf

Offizielles Logo der Landeshauptstadt Düsseldorf Düsseldorf, Stadtpanorama Düsseldorf, Blick nach Westen Düsseldorf am Rhein mit Altstadt und Hafen Rheinturm Düsseldorf: Beleuchtung zur 70-Jahr-Feier des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (Rheinkomet) ist die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens und der Behördensitz des Regierungsbezirks Düsseldorf.

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Deklination (Grammatik)

Die Deklination („beugen“) in der Grammatik einer Sprache beschreibt formal die Regeln, nach denen bestimmte Wortarten (vor allem Substantive, Pronomen, Adjektive und Artikel) gemäß den grammatischen Kategorien Kasus (Fall), Numerus (Zahl) und Genus (Geschlecht) ihre Form verändern.

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Demonstrativpronomen

Das Demonstrativpronomen oder kurz Demonstrativ (lat. pronomen demonstrativum) oder auch hinweisendes Fürwort ist eine Wortart, mit der der Sprecher auf einen Gesprächsgegenstand verweist.

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Dental

In der Phonetik beschreibt dental den Artikulationsort eines Lautes.

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Deutsche Sprachgeschichte

Die historische Entwicklung des deutschen Sprachraumes (700–1910) Die deutsche Sprachgeschichte geht bis ins frühe Mittelalter zurück, die Epoche, in der sie sich von anderen germanischen Sprachen trennte.

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Dialekt

Ein Dialekt (lateinisch dialectus und dialectos, diálektos „Gespräch/Diskussion, Redeweise, Dialekt/Mundart, Sprache“, von dialégesthai „mit jemandem reden“), auch als Mundart bezeichnet, ist eine lokale oder regionale Sprachvarietät.

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Diphthong

Ein Diphthong (von dis „zweimal“ und phthóngos „Laut“) ist ein Doppellaut aus zwei verschiedenen Vokalen innerhalb einer einzigen Silbe.

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Eberhard Gottlieb Graff

Eberhard Gottlieb Graff (* 10. März 1780 in Elbing; † 18. Oktober 1841 in Berlin) war Sprachforscher.

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Eduard Sievers

Eduard Sievers um 1900 Eduard Sievers (* 25. November 1850 in Lippoldsberg; † 30. März 1932 in Leipzig) war ein deutscher germanistischer Mediävist und Linguist (Junggrammatiker).

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Elias von Steinmeyer

Emil Elias Steinmeyer, seit 1909 Ritter von Steinmeyer (* 8. Februar 1848 in Nowawes; † 5. März 1922 in Erlangen) war ein deutscher germanistischer Mediävist (Altgermanist) und Altphilologe.

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Flexion

In der Grammatik bezeichnet Flexion (lateinisch flexio „Biegung“) die Änderung der Gestalt eines Wortes (eines Lexems) zum Ausdruck seiner grammatischen Merkmale bzw.

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Futur

Mit Futur (lat. tempus futurum „die zukünftige Zeit“) bezeichnet man grammatikalische Kategorien des Verbs, die (vor allem) zur Kennzeichnung von Zukünftigem verwendet werden.

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Genitiv

Der Genitiv (auch), seltener Genetiv, veraltet Genitivus, Genetivus, von, in der deutschen Schulgrammatik auch 2. Fall, Wes-Fall oder Wessen-Fall; veraltet Zeugefall, ist ein Kasus, und somit eine Deklinationsform, deren typischste Funktion die Markierung von Attributen ist (also von Substantiven, die von einem anderen Substantiv abhängen).

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Genus

Das Genus (Plural: Genera; von lateinisch genus „Art, Gattung, Geschlecht“, als grammatischer Fachausdruck in Anlehnung an), oder deutsch das grammatische Geschlecht, ist eine in vielen Sprachen vorkommende Klassifikation von Substantiven, denen jeweils ein Genus zugeordnet ist.

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Germanische Sprachen

Die germanischen Sprachen sind ein Zweig der indogermanischen Sprachfamilie.

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Hans Eggers (Sprachwissenschaftler)

Hans Eggers (* 9. Juli 1907 in Hamburg; † 31. Mai 1988 in Saarbrücken) war ein deutscher Sprachwissenschaftler.

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Höflichkeitsform

Höflichkeitsform, auch Honorifikum bzw.

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Hildebrandslied

Erstes Blatt des Hildebrandsliedes Das Hildebrandslied (Hl) ist eines der frühesten poetischen Textzeugnisse in deutscher Sprache aus dem 9. Jahrhundert.

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Hochdeutsche Dialekte

Die hochdeutschen Dialekte befinden sich südlich der Benrather Linie (vereinzelt wird auch die Uerdinger Linie zur Trennung genommen) und zerfallen wiederum in mittel- und oberdeutsche Subdialekte.

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Horst Dieter Schlosser

Horst Dieter Schlosser (* 2. Mai 1937 in Düsseldorf) ist ein deutscher germanistischer Mediävist und Linguist.

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Indogermanische Sprachen

Die indogermanischen oder indoeuropäischen Sprachen bilden die heute sprecherreichste Sprachfamilie der Welt mit etwa drei Milliarden Muttersprachlern.

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Indogermanische Ursprache

Die indogermanische Ursprache (oder: indogermanische Grundsprache bzw. Urindogermanisch) ist die nicht belegte, aber durch sprachwissenschaftliche Methoden erschlossene gemeinsame Vorläuferin der indogermanischen Sprachen.

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Ingo Reiffenstein

Ingo Reiffenstein (* 6. Juni 1928 in Salzburg) ist ein österreichischer Altgermanist, Mundart- und Namenforscher.

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Instrumentalis

Instrumentalis oder Instrumental – dt.

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Kasus

Der Kasus (Pl.: Kasus mit langem u) (auch: der Fall) ist eine grammatische Kategorie, das heißt eine Kategorie in der Flexion der nominalen Wortarten.

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Konsonant

Unter einem Konsonanten (v. lat. consonans.

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Labialisierter stimmhafter velarer Approximant

Der labialisierte stimmhafte velare Approximant ist die labialisierte Variante des stimmhaften velaren Approximanten und gilt als die „normale“ Aussprache dieses Halbvokals.

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Langobardische Sprache

Langobardisch ist eine ausgestorbene und nur als Trümmersprache erhaltene germanische Sprache, die von den Langobarden gesprochen wurde und bis spätestens 1000 n. Chr.

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Latein

Die lateinische Sprache (lateinisch lingua Latina), kurz Latein, ist eine indogermanische Sprache, die ursprünglich von den Latinern, den Bewohnern von Latium mit Rom als Zentrum, gesprochen wurde.

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Lateinisches Alphabet

Das lateinische Alphabet ist ursprünglich das zur Schreibung der lateinischen Sprache verwendete Alphabet; es wird in diesem Zusammenhang auch römisches Alphabet genannt.

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Ludwig Eichinger

Ludwig Maximilian Eichinger (* 21. Mai 1950 in Arnstorf) ist ein deutscher Sprachwissenschaftler, Direktor des Instituts für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim und Lehrstuhlinhaber für Germanistische Linguistik an der Universität Mannheim.

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Ludwigslied

Die ersten beiden Seiten des Ludwigslieds Das Ludwigslied (Rithmus teutonicus de piae memoriae Hluduico rege filio Hluduici aeque regis) ist ein althochdeutsches endreimendes Gedicht in rheinfränkischem Dialekt, das den Sieg des westfränkischen Königs Ludwig III. über die Normannen bei Saucourt-en-Vimeu (Schlacht bei Saucourt) in der Picardie am 3.

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Makron

Das Makron, auch Macron, Längestrich, Überstrich oder Querstrich genannt, ist ein diakritisches Zeichen zur Kennzeichnung einer besonderen Aussprache oder Betonung eines Vokals.

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Merseburger Zaubersprüche

Merseburg, Domstiftsbibliothek, Cod. 136, fol. 85r mit den Merseburger Zaubersprüchen im oberen Teil (Zeilen 1–12). Digital colorierter Scan eines Photodrucks aus dem 19. Jahrhundert (Verlag v. F. Enneccerus, Frankfurt am Main 1897), der nicht den heutigen Zustand des Originals wiedergibt. Als Merseburger Zaubersprüche (MZ) werden zwei althochdeutsche Sprüche aus heidnisch-germanischer Zeit zur Befreiung Gefangener und gegen Fußverrenkung bezeichnet, die nach dem Ort ihrer Auffindung in der Bibliothek des Domkapitels zu Merseburg benannt sind.

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Mitteldeutsche Dialekte

Mitteldeutsche Mundarten nach 1945 Das Mitteldeutsche (gelegentlich auch Zentraldeutsch) zählt zur Sprachfamilie des Hochdeutschen.

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Mittelhochdeutsch

Mittelhochdeutsch (Mhd.) bezeichnet im weiteren Sinn eine Sprachstufe der deutschen Sprache, nämlich sämtliche hochdeutsche Varietäten etwa zwischen 1050 und 1350 (das entspricht ungefähr dem Hochmittelalter).

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Mittelniederdeutsche Sprache

Die mittelniederdeutsche Sprache (Kürzel nach ISO 639-3 gml von englisch German Middle Low) ist ein Entwicklungsstadium des Niederdeutschen.

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Morphem

Morphem ist ein Fachausdruck der Linguistik für die kleinste Spracheinheit, die eine konstante Bedeutung oder grammatische Funktion hat.

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Nasal (Phonetik)

Ein Nasal (auch Nasallaut, deutsch Nasenlaut) ist ein nach seiner Artikulationsart benannter Konsonant.

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Niederdeutsche Sprache

Deutsche Dialekte) Als nieder- oder plattdeutsche Sprache wird eine hauptsächlich im Norden Deutschlands (vgl. Ostniederdeutsch und Westniederdeutsch) verbreitete westgermanische Sprache bezeichnet.

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Niederlande

Die Niederlande (im Deutschen Plural; und, Singular) sind eines der vier autonomen Länder des Königreiches der Niederlande.

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Niederländische Sprache

Die niederländische Sprache (Nederlandse taal), auch Niederländisch (Aussprache), ist eine niederfränkische Sprache.

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Nominativ

Nominativ (von ‚benennen‘) ist in der Grammatik die Bezeichnung für einen Kasus (Fall), der vor allem zur Kennzeichnung des Subjekts im Satz dient, für den es aber auch typisch ist, dass er in freier Verwendung eines Substantivs auftreten kann (d. h. unregiert), zum Beispiel im Deutschen in der Anrede.

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Norddeutsches Tiefland

Topographische Reliefkarte der Nordhälfte Deutschlands. Das Norddeutsche Tiefland in Grüntönen nimmt die Nordhälfte der Abbildung ein Als Norddeutsches Tiefland, weniger treffend auch Norddeutsche Tiefebene, bezeichnet man einen der Landschaftsgroßräume in Deutschland, der im Norden von den Küsten der Nord- und Ostsee und im Süden von der mitteleuropäischen Mittelgebirgsschwelle begrenzt wird und ist Teil des Mitteleuropäischen Tieflands.

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Notker III.

Notker Labeo, Fantasieporträt (Relief an der Tür der Stiftskirche St. Gallen) Notker III., genannt Notker Labeo, Notker Teutonicus oder Notker der Deutsche (* um 950 im Thurgau; † 29. Juni 1022 in St. Gallen), war Benediktiner­mönch und Leiter der Klosterschule in St. Gallen.

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Numerus

Der Numerus (Mehrzahl: Numeri; deutsch: Zahl, Anzahl) ist in der Grammatik eine Zählform zur Bestimmung von Mengenwertigkeiten, also zur Festlegung beziehungsweise Unterscheidung der Anzahl.

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Oberdeutsche Dialekte

Oberdeutsche Dialekte nach 1945 Das Oberdeutsche zählt zu den Großdialektgruppen des Hochdeutschen im Süden des deutschen Sprachraumes (Oberdeutschland).

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Oberitalien

Norditalien Oberitalien oder Norditalien (italienisch: Nord Italia, Alta Italia, Italia settentrionale oder Settentrione) ist der nördliche Teil von Italien, an den südlich Mittelitalien anschließt.

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Otfrid von Weißenburg

Reliefbild Otfrids von Weißenburg in Wissembourg Otfrid von Weißenburg (* um 790; † 875), seltener auch Otfried geschrieben, ist der erste namentlich bekannte althochdeutsche Dichter.

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Paradigma

Ein Paradigma (Plural Paradigmen oder Paradigmata) ist eine grundsätzliche Denkweise.

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Perfekt

Der Ausdruck Perfekt (‚völlig vergangene Zeit‘) ist ein grammatischer Terminus, der einen Aspekt oder ein Tempus eines Verbs bezeichnen kann.

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Person (Grammatik)

Die grammatische Kategorie der Person (grammatische Person) informiert darüber, "auf wen oder was Bezug genommen wird." Sie ist in allen Sprachen der Welt vertreten.

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Plural

Der Plural (‚Mehrzahl‘, abgeleitet von plures ‚mehrere‘; Abkürzung: Plur., Pl.) ist der grammatische Fachausdruck für Mehrzahl.

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Plusquamperfekt

Das Plusquamperfekt (aus lat. plus quam perfectum (tempus) „mehr als vollendet(e Zeit)“, Abkürzung: PQP), auch vollendete Vergangenheit, Vorvergangenheit, dritte Vergangenheit oder Präteritumperfekt genannt, ist in der Grammatik eine Tempus-Form des Verbs, die einen zeitlich vor einem Referenzpunkt in der Vergangenheit liegenden Vorgang oder Zustand bezeichnet.

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Präteritopräsens

Präteritopräsentia sind eine spezielle Gruppe von Verben in den germanischen Sprachen.

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Präteritum

Das Präteritum (lat. praeteritum „das Vorhergegangene“), oft auch erste Vergangenheit, unvollendete Vergangenheit oder Imperfekt genannt, – Seite beim Duden (Abgerufen am: 2. Juni 2013) – Seite beim Duden (Abgerufen am: 2. Juni 2013) – Seite beim Duden (Abgerufen am: 2. Juni 2013) ist eine Vergangenheitsform, die abgeschlossene Ereignisse beschreibt.

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Primärumlaut

Unter Primärumlaut versteht man in der Sprachwissenschaft eine in den altgermanischen Sprachen erfolgte Lautänderung.

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Rückumlaut

Rückumlaut bezeichnet ein Phänomen, bei dem ein bestimmter Vokal bei schwachen Verben im Präteritum nicht umgelautet auftritt.

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Reduplikation (Sprache)

Die Reduplikation ist ein morphologischer Prozess, bei dem Laute, Silben, Wörter oder Wortteile wiederholt werden, indem man einen bestimmten Teil bzw.

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Rolf Bergmann

Rolf Bergmann (* 2. August 1937 in Wuppertal) ist ein deutscher Linguist und germanistischer Mediävist.

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Rudolf Schützeichel

Rudolf Schützeichel (* 20. Mai 1927 in Rahms bei Neustadt (Wied); † 5. März 2016 in Münster) war ein deutscher germanistischer Mediävist.

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Runen

Südschweden), 9. Jahrhundert Runen auf dem Taufbecken von Burseryd Als Runen bezeichnet man die alten Schriftzeichen der Germanen.

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Sächsisches Taufgelöbnis

Handschriftenfaksimile Zur Gattung der religiösen Gebrauchstexte gehört das altsächsische Taufgelöbnis aus dem endenden 8.

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Südfränkische Dialekte

Das Südrheinfränkische (2) innerhalb des Oberdeutschen Süd-Rheinfränkisch oder Südfränkisch ist eine fränkische Dialektgruppe, die im Norden des Landes Baden-Württemberg (z. B. Karlsruhe, Heilbronn, Mosbach), in der Südostpfalz in Rheinland-Pfalz und im Outre-Forêt im nördlichen Elsass gesprochen wird.

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Schrift

Das Wort Schrift steht unter anderem für Zeichensysteme zur Bewahrung und Weitergabe von gesprochener oder anders kodierter Information.

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Singular

Der Singular (‚Einzahl‘, abgeleitet von singulus ‚einzeln‘; Abkürzungen Sing., Sg.) ist ein anderer Ausdruck für Einzahl.

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Standardsprache

Eine Standardsprache ist eine standardisierte Einzelsprache, also eine Sprache, die über mindestens eine Standardvarietät neben ihren weiteren Varietäten verfügt.

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Stefan Sonderegger

Stefan Sonderegger (* 28. Juni 1927 in Herisau; † 7. Dezember 2017) war ein Schweizer germanistischer Sprachwissenschafter und Namenforscher.

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Stimmhafter dentaler Frikativ

Bildung des stimmhaften dentalen Frikativs Der stimmhafte dentale Frikativ (ein stimmhafter, zwischen den Zähnen gebildeter Reibelaut) hat in verschiedenen Sprachen folgende lautliche und orthographische Realisierungen.

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Straßburger Eide

Auszug aus den ''Straßburger Eiden'' Die Straßburger Eide vom 14.

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Synthetischer Sprachbau

Ein synthetischer Sprachbau ist in der Sprachtypologie nach August Wilhelm Schlegel ein Sprachbau, in dem die grammatische Funktion eines Wortes durch Flexion, also im Wort, kenntlich gemacht wird.

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Vokalquantität

Der Klang der Wörter ''Bahn'' und ''Bann'' im Vergleich. ''Bahn'' (oben) wird mit einem langen a: gesprochen, ''Bann'' (unten) mit einem kurzen a. Als Vokalquantität wird in der Sprachwissenschaft die Lautdauer gesprochener Vokale bezeichnet.

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Voralthochdeutsch

Als voralthochdeutsch bezeichnet man den Sprachzustand unmittelbar vor dem ab etwa 750 n. Chr.

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Walther Mitzka

Walther Mitzka (* 27. Februar 1888 in Posen; † 8. November 1976 in Bonn) war ein deutscher Sprachwissenschaftler.

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Würzburger Markbeschreibungen

Die Würzburger Markbeschreibungen sind zwei profane Gebrauchsprosatexte des Korpus der althochdeutschen Literatur aus dem 8. Jahrhundert.

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Wessobrunner Gebet

Doppelseite aus der Hs. Clm 22053, 65v und 66r Das Wessobrunner Gebet, auch Wessobrunner Schöpfungsgedicht genannt, gehört zu den frühesten poetischen Zeugnissen in althochdeutscher Sprache.

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Westgermanische Sprachen

Die westgermanischen Sprachen sind eine Untergruppe der germanischen Sprachen, die unter anderem Englisch, Hochdeutsch, Niederländisch, Jiddisch, Niederdeutsch, Jenisch, Afrikaans und Friesisch umfasst.

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Wilhelm Braune

Theodor Wilhelm Braune (* 20. Februar 1850 in Großthiemig bei Elsterwerda; † 10. November 1926 in Heidelberg) war ein deutscher germanistischer Mediävist.

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Wurzelverb

Das Wurzelverb trägt seine Flexionsendung ohne Themavokal direkt neben der Wurzel.

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Zirkumflex

Ein Zirkumflex (von, „umgebogen“, vom Griechischen περισπωμένη perispoménē abgeleitet; griechisch: περισπωμένη perispōménē bzw. περισπασμός perispasmós; neugriechisch: περισπωμένη perispoméni; französisch circonflexe), auch bekannt als Caret, Dach, Hut oder Einschaltungszeichen ist ein diakritisches Zeichen, meist zur Kennzeichnung einer besonderen Aussprache oder Betonung eines Buchstabens.

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Zweite Lautverschiebung

Als deutsche oder zweite Lautverschiebung (auch: hochdeutsche oder althochdeutsche Lautverschiebung) wird ein regelhafter Lautwandel im Bereich des Konsonant­ismus verstanden, durch den sich die nachmaligen hochdeutschen Dialekte von den nachmaligen niederdeutschen Mundarten und den übrigen altgermanischen Varietäten überhaupt fortentwickelten.

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11. Jahrhundert

Das 11.

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Althochdeutsche Sprache.

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